Klaus Rohde

Klaus Rohde

Jungvögel nicht aufnehmen

Freitag, den 01. Juni 2012 um 16:06 Uhr

„Verwaiste“ Jungvögel bitte nicht aufnehmen

Helfen Sie nur dort, wo es wirklich notwendig ist

Jedes Jahr zur Brutzeit häufen sich Fundmeldungen über scheinbar hilflose Jungvögel und andere Tierkinder, die aus dem Nest gefallen sind und von unzureichend informierten Spaziergängern mitgenommen werden. Dabei gilt: Wer auf einen einsam und hilflos wirkenden Jungvogel trifft sollte das Tier auf keinen Fall gleich aufnehmen, sondern es an Ort und Stelle belassen.

 
 
Der Schein trügt häufig, denn die Jungen vieler Vogelarten verlassen ihr Nest bereits, bevor ihr Gefieder vollständig ausgebildet ist. Wichtig ist, dass der Finder eines „aus dem Nest gefallenen“ Jungvogels besonnen die Situation beurteilt und sich möglichst fachkundigen Rat einholt, bevor er handelt. Meist handelt es sich nicht um Waisen, sondern um fast flugfähige Jungvögel mit relativ vollständigem Gefieder, die durch Bettelrufe noch mit ihren Eltern in Verbindung stehen. Sobald der Mensch sich entfernt, können sich die Eltern wieder um ihre Kinder kümmern.

Natürliche und menschengemachte Gefahren

Wildtiere sind von Natur aus vielfältigen Gefahren ausgesetzt. Dies gilt ganz besonders für Jungtiere, die die Nahrungsgrundlage anderer Tiere sind. Oft kommen sie aber auch durch Unerfahrenheit zu Schaden. In der Natur erreichen beispielsweise zumeist weniger als jeder Fünfte der jungen Sperlingsvögel eines Jahrgangs die Geschlechtsreife. Derartige Verluste werden dadurch ausgeglichen, dass die meisten Kleinvögel mehrmals im Jahr brüten.

Zu den natürlichen Gefahren kommen in unserer technisierten, von Verkehrswegen zerschnittenen Welt vielfach menschengemachte Gefahren hinzu: Altvögel verunglücken auf Straßen, an Überlandleitungen, geraten in Angelschnüre oder werden Opfer unserer Hauskatzen. Ihre Jungen bleiben hilflos zurück und verlassen hungrig ihr Nest. Hier ist, nicht zuletzt unter ethischen Aspekten, menschliche Hilfe sinnvoll.

Die fast flügge Vogelbrut verteilt sich nach dem Verlassen des Nestes an verschiedene Stellen des Gartens oder Wäldchens. So können nur einzelne Tiere, und nicht die gesamte Brut auf einmal, von natürlichen Feinden entdeckt werden. Dass es sich bei den Jungvögeln um wirklich verwaiste und nicht um „Scheinwaisen“ handelt, kann man durch längeres – zwei bis drei Stunden –, vorsichtiges Beobachten aus einem Versteck, wie etwa hinter einer Fenstergardine, erkunden. Lediglich wenn Gefahr droht, wenn Jungtiere beispielsweise auf der Straße sitzen, sollte man eingreifen, die Jungtiere wegtragen und an einem geschützten Ort, aber nicht zu weit vom Fundort wieder absetzen.

Auch Eulen verlassen oftmals als halbgroße Jungvögel die zu eng gewordene Brutstätte und sitzen bis zur Flugfähigkeit als „Ästlinge“ im bodennahen Strauchwerk. Solange menschliche Beobachter, im Falle der nachtaktiven Eulen noch dazu zur falschen Tageszeit, sich in der Nähe der Jungtiere aufhalten, kehren die Altvögel nicht zu diesen zurück. Wer einen solchen kräftig wirkenden „Scheinwaisen“ findet, sollte ihn am besten in Ruhe lassen oder erforderlichenfalls an einen geschützten Ort, wie etwa eine Hecke, umsetzen. Noch nackte Jungvögel sollten möglichst vorsichtig ins Nest zurückgesetzt werden. Vögel stören sich im Gegensatz zu manchen Säugetieren nicht am menschlichen Geruch. Jungvögel werden daher auch nach dem Umsetzen wieder von den Alttieren angenommen und versorgt.

Gemäß Bundesnaturschutzgesetz dürfen Jungvögel übrigens nur vorübergehend und nur dann aufgenommen werden, wenn sie verletzt oder krank, und somit tatsächlich hilflos sind. Jungvögel, die mit nach Hause genommen werden, haben selbst bei fachgerechter Pflege deutlich schlechtere Überlebenschancen als in der Natur. Die elterliche Fürsorge in der Naturaufzucht kann niemals ersetzt werden, so dass die Handaufzucht immer nur die zweitbeste Lösung ist. Nur bei deutlich geschwächt wirkenden oder wirklich verwaisten Vögeln ist die Handaufzucht zu empfehlen, wie auch in Fällen, in denen durch Unwetter, Baumaßnahmen oder dergleichen der Nistplatz zerstört ist.

Zur Gewährleistung der tiergerechten Aufzucht und auch zur Vermeidung der Gefahr der Fehlprägung auf den Menschen, welche eine spätere Wiederauswilderung nahezu unmöglich macht, sollten solche Jungvögel nach Möglichkeit in eine anerkannte Auffangstation oder Vogelpflegestation gebracht werden. Diese können bei den Gruppen des NABU, den Naturschutzbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte, Zoologischen Gärten oder auch bei Tierärzten oder Tierschutzvereinen erfragt werden.

QUELLE: Bild und Text NABU

Mond in der Eschenseite

Freitag, den 01. Juni 2012 um 12:32 Uhr

DIEMELSEE. Der 31. Mai sollte einen weiteren Bock zur Strecke bringen, bis zur Dunkelheit harrte ich auf der " langen Leiter " aus. Vom Rehbock war allerdings nichts zu sehen. Ich war verwundert, als ich abbaumte und Richtung  Wildacker ging. Der Mond schien direkt auf den Wildacker. Die Helligkeit schien die Sauen allerdings davon abzuhalten diesen zu besuchen. Um 01:00 Uhr bin ich nach Hause gefahren

Hochsitz mit Gründach

Donnerstag, den 31. Mai 2012 um 11:59 Uhr

HERINGHAUSEN. Der erste Hochsitz in der Eschenseite mit Grünbedachung ist fertig gestellt. Das Dach wurde mit Industrieplatten und Bitumenbahnen abgedichtet. Darauf wurde eine 20 cm hohe Mutterbodenschicht aufgebracht, und mit rotem Straussgras eingesät. Um die Last abzufangen, sind die Aussenpfeiler mit  zusätzlichen Ständern verstärkt worden. Dem Naturschutz wurde ebenfalls Rechnung getragen. Nistkasten und eine Fledermausburg an der Rückseite wurden integriert.  An den vertikalen Pfeilern wurden 4 Efeupflanzen eingesetzt.

In Anlehnung an den Sitz haben wir  einen Wildacker angelegt. Hierzu wurde ein Rückeweg gefräst und mit Kalk abgestreut. Eingesät wurden: • Hafer, Weissklee, Rotklee, Inkarnatklee, Luzerne, Schwedenklee, Waldstaudenroggen,Weizen, Raps, Erbsen, Vicken.

Im Anschluss wurde 1 Zentner Blaukorn als Dünger gestreut .

Text und Bild©: Klaus Rohde

 

Vor 124 Jahren: Speiermühle in Brand gesetzt

Freitag, den 01. Juni 2012 um 13:00 Uhr

HEMMIGHAUSEN. Lang, lang ist's her: Vor 124 Jahren hat die Speiermühle nahe Hemmighausen in Flammen gestanden. Der Aufruhr im Ort war groß. Schließlich sollte der Besitzer, ein Schmied, den Komplex angesteckt haben. Ein Blick zurück.

"Flammen schlagen aus den Fenstern. Doch alle Mühe ist umsonst: Die Speiermühle brennt fast komplett nieder." Hätte es 112-magazin.de im Jahr 1868 bereits gegeben, wäre das wohl Anfang Juni eine der größten Schlagzeilen gewesen. Inzwischen sind aber keine Kohlereste mehr zu erkennen. Im Gegenteil: Familie Becker, deren Urahn nach dem Brand die Ruine kaufte, fühlt sich seit fast 125 Jahren vor Ort pudelwohl.

1888 kaufte Urgroßvater Wilhelm Becker die Mühle und renovierte sie grundlegend. Nachfahre Lothar Becker und Ehefrau Heike leben inzwischen in vierter Generation in der Speiermühle.

Die Mühle wurde erstmals 1337 in einer Urkunde erwähnt. Dem damaligen Grafen von Waldeck wurden alle Rechte und Besitztümer übergeben. 

Brandheiße Meldung

Montag, den 28. Mai 2012 um 07:51 Uhr
DIEMELSEE/FLECHTDORF. Susan Henry aus Flechtdorf ist die neue "  Miss-Deutschland " 2012 . Das 112-magazin denkt, dass das eine brandheiße Meldung wert ist. Die 20-jährige Flechtdorferin setzte sich am Sonntagabend im Finale des Schönheitswettbewerbes in Halle…

Nur noch wenige Tage...

Montag, den 28. Mai 2012 um 07:37 Uhr
Mitmachen und ein i -pad 3 gewinnen. Liebe Leserinnen und Leser, wir verlosen zusätzlich zu unseren Gewinnspielen ein i - pad 3. Einfach unser 112-magazin bei Facebook " gefällt mir "  und " teilen "  anklicken und schon…

Radtouren - aber sicher.

Sonntag, den 27. Mai 2012 um 08:45 Uhr
DIEMELSEE. Der Sommer naht und viele Biker suchen sich ein Radparadies wo man die Natur in vollen Zügen geniessen und die körperliche Fittness trainieren kann. Der Diemelsee bietet hiefür ausgezeichnete Bedingungen. Die  13 Kilometer lange Strecke…

Rehrücken

Samstag, den 26. Mai 2012 um 17:40 Uhr

DIEMELSEE. Diesen zarten Rehrücken gibt es morgen bei Rohdes in Heringhausen.

 

Gefährlicher Badespaß am Diemelsee

Samstag, den 26. Mai 2012 um 17:15 Uhr
DIEMELSEE. Das sommerliche Wochenende am Pfingstwochenende lockt die Menschen scharenweise ins Freie. Doch nicht jede Aktivität unter freiem Himmel ist ungefährlich: Trotz deutlicher Warnungen sind erneut zahlreiche vor allem junge Leute von der Heringhäuser Brücke…

Diemelsee

Samstag, den 26. Mai 2012 um 09:23 Uhr

DIEMELSEE. Mal einen Abend am Diemelsee im Fährhaus verbracht. Mit Blick auf den Diemelsee...und einem kühlen Schwarzbier.