Gleitschirmflieger schwer verletzt: Rettungshubschrauber

Dienstag, den 19. April 2016 um 12:54 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Der Rettungshubschrauber war am Montag am Diemelsee im Einsatz. Der Rettungshubschrauber war am Montag am Diemelsee im Einsatz. Foto: pfa/Archiv

STORMBRUCH. Ein Fehler im Landeanflug hat zum Absturz eines Gleitschirmfliegers aus etwa drei Metern Höhe geführt. Der Schwerverletzte wurde mit dem Bielefelder Rettungshubschrauber Christoph 13 in eine Klinik geflogen.

Der 42-jährige Flugschüler aus Köln absolvierte in der Großgemeinde Diemelsee einen Gleitschirmkurs bei einer hiesigen Flugschule und hatte bereits elf Flüge hinter sich. Bei seinem zwölften Flug stürzte er am Montagmorgen aufgrund eines persönlichen Fehlers im Landeanflug aus einer Höhe von etwa drei Metern ab und verletzte sich beim Aufprall schwer. Da der Unfallort direkt an der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen liegt und auch der abgesetzte Notruf bei der Rettungsleitstelle in Meschede auflief, waren nach Angaben von Polizeisprecher Volker König Rettungskräfte aus NRW im Einsatz.

Der Notarzt forderte wegen der Schwere der Verletzungen einen Rettungshubschrauber an - die Luftretter der Bielefelder Maschine Christoph 13 übernahmen den Auftrag. Nach entsprechender Versorgung am Boden hob der orangefarbene Helikopter ab und nahm Kurs auf in eine Bielefelder Klinik. "Seine Verletzungen sind zwar schwer, aber nicht lebensbedrohlich", sagte König am Dienstag.

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Zuletzt geändert am Mittwoch, den 24. August 2016 um 23:40 Uhr