Küchen- auch der Brandherd: 150.000 Euro Schaden

Dienstag, den 22. August 2017 um 16:39 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Die Feuerwehr Warburg war unter anderem mit der Drehleiter im Einsatz. Die Feuerwehr Warburg war unter anderem mit der Drehleiter im Einsatz. Foto: pfa/Archiv

WARBURG. Nach einem Wohnhausbrand im Warburger Stadtteil Menne mit einem geschätzten Schaden von 150.000 Euro haben Ermittlungen der Kripo ergeben, dass der Küchen- wohl auch der Brandherd war. Zwei Frauen waren vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden, das sie aber inzwischen wieder verlassen haben.

Das Feuer in dem Gebäude in der Straße Pfalz im Stadtteil Menne war am Montagvormittag gegen 10.45 Uhr ausgebrochen und von Anwohnern wegen der starken Rauchentwicklung entdeckt worden. Zwei 66 und 38 Jahre alte Bewohnerinnen befanden sich laut Polizei zum Zeitpunkt des Brandes noch im Haus.

Beim Eintreffen der Feuerwehren drang Rauch aus dem Dach des ehemals landwirtschaftlich genutzten größeren Gebäudes in enger innerörtlicher Bebauung. Brandschützer unter Atemschutz gingen über eine Steckleiter mit einem C-Hohlstrahlrohr zur Menschenrettung vor. Gleichzeitig wurde eine sogenannte Riegelstellung zum Nachbargebäude mit Drehleiter geschaffen, um ein Übergreifen des Feuers zu verhindern. Insgesamt wurden nach und nach sieben Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Ein Haustier konnten die Einsatzkräfte nur noch tot bergen, wie auf der Homepage der Feuerwehr Warburg zu lesen ist.

Die Löschgruppen Hohenwepel, Menne und Ossendorf sowie der Löschzug Warburg waren unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Markus Müller mit insgesamt 38 Einsatzkräfte und elf Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst war mit Notarzt und drei RTW-Besatzungen sowie dem Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OLRD) zur Brandstelle geeilt, Mitarbeiter des Energieversorgers waren ebenfalls zur Stelle. Der Feuerwehreinsatz zog sich bis in den späten Nachmittag.

Ermittlungen der Kripo Höxter an der Brandstelle ergaben am Dienstag, dass der Brand zweifelsfrei in einer Küche des Hauses am Küchenherd ausgebrochen war. Der Grund dafür wurde nicht genannt. Aufgrund der Holzbauweise des Gebäudes ist der Sachschaden erheblich. "Er dürfte bei 150.000 Euro liegen", sagte ein Polizeisprecher. (pfa/r/ots) 


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Feuerwehr Warburg


Zuletzt geändert am Dienstag, den 22. August 2017 um 18:26 Uhr