Durch Dach sieben Meter tief abgestürzt: Lebensgefahr

Dienstag, den 03. Mai 2016 um 13:18 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Der lebensgefährlich verletzte Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Kassel geflogen. Der lebensgefährlich verletzte Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Kassel geflogen. Foto: pfa/Archiv

LIEBENAU. Lebensgefährliche Verletzungen hat ein 41-Jähriger erlitten, als er beim Reinigen einer Photovoltaikanlage durch das Dach einer Scheune brach und sieben Meter in die Tiefe stürzte. Ein Rettungshubschrauber flog den Mann aus Bad Driburg in eine Klinik nach Kassel.

Das Unglück passierte am Dienstagmorgen gegen 8.30 Uhr im Ortsteil Lamerden. Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten der Polizeistation Hofgeismar berichten, war der 41-jährige Mitarbeiter einer Bad Driburger Firma bei den Reinigungsarbeiten mit einer selbstfahrenden Hebebühne offenbar ohne Sicherungen auf das Dach der Scheune gestiegen. Dort brach vermutlich eine Kunststoffwellplatte unter seinem Gewicht zusammen, woraufhin er durch das Dach stürzte und sich beim Aufprall schwerste Verletzungen zuzog.

Rettungskräfte forderten umgehend einen Helikopter an. Dessen Besatzung flog den Schwerverletzten in eine Klinik nach Kassel. Zur Klärung der Umstände dieses Arbeitsunfalls wurde auch das Amt für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik beim Regierungspräsidium Kassel eingeschaltet und nahm noch am Morgen vor Ort die Ermittlungen auf.

Zuletzt geändert am Dienstag, den 03. Mai 2016 um 14:22 Uhr