Unfall auf B 485: 23-Jährige mit Glück im Unglück

Freitag, den 11. November 2016 um 18:41 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Hätte sich zum Zeitpunkt des Unfalls Gegenverkehr genähert, so wäre es zu schlimmeren Folgen gekommen. Hätte sich zum Zeitpunkt des Unfalls Gegenverkehr genähert, so wäre es zu schlimmeren Folgen gekommen. Foto: pfa/Archiv

BRAUNAU. Glück im Unglück hatte am Freitagnachmittag eine 23 Jahre alte Autofahrerin, die zwischen Braunau und Bad Zwesten von der Bundesstraße 485 abkam und im Graben landete: Der jungen Frau aus Biebertal gelang es, sich selbst aus dem Wagen zu befreien. Rettungskräfte brachten die Leichtverletzte vorsorglich ins Krankenhaus nach Wildungen.

Die Opelfahrerin aus dem Kreis Gießen befuhr  am Freitag gegen 14.30 Uhr die Bundesstraße von Wildungen kommend in Richtung Bad Zwesten. Zwischen Braunau und der Kreisgrenze zum Schwalm-Eder-Kreis verlor sie in einer Rechtskurve die Kontrolle über ihren älteren Corsa - die Wildunger Polizei geht von nicht angepasstem Tempo auf feuchter Fahrbahn als Unfallursache aus.

Das Auto rutschte nach links über die Gegenspur, schlug im Graben ein und kam schräg im Flutgraben und an der Böschung zum Stillstand - entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung. "Die Fahrerin kann froh sein, dass sich zum Unfallzeitpunkt kein entgegenkommendes Fahrzeug näherte", sagte einer der aufnehmenden Beamten gegenüber 112-magazin.de. Bei einem Frontalzusammenstoß hätte der Unfall ein weit weniger glimpfliches Ende gefunden.

Laut Polizei kurbelte die 23-Jährige ein Fenster ihres Wagens herunter und befreite sich noch vor Eintreffen der alarmierten Feuerwehren aus Braunau und Bad Wildungen aus dem Auto. Die Brandschützer aus der Kernstadt und dem Stadtteil waren angefordert worden, weil die verunfallte Fahrerin als im Auto eingeklemmt galt. Da dies nicht der Fall war, blieben die hydraulischen Rettungsgeräte in den Fahrzeugen verstaut und die Einsatzkräfte rückten bald wieder ab.

Der Wildunger Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens versorgten die Verletzte am Unfallort und lieferten sie anschließend zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Wildunger Krankenhaus ein.

Den Schaden am Opel, den ein Abschleppunternehmen barg und abtransportierte, schätzte die Polizei auf 3000 Euro. (pfa) 


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Feuerwehr Bad Wildungen

Zuletzt geändert am Freitag, den 11. November 2016 um 19:16 Uhr