Tempokontrollen: Raser "darf" vier Wochen zu Fuß gehen

Montag, den 06. Februar 2017 um 14:58 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Die Polizei führte am Sonntag auf der B 7 Tempokontrollen durch. Die Polizei führte am Sonntag auf der B 7 Tempokontrollen durch. Foto: pfa/Archiv

BRILON. Mit 126 statt der erlaubten 70 km/h hat die Polizei einen Autofahrer auf der B 7 erwischt. Den Mann erwartet nun ein Fahrverbot. 13 weitere Verkehrsteilnehmer waren ebenfalls schneller als erlaubt.

Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde führte am Sonntagnachmittag Geschwindigkeitsmessungen durch. Kontrolliert wurde diesmal auf einem Parkplatz an der Bundesstraße 7 bei Brilon-Rösenbeck. 14 Fahrzeugführer hielten sich nicht an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h.

Drei Fahrer mussten an Ort und Stelle ein Verwarnungsgeld bezahlen. Gegen zehn Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Neben einem empfindlichen Bußgeld erwarten diese Fahrer noch Punkte in Flensburg. Ein Autofahrer wurde mit einer Geschwindigkeit von 126 km/h vom Laserstrahl erfasst. Den Fahrer erwartet nun zusätzlich ein vierwöchiges Fahrverbot.

"Die Geschwindigkeit entscheidet bei einem Verkehrsunfall über Leben und Tod, unabhängig von der Frage, wer den Unfall verursacht hat", sagte am Montag Polizeisprecher Holger Glaremin. Aus diesem Grund werde die Polizei auch weiterhin die Geschwindigkeit im Hochsauerlandkreis kontrollieren - auch an Sonntagen oder abends beziehungsweise in der Nacht. (ots/pfa)  

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Zuletzt geändert am Montag, den 06. Februar 2017 um 15:10 Uhr