36-Jähriger stirbt nach Kollision mit Lkw

Samstag, den 10. Februar 2007 um 14:50 Uhr Verfasst von  Dennis Schmidt

DORFITTER. Nach einer Kollision seines Autos mit einem Lkw auf der B 252 ist ein 36-Jähriger am Samstagnachmittag gestorben.

Der in einem Frankenberger Stadtteil wohnende Mann war am frühen Samstagnachmittag mit einem Nissan Micra auf dem Weg von Frankenberg in Richtung Korbach. In einer Kurve zwischen Thalitter und Dorfitter verlor der 36-Jährige gegen 13.45 Uhr die Kontrolle über den Kleinwagen. Der Micra geriet auf die Gegenspur und prallte dort frontal mit einem Holzlastwagen zusammen. Nach der Kollision wurde das völlig zerstörte Auto zurück auf die ursprüngliche Fahrspur geschleudert.

Der 36 Jahre alte Fahrer, der allein im Auto saß, erlitt schwerste Verletzungen und wurde im Wrack des Nissans eingeklemmt. Die Leitstelle alarmierte neben dem Korbacher Notarzt und der Besatzung eines Rettungswagens die Feuerwehren aus Dorfitter und Korbach.

Um den Autofahrer aus dem Wrack zu befreien, setzten die insgesamt 23 Brandschützer hydraulisches Gerät wie Rettungsschere und -spreizer ein. Um den Medizinern einen besseren Zugang zu dem Schwerverletzten zu ermöglichen und diesen besser aus dem Wrack herausheben zu können, trennten die Feuerwehrleute die Holme durch und nahmen das Fahrzeugdach ab.

Der Notarzt forderte über die Leitstelle den Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 an, der wegen des Nebels nicht bis zur Unfallstelle fliegen konnte. Der Pilot ging mit der orangen Maschine bei Meineringhausen nieder. Von hier aus holte eine Polizeistreife den Notarzt und seinen Rettungassistenten ab. Helfen konnten die Ärzte und DRK-Mitarbeiter dem 36-Jährigen allerdings nicht mehr: Er starb noch im Rettungswagen. Der 55 Jahre alte Lkw-Fahrer aus dem Hochsauerlandkreis blieb unverletzt.

Nach Abschluss der Rettungsversuche reinigten die Feuerwehrleute die Bundesstraße, die bis gegen 16 Uhr voll gesperrt war. Verkehrsteilnehmer mussten über Obernburg ausweichen. Als Unfallursache nannte die Polizei nicht angepasstes Tempo auf nasser Fahrbahn. Die Schadenshöhe schätzte einer der Beamten auf 8000 Euro.

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