Auto brennt nach Frontalzusammenstoß komplett aus

Montag, den 13. April 2015 um 13:25 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Eines der beteiligten Autos brannte nach dem Frontalzusammenstoß völlig aus. Eines der beteiligten Autos brannte nach dem Frontalzusammenstoß völlig aus. Foto: pfa

IMMIGHAUSEN. Nach einem Frontalzusammenstoß auf der Kreisstraße zwischen Fürstenberg und Immighausen sind am Montag die beiden Personen am Steuer verletzt worden. Eines der beteiligten Fahrzeuge brannte nach der Kollision im Waldgebiet zwischen den beiden Lichtenfelser Stadtteilen vollständig aus.

Rettungsdienst, Notarzt, Feuerwehr und Polizei waren nach dem Verkehrsunfall am Montagvormittag im Einsatz. Die K 50 blieb zeitweise voll gesperrt. Unfallursache ist nach ersten Erkenntnissen der zuständigen Korbacher Polizei nicht angepasstes Tempo eines 26 Jahre alte Autofahrers aus Korbach.

Ein Auto verfehlt, das nächste frontal gerammt
Der junge Mann war den Angaben zufolge gegen 11.15 Uhr aus Richtung Igelstadt kommend in Richtung Immighausen unterwegs. Dabei verlor er die Kontrolle über seinen älteren Opel Vectra Caravan und geriet ins Schleudern. Nachdem der Korbacher einen entgegenkommenden Wagen nur knapp verfehlte, stieß er mit dem nachfolgenden Opel Meriva einer 52 Jahre alten Frau aus Burgwald frontal zusammen. Beide Beteiligte erlitten Verletzungen und wurden nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle ins Krankenhaus eingeliefert. Angaben über die Schwere der Verletzungen lagen der Polizei zunächst nicht vor.

Während der weiße Mervia nach der Kollision in den Graben schleuderte, kam der Wagen des mutmaßlichen Verursachers quer auf der Fahrbahn zum Stillstand. Der ältere Vectra fing Feuer und brannte vollständig aus. Die Feuerwehren aus Fürstenberg, Goddelsheim und Rhadern rückten aus und löschten den brennenden Wagen. Da das Löschwasser der Lichtenfelser Fahrzeuge nicht ausreichte und man auf der schmalen Kreisstraße keinen Pendelverkehr einrichten wollte, rückte ein Korbacher Tanklöschfahrzeug aus und speiste das zum Löschen eingesetzte Fahrzeug der Goddelsheimer Kameraden.

Trotz des raschen Löscheinsatzes, zeitweise unter Atemschutz durchgeführt, brannte der Kombi vollständig aus. Eine dunkle Rauchsäule zeugte schon aus mehreren Kilometern Entfernung von dem Brand. Die Wärmestrahlung des Feuers war so stark, dass einige Kunststoffteile an dem im Graben stehenden anderen Fahrzeug sich unter der Hitzeinwirkung verformten. Auch der Asphalt unter dem brennenden Wagen wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Beide Autos wurden mit Totalschaden abgeschleppt. Die Kreisstraße blieb während der Rettungs-, Lösch- und Bergungsarbeiten blieb die Kreisstraße für etwa eine Stunde voll gesperrt. Einsatzleiter der Feuerwehren waren der Lichtenfelser Stadtbrandinspektor Klaus Debus und sein Stellvertreter Steffen Saßmannshausen.

Ausweichstrecken: Vergangene Woche Lkw-Unfall in der Nähe
Wegen der Vollsperrung der B 252 bei Dorfitter im Zuge dortiger Gleisbauarbeiten sind aktuell die Nebenstrecken über Vöhl und Lichtenfels stark frequentiert - mit Folgen: Die zumeist kleinen Kreis- oder Landesstraße sind nicht für größere Fahrzeuge ausgelegt, viele Lkw-Fahrer beachten allerdings nicht die weiträumig ausgeschilderte Umleitung. So kommt es immer wieder zu Unfällen oder zumindest gefährlichen Situationen. Vergangene Woche kam der Fahrer eines mit mehreren Tonnen Farbe beladenen Sattelzuges bei einem Ausweichmanöver zwischen Buchenberg und Fürstenberg von der Straße ab. Das Gespann geriet in den Graben, steckte sundenlang fest und musste mit einem Kran geborgen werden. Schaden entstand nicht, allerdings sorgte der Unfall für eine weitere Verschärfung der angespannten Verkehrssituation.


112-magazin.de berichtete ausführlich über den Lkw-Unfall:
Ausgewichen: Sattelzug hängt fest, Busfahrer haut ab (07.04.2015, mit Video u. Fotos)

Zuletzt geändert am Montag, den 13. April 2015 um 15:39 Uhr