Waldarbeiter schwer verletzt - Rettungshubschrauber

Montag, den 29. Oktober 2012 um 18:21 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel

KÖNIGSHAGEN. Schwere Verletzungen hat ein 50-jähriger Waldarbeiter aus Bad Wildungen bei Forstarbeiten im Waldgebiet nördlich von Königshagen erlitten. Der Rückeunternehmer musste mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Kasseler Klinikum geflogen werden.

Der selbständige Holzrücker arbeitete laut Polizei am Vormittag allein mit einem Rückeschlepper in dem Waldstück Herrensteine und wurde von einem Ast am Kopf getroffen. Obwohl er mit einem Helm geschützt war, verlor er kurzzeitig das Bewusstsein. Gegen 11.40 Uhr stand er per Funk in Kontakt mit einem Waldarbeiter und berichtete diesem von dem Unfall. Als der Waldarbeiter zu dem Rückeschlepper kam, lag der 50-Jährige auf dem Waldboden daneben. Der Kollege setzte den Notruf ab. "Dabei hat sich die Einrichtung der forstlichen Rettungspunkte erneut bewährt", erklärte Polizeisprecher Volker König. Somit hätten die Notarzt und Rettungswagenbesatzung sowie die Polizei zielgenau zum Einsatzort navigiert werden können.

Die Verletzungen stellten sich als schwerwiegend heraus, so dass vom Notarzt ein Rettungshubschrauber angefordert wurde, der den Verletzten in eine Kasseler Klinik verlegte. Die orangefarbene Maschine landete auf einer Wiese am Waldrand, wohin die RTW-Besatzung den Schwerverletzten brachte. Über den derzeitigen Gesundheitszustand des Verletzten liegen der Polizei keine Meldungen vor.

Der Rückeunternehmer habe ordnungsgemäße Schutzkleidung getragen, erklärte ein Polizist: "Der Mann war vorbildlich gekleidet". Wie es genau zu dem Unfall gekommen war, stand am Montag zunächst nicht fest. "Es gibt keine Zeugen, weil der Mann zum Unfallzeitpunkt alleine arbeitete", hieß es weiter. Der 50-Jährige sei damit beschäftigt gewesen, Stämme aus dem Schlag herauszuziehen.

Zuletzt geändert am Montag, den 29. Oktober 2012 um 19:20 Uhr