Heftige Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte

Dienstag, den 27. Februar 2018 um 15:12 Uhr Verfasst von  Aneudis Taveras
Die Täter leisteten heftigen Widerstand bei der Festnahme durch die Beamten. Die Täter leisteten heftigen Widerstand bei der Festnahme durch die Beamten. Symbolfoto: Polizei/ots (Archiv)

SIEGEN. Am Wochenende kam es zu teils heftigen Widerstandshandlungen gegen eingesetzte Polizeibeamte.

Am Freitagabend gegen 21 Uhr mussten Polizeibeamte in der Weidenauer Siegstraße bei einem dortigen Übernachtungsheim die Identität eines 66-jährigen Randalierers feststellen. Dabei zeigte sich der unter Alkoholeinfluss stehende Mann jedoch einer wilden Furie gleich. Mit einem von ihm mitgeführten Aktenkoffer versuchte er zunächst nach einem eingesetzten Polizeibeamten zu schlagen. Selbst als der hoch aggressive Mann von den Beamten mit vereinten Kräften und unter Einsatz von Pfefferspray zu Boden gebracht und dort fixiert werden sollte, leistete der Wüterich weiterhin durch Tritte und Schläge massiven körperlichen Widerstand.

Dabei bedrohte er die Beamten - und auch deren Familien - mit dem Tode und stieß unaussprechliche Beleidigungen von sich. Auf der Fahrt zum Polizeigewahrsam spuckte der 66-Jährige zudem noch mehrfach in Richtung der ihn transportierenden Polizisten.  Gegen den 66-Jährigen wurde ein Strafermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte, versuchter Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung eingeleitet.  

Am Sonntagmittag wurden drei Polizeibeamte bei einem Einsatz in einer kommunalen Flüchtlingsunterkunft in Netphen "An der Braas" leicht verletzt.  Nachdem es dort zunächst unter mehreren Bewohnern zu einem Streitgeschehen bzw. einer Bedrohung gekommen war, wollte ein 28-jähriger uneinsichtiger Unruhestifter trotz eines ihm erteilten sofortigen Unterkunftsverweises, bei gleichzeitiger Zuweisung einer anderen Unterkunft, die Unterkunft "An der Braas" partout nicht freiwillig verlassen.

Zunächst schubste der 28-Jährige deshalb einen Polizeikommissar gegen eine Tür. Als er dann von anderen Beamten zu Boden gebracht werden konnte, wehrte er sich heftig mit Faustschlägen und Fußtritten gegen die Beamten. Schließlich waren fünf Beamte vonnöten, um den wie von Sinnen Rasenden zu bändigen. Und selbst nachdem dem 28-Jährigen schließlich metallene Handfesseln angelegt werden konnten, gab der weder unter Alkohol- noch unter Drogeneinfluss stehende Wüterich immer noch keine Ruhe. Während des Transportes zum Streifenwagen versuchte er unaufhörlich sich loszureißen, fallenzulassen und nach den Beamten zu treten.  Der 28-Jährige wurde schließlich bis zum Montagmorgen im Polizeigewahrsam festgehalten. Anschließend wurde er durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes in die ihm neu zugewiesene Unterkunft verbracht, gegen den 28-Jährigen ebenfalls wurde ein Strafverfahren wegen Widerstandes eingeleitet. (ots/r)

- Anzeige -


Zuletzt geändert am Dienstag, den 27. Februar 2018 um 18:03 Uhr