53-Jährige stirbt nach schwerem Verkehrsunfall - mit VIDEO

Donnerstag, den 06. Oktober 2011 um 19:24 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel

GOLDHAUSEN. Eine 53 Jahre alte Autofahrerin ist am Donnerstag bei einem Frontalzusammenstoß auf der Landesstraße 3083 am Abzweig nach Goldhausen so schwer verletzt worden, dass sie kurze Zeit später im Rettungswagen starb. Ein 25-jähriger Korbacher erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Kasseler Klinik geflogen. Der Sohn der tödlich verletzten Winterbergerin zog sich leichte bis mittelschwere Verletzungen zu.

Nach ersten Informationen der Korbacher Polizei war die später verstorbene 53-jährige Winterbergerin gegen 17.30 Uhr gemeinsam mit ihrem 31 Jahre alten Sohn mit einem Renault Espace auf der L 3083 von Eppe kommend in Richtung Lengefeld unterwegs. Ihnen entgegen kam ein 25-jähriger Korbacher mit seinem VW Golf. Nach Angaben des 31-jährigen Espace-Beifahrers geriet der Golf unweit des Abzweigs nach Goldhausen ins Schlingern und auf die Gegenspur. Dort stießen die beiden Autos frontal zusammen.

Sowohl die Winterbergerin als auch der Korbacher wurden schwer verletzt und am Steuer ihrer Autos eingeklemmt. Die Feuerwehren aus Korbach und Goldhausen rückten aus und setzten zwei Rüstsätze ein um die Eingeklemmten zu befreien. Bei dem Golf des 25-Jährigen trennten die Einstzkräfte unter anderem das Fahrzeugdach ab. Außerdem wurden die Türen mit hydraulischen Geräten entfernt.

Weil die Verletzungen der 53-Jährigen sehr schwer waren, forderte der Notarzt einen Rettungshubschrauber an. Wenig später landete die Crew des Kasseler Helikopters Christoph 7 an der Unfallstelle. Für die Winterbergerin kam jedoch jede Hilfe zu spät - sie starb noch im Rettungswagen. Die Luftretter transportierten den 25-Jährigen in eine Kasseler Klinik, der nicht so schwer verletzte 31 Jahre alte Beifahrer aus dem Espace kam mit dem Rettungswagen in eine Klinik.

An der Unfallstelle waren neben Polizei und den alarmierten Rettungskräften auch mehrere engagierte Ersthelfer, die sich um die Verletzten kümmerten - unter anderem ein Rettungsassistent aus dem Hochsauerlandkreis, eine Sanitäterin und ein Intensivpfleger aus dem Korbacher Krankenhaus, die privat unterwegs waren und zufällig an die Unfallstelle kamen - und keinen Moment zögerten, um Menschen in Not vorbildlich zu helfen. Die L 3083 blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten längere Zeit voll gesperrt. Die Polizei forderte in Absprache mit der Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen an, der die Umstände des Unfalls klären soll. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt.


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Zuletzt geändert am Mittwoch, den 30. Januar 2013 um 16:17 Uhr

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