Rauchmelder und Nachbar verhindern Tragödie

Sonntag, den 25. Januar 2015 um 16:33 Uhr Verfasst von  Matthias Böhl

DIEDENSHAUSEN. Glimpflich endete ein Brand in der Nacht zu Sonntag in Diedenshausen. "Rauchmelder retten Leben", mit dieser Äußerung brachte es der Löschzugführer des Zuges 3, Andreas Althaus, ziemlich genau auf den Punkt. Denn der Rauchmelder war es, die Familie aus dem Schlaf gerissen hatte. Zudem war der 21-jährige Feuerwehrmann Florian Dittmann aus Wemlighausen Gott sei Dank in der Nachbarschaft von einer Feier gekommen: "Ich habe Brandgeruch wahrgenommen und Geräusche gehört", berichtet er. Daraufhin hat er die Kameraden der Feuerwehr alarmiert und mit Feuerlöschern bereits selbst einen Löschangriff begonnen, sowie einen Hydranten zur Wasserversorgung zusammen mit Nachbarn vom Eis befreit. Parallel dazu wurden Kinder, die mit im Haus wohnten, bereits in der Nachbarschaft untergebracht.

Kurze Zeit nach der Alarmierung trafen die Löschgruppen aus Diedenshausen, Alersthausen, Wunderthausen, sowie der Löschzug Bad Berleburg an der Einsatzstelle ein. Die insgesamt 55 Wehrleute löschten den Brand unter schwerem Atemschutz ab, bargen ein in der als Garage umgebauten Scheune stehendes Auto und öffneten zudem eine Deckenverkleidung, wo sich Hitze gestaut hatte. Als Brandursache kommt vermutlich heiße Asche in einer Biotonne in Frage. Die Polizei hatte vor Ort Ermittlungen aufgenommen, am Montag wird die Kripo aus Bad Berleburg die Brandstelle erneut untersuchen. Der DRK-Rettungsdienst aus Bad Berleburg und der Rettungswagen der Bad Laaspher Malteser mussten nicht mehr tätig werden, da alle das Haus verlassen hatten und niemand verletzt wurde.

Die Feuerwehr lüftete das Gebäude im Anschluss an die Löscharbeiten. Das Haus war nach wie vor bewohnbar, die Höhe des Sachschadens war noch unbekannt. Die Diedenshäuser Ortsdurchfahrt in der Johannes-Althusius-Straße blieb während der Löscharbeiten voll gesperrt.

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Zuletzt geändert am Sonntag, den 25. Januar 2015 um 20:44 Uhr