Gleitschirmflieger verfängt sich in Fichte: 45 Einsatzkräfte vor Ort

Samstag, den 14. März 2020 um 13:41 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Ein Gleitschirmflieger verfing sich am Samstag bei Stormbruch in einem Baum. Ein Gleitschirmflieger verfing sich am Samstag bei Stormbruch in einem Baum. Fotos: 112-magazin.de

STORMBRUCH. Ein Gleitschirmflieger benötigte am Samstagmittag die Hilfe von Rettungskräften, da er sich mit seinem Schirm in einer Fichte verfangen hatte.

Unter dem Alarmstichwort "H Absturz Y Höhe" alarmierte die Leitstelle Waldeck Frankenberg um 12.48 Uhr die Feuerwehren aus Stormbruch und Adorf sowie die Bergwacht und das THW. Neben einem NEF und einem RTW machten sich auch Willinger Einsatzkräfte mit der Drehleiter auf den Weg - diese konnten ihre Einsatzfahrt aber zügig abbrechen, weil die Einsatzstelle augenscheinlich keine Aufstellfläche bot.

Vor Ort angekommen war die Einsatzlage direkt ersichtlich. Ein Gleitschirmflieger hatte sich mit seinem Gleitschirm, am Rande eines Waldstücks zwischen Stormbruch und Giebringhausen, in einer Fichte verfangen und konnte sich aus eigener Kraft nicht aus der misslichen Lage befreien. Der 35-Jährige aus Büren war ansprechbar und konnte sich mit Leinen selbst sichern, sodass keine Absturzgefahr bestand. 

Die Kräfte der Feuerwehr stellten anschließend eine Steckleiter an den Baum - über diese kletterte der Mann unverletzt zu Boden. Die eingetroffene Polizeistreife kümmerte sich abschließend um die Unfallaufnahme - damit war der Einsatz für alle Beteiligten gegen 13.25 Uhr beendet und die Rückfahrt konnte angetreten werden.

Insgesamt waren etwa 45 Einsatzkräfte vor Ort, die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Torsten Behle.

Zuletzt geändert am Samstag, den 14. März 2020 um 14:50 Uhr