Wasserrohrbruch im Ausbildungszentrum

Montag, den 06. Februar 2012 um 16:35 Uhr Verfasst von 
Durch den anhaltenden Dauerfrost der letzten Tage platze am Montagmittag eine Wasserrohr im Aus- und Weiterbildungszentrum für Bau in Kreuztal-Fellinghausen. Die rund 150 Auszubildenden mussten ihren Unterricht kurzfristig beenden. Durch den anhaltenden Dauerfrost der letzten Tage platze am Montagmittag eine Wasserrohr im Aus- und Weiterbildungszentrum für Bau in Kreuztal-Fellinghausen. Die rund 150 Auszubildenden mussten ihren Unterricht kurzfristig beenden. Fotos: Björn Hadem

FELLINGHAUSEN. Der anhaltende Frost beschert nun auch den Feuerwehren die ersten Einsätze:  Früher als geplant beendeten rund 150 Auszubildende des Aus- und Weiterbildungszentrums Bau in Fellinghausen am Montagmittag ihren Unterricht: Ein unterirdischer Wasserrohrbruch sorgte dafür, dass sich Wassermassen unkontrolliert in einem Kriechgang der Halle 4, wo die Maurer, Zimmerer und Fliesenleger sowie die Kantine untergebrach sind, ausbreiten konnten und schließlich in den Heizungskeller gelangten.

Oberirdisch blubberte das Wasser bereits zwischen den Pflastersteinen hindurch. Da die Hauptzuleitung des Ausbildungszentrums abgeschiebert werden musste, entschloss man sich für ein vorzeitiges Unterrichtsende. Die Feuerwehreinheiten aus Fellinghausen und Kreuztal bemühten sich derweil, über einen Lichtschacht den Schaden zu begrenzen: Sie brachten mit Hilfe von angeleinten Einsatzkräften zwei Tauchpumpen in Stellung, die über anderthalb Stunden die Wassermassen aus den Kellerräumen pumpten.

Ein großes Lob erntete die Feuerwehr von Horst Grübener, dem Geschäftsführer des Ausbildungszentrums: "Die Feuerwehr war sehr schnell da und hat große Schäden verhindert", ist er sich sicher. Die Hauptarbeit begann jedoch, als die freiwilligen Helfer abgerückt waren: Nun müssen Tiefbauer die rund 40 Jahre alte Wasserleitung freilegen, um das Leck überhaupt erst einmal zu lokalisieren.