Artikel nach Markierung anzeigen: Korbach

Ehrliche Rentnerin liefert Geld ab

Montag, den 25. Juli 2011 um 14:15 Uhr
KORBACH. Eine 74-Jährige hat im strömenden Regen Geld, Scheckkarten und Führerscheine eingesammelt und zur Polizei gebracht. Laut Polizeibericht von Montag war die rüstige Rentnerin am vergangenen Donnerstag mit ihrem Fahrrad auf dem Radweg am Westring…
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Eingeebnetes Grab brennt bei 400 Grad

Samstag, den 16. Juli 2011 um 14:07 Uhr
KORBACH. Zu einem besonderen Kleinbrand rückte die Feuerwehr am Samstag aus: Ein Grab hatte sich auf 400 Grad erhitzt. Gegen 17 Uhr hatte eine Besucherin des Friedhofes die Feuerwehr alarmiert. Die Kameraden staunten nicht schlecht,…
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Rentnerin baut Unfallserie auf B252

Montag, den 15. Januar 2007 um 13:52 Uhr
Twiste/Korbach. Eine Spur der Verwüstung hat eine Rentnerin gezogen: Sie verursachte mehrere Unfälle und flüchtete stets. Die 77 Jahre alte Autofahrerin aus einem Volkmarser Stadtteil war am Montagmittag auf der Bundesstraße 252 aus Richtung Bad…
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Vier Zentimeter, die glücklich machen

Samstag, den 18. Juni 2011 um 11:51 Uhr

WALDECK-FRANKENBERG. Kleiner und schmaler sind die neuen Kennzeichen für Motorradfahrer, die seit April verfügbar sind. Zu Beginn der neuen Motorradsaison hat der Bundesrat neue Kennzeichen für die beliebten Zweiräder erlaubt. Kleinere Schrift und eine andere Anordnung der Siegel lassen ihre Breite auf 18 Zentimeter schrumpfen. Anfang April 2011 trat die neue Zulassungsverordnung in Kraft.

Bisher hält sich der Andrang der Zweiradfans bei den fünf Zulassungsstellen im Landkreis aber in Grenzen. "Wir haben im Moment nur wenig mehr Aufwand", erklärt der Korbacher Sachbearbeiter Uwe Blaschke. Von den 10.352 Krafträdern im Landkreis, wie die einspurigen Vehikel offiziell heißen, sind nur wenige "umgerüstet" worden. Die Kosten für das Umtauschen der Nummernschilder betragen 4,10 Euro Verwaltungsaufwand - plus die Ausgaben für die neuen Schilder.

Wer nun hofft, beim Ummelden eines weit verbreiteten Motorrades einige Zahlen oder Buchstaben einsparen zu können, wird enttäuscht. Nach wie vor bestehen die Kennzeichen aus vier Ziffern. Die Größe der Nummernschilder und die Anordnung der Zeichen hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder geändert.

Die als "Kuchenbleche" verschrieenen Kennzeichen mit 25 Zentimetern Breite konkurrierten im Landkreis schon lange mit den drei Zentimeter schmaleren Varianten. Bis die neue Verordnung in Kraft treten konnte, waren einige Hürden zu nehmen. So führte das zuständige Bundesamt Tests durch, ob die kleineren Ziffern und Buchstaben auch bei 200 km/h lesbar sind. Das waren sie, ganz zur Freude der Motorradfahrer.

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Das rollende Bürgerbüro

Samstag, den 11. Juni 2011 um 11:47 Uhr

KORBACH. Siegel drauf, Weg frei: Kaiebe Jebsen ist zufrieden. Die Feuerwehrzufahrten an den Beruflichen Schulen in Korbach zeigen sich in Bestform. Kein gehetzter Schüler hat sein Auto auf der Zufahrt in Richtung Lehrrestaurant abgestellt. Das könnte im Notfall, auf den niemand hofft, fatale Folgen haben. Doch der 27-Jährige kann heute ohne gezückten Block des Weges gehen. Die Schilder "Feuerwehrzufahrt", die nur mit amtlichem Siegel Geltung haben, wie er erklärt, lässt er hinter sich. 


Geheimrezept: Freundliches Lächeln
Der Korbacher ist seit März Mitarbeiter in der Korbacher Stadtwache. In der Unterabteilung des Ordnungsamtes hat Jebsen vier weitere Kollegen. Direkt um die Ecke sitzt Carolin Knipschild. Die 20-Jährige hat in der Rathausverwaltung ihre Ausbildung abgeschlossen. Nun sorgt sie zusammen mit Kaiebe Jebsen für Ordnung in Korbach. Jebsen erledigt seine Aufgaben mit einem freundlichen Lächeln, das auch einen wütenden Falschparker in einen reuigen Sünder verwandeln kann.

Denn der auffälligste und womöglich auch emotionalste Teil ihrer Arbeit sind die "Knöllchen" für Falschparker, doch es ist nicht der größte Teil. Verkehrsregelung bei Festen oder Baustellen, fliegende Händler in der Fußgängerzone oder Kontrollen rund um Schulen oder Krankenhaus - all das fällt in den Aufgabenbereich der Stadtwächter.

Seitdem vor zwei Jahren im Kommunalen Serviceverbund Eisenberg ein Ordnungsbezirk gegründet wurde, übernehmen die Korbacher Aufgaben aus den übrigen Mitgliedskommunen. Unter anderem Kontrollen von Gefahrgut oder Geschwindigkeit. So konnte die Mitarbeiterzahl in den vergangenen Jahren trotz aller Sparbemühungen stabil gehalten werden.


Offizielle Bezeichnung: "Ordnungspolizeibeamte"

Die Mitarbeiter der Stadtwache werden offiziell als "Ordnungspolizeibeamte" bezeichnet, seit das Land Hessen 2004 das Gesetz änderte. Weil immer mehr Aufgaben auf die Mitarbeiter zukamen, schien der bis dato üblich Begriff „Hilfspolizist“ nicht mehr zeitgemäß. Vor sieben Jahren hat die Wache ihr Domizil direkt neben dem Rathaus bezogen. Mit der Polizei gibt es immer wieder eine enge Zusammenarbeit.

"Ich mag es, dass ich draußen mein eigener Herr bin. Klar halte ich mich an die Gesetze und Vorgaben. Aber ich habe auch einige Freiheiten", erzählt Jebsen von seiner Begeisterung für seinen neuen Job. Vorher hatte er als städtischer Gärtner gearbeitet. Nachdem er von der frei gewordenen Stelle als "Ordnungspolizeibeamter" gehört und sich informiert hatte, war er Feuer und Flamme.


Offenes Ohr für die Bürger

Für die Nöte und Ängste der Einwohner der Kreisstadt und ihrer Ortsteile ein offenen Ohr zu haben - das war damals wie heute das erklärte Ziel der neuen Einrichtung. Und tatsächlich scheint das Vorhaben zu gelingen. "Wir sind das Bürgerbüro auf der Straße", meint Carolin Knipschild. Das ist ganz nach dem Willen des Ordnungsamts-Chefs: "Wir verstehen uns nicht so sehr als Kontrolleure, sondern als Dienstleiter", gibt Carsten Vahland die gültige Parole aus. Das Wort "Hilfssheriff" mag er gar nicht hören.

Ärger über Falschparker oder Alkoholkonsum im Stadtpark beschäftigen die Stadtwächter ebenso wie ein undurchschaubarer Busfahrplan. "Mich bat vor kurzem eine ältere Dame, ihr bei der Suche nach der richtigen Buslinie zu helfen. Das habe ich natürlich gemacht", sagt Kaiebe Jebsen, grinst und setzt seine Runde fort.

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