Unfall mit Schulbus: Kind und zwei Erwachsene verletzt

Mittwoch, den 01. Juni 2016 um 13:53 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Drei Insassen dieses Kleinbusses, darunter ein Mädchen mit Behinderungen, wurden beim Zusammenstoß mit einem Lkw-Anhänger verletzt. Drei Insassen dieses Kleinbusses, darunter ein Mädchen mit Behinderungen, wurden beim Zusammenstoß mit einem Lkw-Anhänger verletzt. Fotos: pfa

VOLKMARSEN. Ein Mädchen mit Behinderungen, die Betreuerin und der Fahrer ihres Schulbusses sind am Mittwochmittag bei einem Zusammenstoß mit einem Lkw-Anhänger verletzt worden. Das schwere Gefährt war in den Serpentinen bei Volkmarsen auf die Gegenspur geraten, wo sich der Ford Transit näherte.

Der zur Heimfahrt des Mädchens aus einem Ortsteil von Breuna eingesetzte Kleinbus eines Warburger Bus- und Taxiunternehmens war am Mittwoch gegen 13 Uhr auf der Landesstraße 3080 von Volkmarsen kommend in Richtung Breuna unterwegs. In der ersten Kurve hinter dem Abzweig nach Ehringen passierte dann der Unfall: Der Anhänger eines aus Richtung Breuna kommenden und die Kurven an der Kugelsburg hinunterfahrenden Lkw-Gespanns geriet auf regennasser Straße auf die Gegenspur.

Der 68-jährige Kleinbusfahrer konnte dem Anhänger nicht mehr ausweichen und stieß mit der linken Front gegen die Seite. Anschließend kam der Transit nach rechts von der Landesstraße ab, fuhr eine Warntafel um und blieb an der Böschung stehen. Bei der Kollision zogen sich der Fahrer, die 61 Jahre alte Beifahrerin und Betreuerin des Mädchens sowie das neun Jahre alte Mädchen selbst Verletzungen zu - wie schwer diese sind, stand an der Unfallstelle zunächst nicht fest. Der in Bad Arolsen wohnende Fahrer des Lastwagens eines Lichtenfelser Transportunternemens blieb bei dem Zusammenstoß unverletzt.

Landesstraße eine Stunde voll gesperrt
An der Unfallstelle auf der voll gesperrten L 3080 waren die Besatzungen dreier Rettungswagen sowie der Bad Arolser Notarzt im Einsatz. Alle Verletzten wurden in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert.

Am Transit entstand Totalschaden von etwa 8000 Euro. Den Schaden am Lkw-Anhänger - ein Reifen und die Felge sowie die seitliche Bordwand waren bei der Kollision beschädigt worden - gab die Bad Arolser Polizei mit 2000 Euro an. Weitere 500 Euro schlagen für die Reparatur der Warntafel zu Buche. Während der Lkw einen naheliegenden Parkplatz ansteuerte, wo das beschädigte Rad gewechselt werden sollte, musste ein Bergungsunternehmen den Ford Kleinbus abtransportieren. Die Polizei hob die Vollsperrung gegen 14 Uhr wieder auf.

Zuletzt geändert am Mittwoch, den 01. Juni 2016 um 16:08 Uhr