Wein bestellt, aber nicht flüssig: Zechpreller im ICE

Mittwoch, den 31. Mai 2017 um 14:24 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Die Bundespolizisten holten den Zechpreller in Kassel aus dem ICE. Die Bundespolizisten holten den Zechpreller in Kassel aus dem ICE. Foto: Bundespolizei

KASSEL. Ein stark betrunkener Zugpassagier genehmigte sich im Bordrestaurant eines ICE ein Glas Wein, obwohl er es nicht bezahlen konnte. Für den Mann, der drei Promille Alkohol im Blut hatte, endete die Fahrt in Kassel - dort holten ihn Bundespolizisten aus dem Zug.

Der 52-jährige Mann aus Stade (Niedersachsen) trank im Bordrestaurant des ICE 76 (Zürich - Hamburg) ein Glas Wein, obwohl er nicht "flüssig" war. Er war zudem bereits so stark alkoholisiert, dass er vom Zugpersonal von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden sollte.

Die Bahn verständigte die Bundespolizei. Polizisten nahmen den Betrunkenen bei der Ankunft in der Documenta-Stadt im Zug in Empfang und brachten ihn nach draußen. Nach dem durchgeführten Atemalkoholtest - Ergebnis drei Promille - musste der 52-Jährige zur Ausnüchterung die nächsten Stunden in der Gewahrsamszelle bei der Bundespolizei bleiben. Anschließend kam der Mann wieder frei.

Damit ist die Sache aber noch nicht ausgestanden: Die Bundespolizeiinspektion Kassel leitete gegen den 52-Jährigen ein Strafverfahren wegen Betrugs ein. (ots/pfa) 

Anzeige:



Zuletzt geändert am Mittwoch, den 31. Mai 2017 um 14:43 Uhr