Lebensgefährliches Spielen an der Bahnanlage

Dienstag, den 05. Juli 2016 um 13:49 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Die Bundespolizei brachten die beiden Grundschüler nach Hause. Die Bundespolizei brachten die beiden Grundschüler nach Hause. Foto: Bundespolizei

KASSEL. Zwei sieben und acht Jahre alte Jungen aus Kassel haben am Montagabend gegen 21 Uhr an den Gleisen der Strecke Kassel-Frankfurt/Main gespielt. Ein Lokführer beobachtete die beiden Schüler beim Auflegen von Schottersteinen auf die Gleise und verständigte die Bundespolizei in Kassel.

Bundespolizisten trafen die beiden Jungen an der Bahnstrecke zwischen Helleböhnweg und Leuschnerstraße an. Die Kinder und deren Eltern wurden eingehend über die Gefahren an Bahnanlagen belehrt. In Sachen Aufsichtspflicht erging ein deutlicher Appell an die Erziehungsberechtigten. "Bahnanlagen sind keine Kinderspielplätze", verdeutlichte auch am Dienstag ein Sprecher der Bundespolizei.

Kinder setzen sich beim Spielen oft unbewussten Gefahren aus. Eine von vielen möglichen Gefahren ist es, von durchfahrenden Zügen erfasst und dabei schwer verletzt oder gar getötet zu werden. Ebenso gefährlich ist das Auflegen von Steinen auf die Schienen. Wenn diese beim Überfahren zerplatzen, dann ist die Verletzungsgefahr durch Splitter sehr groß.

"Wir raten Eltern, mit ihren Kindern über die Gefahren an Bahnanlagen zu sprechen, um sie für mögliche Folgen zu sensibilisieren", appellierte der Sprecher der Bundespolizei - diese ist für die Bahnanlagen zuständig.

Wer Kinder an den Gleisen beobachtet, wird gebeten, die Bundespolizei umgehend unter der Rufnummer 0561/81616-0 zu informieren.

Zuletzt geändert am Dienstag, den 05. Juli 2016 um 13:58 Uhr