Schwerer Sturz ohne Helm: Radfahrer in Klinik geflogen

Samstag, den 09. Juli 2016 um 07:07 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Nach der Erstversorgung des schwer verletzten Radfahrer flog die Crew des Rettungshubschraubers Christoph 7 den Radfahrer in eine Klinik nach Kassel. Nach der Erstversorgung des schwer verletzten Radfahrer flog die Crew des Rettungshubschraubers Christoph 7 den Radfahrer in eine Klinik nach Kassel. Foto: pfa/Archiv

REITZENHAGEN. Mit dem Rettungshubschrauber ist ein 57 Jahre alter Radfahrer nach einem schweren Sturz in eine Kasseler Klinik geflogen worden. Der Mann hatte sich am Freitag unter anderem schwere Kopfverletzungen zugezogen, als er auf dem Radweg neben der K 40 auf abschüssigem Gelände zu Fall kam - einen Helm hatte er laut Polizei nicht getragen.

Zeugen für den schweren Sturz gibt es nicht. Ein Passant fand den Schwerverletzten gegen 17.45 Uhr auf dem parallel zur Kreisstraße 40 zwischen Reinhardshausen und Reitzenhagen liegend, leistete Erste Hilfe und setzte den Notruf ab. Die Besatzung eines Rettungswagens und der Wildunger Notarzt rückten zur Unfallstelle aus und versorgten den Verletzten - der Mann aus dem Raum Osnabrück hatte neben den schweren Kopfverletzungen auch Schürfwunden an Armen, Beinen und Brust erlitten.

Wegen der Schwere der Verletzungen forderten die Rettungskräfte über die Leitstelle einen Rettungshubschrauber an. Die Luftretter der Maschine Christoph 7 transportierten den 57-Jährigen zur weiteren Behandlung in eine Klinik nach Kassel.

Weil die Umstände des Fahrradunfalls noch völlig ungeklärt sind, sucht die Wildunger Polizei nach möglichen Zeugen. Wer Angaben zum Sturz des Radfahrers machen kann, der wird gebeten, sich unter der Rufnummer 05621/70900 mit der Polizei in der Badestadt in Verbindung zu setzen. Den Schaden am Fahrrad gaben die Beamten am Samstag mit 150 Euro an.

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Zuletzt geändert am Samstag, den 09. Juli 2016 um 08:05 Uhr