Lebensgefährlich: Fotosession auf den Bahngleisen

Freitag, den 02. Juni 2017 um 14:10 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Fußgänger haben auf Bahngleisen nichts zu suchen. Fußgänger haben auf Bahngleisen nichts zu suchen. Foto: Bundespolizei

KASSEL. Massive Behinderungen für den Bahnverkehr waren am Donnerstagabend die Folge einer lebensgefährlichen Fotosession eines 20-jährigen Albaners aus Niederzwehren. Der junge Mann schoss Bilder, während er im Gleisbett stand.

Da der 20-Jährige sich unterhalb einer Brücke in der Leuschnerstraße auf den Schienen aufhielt, rückten Beamte der Bundespolizei mit Sondersignalen aus. Die Bundespolizisten holten den Mann aus dem Gefahrenbereich und belehrten ihn. Der 20-Jährige, der zum Glück unverletzt blieb, gab an, er wolle Fotos von Zügen machen.

Bahnstrecken gesperrt
Aus Sicherheitsgründen mussten die Gleise der Schnellfahrstrecke und der Main-Weser-Bahn (Kassel-Frankfurt/Main) für rund 15 Minuten gesperrt werden. Insgesamt 17 Züge verspäteten sich wegen des Vorfalles jeweils um rund 20 Minuten.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel leitete gegen den jungen Albaner ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. "Der Aufenthalt im Gleisbereich ist für Unbefugte verboten. Die Gefahr, von Zügen erfasst und tödlich verletzt zu werden, ist sehr groß", sagte am Freitag ein Sprecher der für Bahnanlagen zuständigen Bundespolizei. (ots/pfa) 

Anzeige:



Zuletzt geändert am Freitag, den 02. Juni 2017 um 14:37 Uhr