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Diemelsee: Unfälle und nicht gestreute Straßen

Donnerstag, den 07. Februar 2013 um 13:23 Uhr
HERINGHAUSEN. Der Schneefall in Heringhausen hat am Donnerstag mehrere Unfälle zur Folge gehabt. In den frühen Morgenstunden stürzte eine Frau auf dem Lohweg und zog sich eine schwere Beinverletzung zu. Ein Rettungswagen wurde aus Adorf angefordert.…
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Neue Wildschadenregelung

Dienstag, den 05. Februar 2013 um 19:11 Uhr

DIEMELSEE. Die Gemeinde Diemelsee wird im Rahmen des neuen hessischen Jagdgesetzes eine Berechnung der Verwaltungskosten bei Wild- und Jagdschäden vornehmen. Bislang war dieser Dienst kostenlos. Wie Rainer Fischer von der Gemeinde Diemelsee auf Nachfrage von 112-magazin.de  mitteilte, werden pro 15 Minuten 12,55€ berechnet. Das sind immerhin gut 50,-€ pro Stunde. Ob die Anfahrtskosten  noch dazukommen, ist bis jetzt nicht bekannt. Die amtlichen Wildschadenschätzer der Gemeinde Diemelsee, Martin Vollbracht aus Giebringhausen und Kurt Biederbick aus Sudeck sind mit der Aufgabe betraut das neue Gesetz zum 01.April 2013 umzusetzen. Die Kosten für die Wildschadenschätzung wird in Zukunft derjenige bezahlen, der den Schätzer bestellt hat, so Kurt Biederbick gegenüber 112-magazin.de.

Gerade vor dem Hintergrund, dass der Schwarzwildbestand immer mehr zunimmt, rät Kurt Biederbick zur Besonnenheit bei Jagdpächtern und Landwirten. Zumindest kann man ausschliessen, dass die Schätzer ab 01. April wegen 15,-€  Wildschaden gerufen werden, da die Kosten des Schätzens erheblich teurer sind. Miteinander statt gegeneinander sollte die Devise heißen.

Die Fotos zeigen Wiesenschäden durch Schwarzwild in der Gemarkung Rhenegge und Stormbruch im Januar und Februar 2013.

 

 

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Traktor zieht kilometerlange Ölspur

Mittwoch, den 17. Oktober 2012 um 22:20 Uhr
DIEMELSEE/MARSBERG. Ein Traktorfahrer hat auf einer längeren Strecke aus bislang unbekannten Gründen Öl verloren. Feuerwehrleute aus Heringhausen, Padberg und Adorf rückten aus und streuten die Schmierstoffspur ab. Nach Angaben des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Torsten Behle (Diemelsee)…
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Mondansitz - Vier auf einen Streich

Montag, den 01. Oktober 2012 um 07:23 Uhr

 

DIEMELSEE/ESCHENSEITE. Es ist immer wieder ein ergreifender Augenblick im Leben eines Jägers, insbesondere des passionierten Schwarzwildjägers wenn er - einmal im Monat - die Büchse schultert und im Mondlicht den Sauen nachstellen kann.

Am 30. September bespreche ich mich mit Karl Brocke, welche Ansitzeinrichtungen  für die Sauenjagd bei Vollmond besonders interessant sind. Karl entscheidet sich für den neuen Drückjagdbock in den Buchenrauschen, ich werde am Holzplatz die neue Leiter besetzen. Wärend Karl bereits um 18:00 Uhr sitzt, besteige ich meine Leiter um 19:15 Uhr. Um 19.30 erblicke ich bereits einen starken Waschbären, den ich mit der M03 auf 40 Meter strecke. Das fängt gut an denke ich mir und erlege 2 weitere Bären bei gutem Mondlicht. Meine Wachtelhündin Emma apportiert die drei Bären und mir ist klar, das ich auf Sauen nicht mehr passen muss. Ich will gerade meine letzte Patrone aus der Waffe nehmen, da höre ich, dass aus Richtung Bontkirchen Sauen anwechseln. 2 Bachen mit 15 Frischlingen suchen in den Mastbäumen nach runtergefallenen Eicheln. Ich nehme den schwächsten in´s Visier und strecke den 25 Kilo Frischling mit der 9,3 x 62. Das Keilerchen wird an Ort und Stelle aufgebrochen, die Hunde erhalten das ( zerschossene ) Herz und die Leber. Karl Brocke hilft mir den Frischling an seinem Hause aufzuhängen und schon bin ich auf dem Weg nach Heringhausen um am  lodernden Kamin die Geschichte mit meiner Frau zu besprechen.

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Bürgerinitiative - Offener Brief an Dr. Kubat

Samstag, den 25. August 2012 um 08:12 Uhr

DIEMELSEE. Das Bürgerforum für den Erhalt des Naturparks Diemelsee hat sich heute in einem offenen Brief an Herrn Landrat Dr. Kubat gewandt. 112-magazin veröffentlicht diesen Brief unverändert. 

Bis dato haben mehr als 850 Personen dem Aufruf, der sich gegen weiter Windkraftanlagen im Naturpark wendet, unterschrieben.
Die Unterschriften werden vor der nächsten, anstehende Sitzung der Gemeindevertretung an Herrn Bürgermeister Becker und die Vorsitzende des Gemeindeparlaments Frau Hannelore Behle übergeben. Ein genauer Termin muß noch abgestimmt werden.
Das Ziel ist die Überreichung von 1000 Unterschriften !

Die jeweils aktuellen Informationen stehen auf der neuen Internet Seite: www.diemelsee.jimdo.com .

Offener Brief                                                                                                23.08.2012                                                                               

 An Herrn Dr. Kubat

als Landrat des Kreises Waldeck- Frankenberg,

als Mitglied des "Verbandsvorstandes des Zweckverbandes Naturpark Diemelsee" als Vorstandsmitglied der "Region Naturpark Diemelsee e.V.“

sowie als Vorsitzender des Aufsichtsrates der EWF

 

 Sehr geehrter Herr Dr. Kubat, 

mit großer Sorge beobachten wir die Entwicklung um die Planung weiterer Windenergieanlagen (WEA) in Diemelsee, hier vor allem im Naturpark Diemelsee.

 Wir sind, wie viele der über 700 Diemelseer, die sich bis jetzt per Unterschrift gegen die weiteren WEA´s ausgesprochen haben, bisher stolz darauf gewesen, dass hier bei uns so viel Strom aus Windenergie erzeugt wird. Sogar dem Briloner Bauausschuss wurden die ersten Windparks auf dem Zollhaus und in Flechtdorf als beispielhaft für das gemeinsame Bestreben mehrerer Bauwilliger vorgestellt.

 Aber mit jedem neuen Windpark wuchs die Unsicherheit, wie viele Anlagen vertragen die Natur, die Landschaft und wir Menschen hier noch. Tröstlich war bei den Mengen an WEA´s, dass immer feststand, keine WEA´s im Naturpark Diemelsee entstehen zu lassen. - Nachdem nun die neuesten 10 Riesenanlagen zwischen Adorf, Giers-hagen und Borntosten nahezu fertig montiert sind, kippte bei vielen Diemelseern endgültig die Stimmung, denn nun wird der gesamte Horizont von Flechtdorf, über Wirmighausen und die Vasbecker Höhe bis zur K 83 nach Giershagen von WEA´s dominiert. Ruhe finden Auge und Ohr dort nicht mehr- bei Tage nicht- und im Dunklen auch nicht.- Wer ändert eigentlich ohne uns zu fragen die Farbe unseres Sternenhimmels in rot blickende Lichter??

 Nun ist geplant, entlang des westlichen Horizontes von Adorf in einer wunder-schönen, kleingliedrigen Landschaft mit bewaldeten Bergkuppen, Wiesen und Feldern auf einer Länge von knapp 3 km ca. 10 weitere dieser Riesen entstehen zu lassen, sodass dann das im Tal liegende Adorf zu 220 Grad von WEA´s eingekesselt wäre.- Ein bedrückendes Szenario! Die WEA´s sollen mit knapp 200 m Höhe sogar noch höher werden, als die zuletzt errichteten. Auch unserem touristischen Schwerpunkt Heringhausen wird dadurch die wichtigste Grundlage, die intakte Natur entzogen. Die geplanten WEA´s wären vom Diemelsee, den Campingplätzen, dem Hotel und weiteren Pensionen zu sehen und zu hören. Damit sind Arbeitsplätze in Gefahr!

 

Aber auch andere Diemelseer Orte sind schon jetzt überlastet! Wenn man nahe der Anlagen spazieren geht- und das sind nun große Bereiche unserer Feldflur, fühlt man sich durch den Flügel- und Schattenschlag und die massig wirkenden Bauwerke nicht mehr wohl. Schöne, relativ schmale Feldwege, die häufig einen Grünmittel-streifen aufwiesen, wurden stark aufgeschottert und verbreitert und laden nicht mehr zum Spazieren, Rad fahren und Reiten ein. Extensivstreifen neben und auf den Feldwegen sind gerne genutzte Unterschlupfmöglichkeiten für zahlreiche Lebewesen und auch Pflanzen in den intensiv bewirtschafteten Feldfluren. Ebenso wirken die im Gelände modellierten großen Plattformen und Wendeplätze abschreckend. Die Beeinträchtigung der Natur und Landschaft ist doch erheblich größer, als es auf einem Plan aussieht, wo nur die eigentlichen WEA- Standorte eingetragen sind.

 Am 17.08.2012 stellte der NABU in Usseln eine mögliche, groß angelegte Projektarbeit im und mit dem Naturpark Diemelsee vor- der Naturpark lebt doch (auch wenn einige Diemelseer Politiker behaupten, dass es ihn im Prinzip nicht mehr gäbe) und wir Diemelseer wollen uns unser Tafelsilber, unsere Landschaft im Naturpark nicht nehmen lassen und nicht von den Projekten im Naturpark abgekoppelt werden! Schnell besteht die Gefahr, dass es heißt, Projektinvestitionen lohnen erst hinter dem Windmühlenland Diemelsee, also z.B. in Willingen. Die Projekte können in Zusammenarbeit von Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus eine gute Zukunftsperspektive bilden.

 Im Edertal wird inzwischen mit den Weißstörchen geworben und hier, wo Wanderer die sehr scheuen Schwarzstörche sehen können, besteht die riesige Gefahr sie zu vertreiben!!

 Wir wollen aber nicht nur über Naturschutz reden- die Menschen selbst, darunter auch viele, in Hinblick auf Energieerzeugung technikbegeisterte mit sehr verantwortlichem Gedankengut fühlen sich beim Anblick der vielen WEA´s überlastet. Das Wohlfühlen in unserer Gegend nimmt ab.

 Sie, Herr Dr. Kubat, reden von Landflucht und wie man dem begegnen und neue Menschen hier ansiedeln kann: nicht wenige haben wegen der herrlichen Landschaft hier Häuser gekauft oder alte Gebäude saniert. Teils nehmen sie dafür lange Wege zur Arbeit in Kauf- aber womit sollen wir dann demnächst werben?- Gewiss nicht mit einer zugespargelten Landschaft!!- Ach ja und übrigens lassen all diese Menschen auch ihr Geld in der Region und zahlen Steuern.

 Für uns ist auch klar, dass jeder seinen Beitrag zur Energiewende leisten muss, aber wir alle und unsere Gemeinde haben schon viel zugelassen mit 10 % aller hessischen Anlagen, bzw. der Hälfte aller Anlagen unseres Landkreises.

 Wir sehen Sie, sehr geehrter Herr Dr. Kubat, in der Pflicht, für alle Bürgerinnen und Bürger da zu sein. Daher unsere Aufforderung an Sie: Bitte sorgen Sie als Landrat für eine gerechtere Verteilung der WEA´s in unserem Kreis und in Nordhessen und sprechen Sie sich mit uns gegen den Bau von WEA´s im wunderschönen Naturpark Diemelsee und der gesamten Gemeinde Diemelsee aus! Als Mitglied des "Verbandsvorstandes des Zweckverbandes Naturpark Diemelsee" wissen Sie doch am besten, dass dieser nicht erst südwestlich des Diemelsees Richtung Willingen beginnt und schützenswert ist, sondern ebenso hier bei uns in der Gemeinde Diemelsee. Bei uns beginnt die von Einheimischen und Touristen gleichermaßen geliebte Landschaft unseres Naturparkes! Hier bei uns kann man anschaulich den Übergang zweier Landschaftstypen erkennen.

 Gerade weil Sie in einer Person sowohl Landrat, als auch Vorstandsmitglied des Naturparkes und -vereins und noch Vorsitzender des Aufsichtsrates der EWF sind, sollten Sie sehr sorgfältig abwägen, ob Sie die EWF / VEW weiter veranlassen, diese Projekte, zurzeit vor allem jenes bei uns im Naturpark durchzusetzen- gegen den Widerstand vieler Menschen. Wir erinnern an das gegebene Wort des VEW- Projektleiters für Windenergie Stefan Kieweg, anlässlich der Infoveranstaltung in Rhenegge am 17.1.2012, dass sich die VEW bei Widerstand aus dem Projekt zurückziehen werde.

 Sie sollen wissen:

Wir leben gerne in dieser Region und unser Überleben hängt nicht von der Existenz von WEA´s ab, sondern der intakte Naturpark ist das Fundament für eine nachhaltige Regionalentwicklung.

Reden wir also die Qualitäten unserer Region nicht klein, denn durch die Mischung Gewerbe, Landwirtschaft, Handwerk, Dienstleister, Angestellte etc. brauchen wir die Zukunft nicht zu scheuen.

 Im Übrigen ist es erschreckend zu sehen, dass noch wesentlich mehr Menschen gegen die Anlagen sind, als die über 700 Unterzeichner.Sie halten sich jedoch teils wegen befürchteter Anfeindungen und Ausgrenzung zurück.

 Wir Menschen in dieser Region sind über alle Maßen geduldig, aber nun ist das Maß voll!!

 

Wir fordern weiterhin:

Schützen Sie die Menschen in Diemelsee vor der Überlastung durch weitere Windenergieanlagen!

Setzen Sie sich für den Schutz und die Stärkung des gesamten Naturparks Diemelsee ein!

Informieren Sie die Bevölkerung frühzeitig, klar und nachvollziehbar!

Stellen Sie Ihre Entscheidungen transparent dar!

 Gerne besichtigen wir mit Ihnen zusammen die vorhandenen und die geplanten Standorte. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir freuen uns auf ein Gespräch.

 Mit freundlichen Grüßen

  Dr. med. Almut Finke- Hain, Heinrich Hain (Dipl.- Kfm.), Knappstraße 14,

34519 Diemelsee- Rhenegge 

Adriane Plewka (Dipl.-Ing.), Heimberg 18a, 34519 Diemelsee- Adorf

Arno Schröder (Dipl.- Chem.), Giershagener Straße 6a, 34519 Diemelsee- Adorf 

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Heringhausen im Nebel - Wildunfall

Sonntag, den 12. August 2012 um 10:03 Uhr

DIEMELSEE. Ich habe mir für 04.00 Uhr in der Früh den Wecker gestellt, werde aber von allein um 03.55 Uhr wach. Den  heißen Kaffe schlürfe ich genüßlich auf der Sofacouch . Die Hunde stehen ebenfalls auf und schauen mich etwas verschlafen an. So richtig fit sind sie heute nicht, da meine Frau gestern 25 Km mit ihnen gelaufen ist. Nun, die Mauser M03 im Kaliber 300 WSM aus dem Waffenschrank, die Hunde in den Jimny und den Lodenmantel nebst Glas auf den Beifahrersitz gelegt, geht die Fahrt über die Diemelbrücke nach  Stormbruch,  Richtung Bontkirchen. Die Waldzunge ist mein Ziel, hier wechseln die Sauen -aus der Eschenseite kommend - über die Gemeindestraße in die Fichtenschonungen um den Tag zu verschlafen.  Es ist heute sehr nebelig, ein Zeichen dafür, das es heute sehr schön werden wird.  Ich biege von der Gemeindestraße in den Waldweg ab, lasse mein Auto gleich in der Waldeinfahrt stehen. Die kleine Hündin nehme ich mit, sie folgt nun schon ohne Leine als ich gegen 04:45 Uhr zum Drückjagdbock am Hauptwechsel gelange. Hund auf den Sitz, Waffe und Lodenmandel ebenfalls. Ich merke, das mir der Nebel in das T - Shirt dringt, ich fange an zu frösteln und ziehe meinen Mantel an. Nun heisst es warten, bis um 06.00 Uhr sind immer mal wieder Sauen unterwegs. Oberhalb von mir, aus der Mönchsecke schreckt Rehwild, die Sauen kommen. Allerdings nicht direkt über den Wechsel sondern oberhalb der Fichten. Ich höre deutlich die Äste knacken als die Sauen an mir vorbei ziehen. In der Dunkelheit und bei diesem Nebel ist ein Ansprechen nicht möglich und nach wenigen Minuten ist der Spuk vorbei. Aus Richtung Bontkirchen höre ich  ein Auto herannahen und als ich noch denke das der bei diesem Nebel sehr schnell unterwegs ist höre ich Aufschlag und Reifenquitschen auf der etwa 200 Meter entfernten Gemeindestrasse. Ich entlade die Waffe, nehme meine Utensilien und mache mich auf den Weg zur Strasse. Dort angekommen sehe ich die Bescherung, der junge Mann ist total aufgebracht und schimpft über ein Stück Wild, das ihm vor den Wagen gelaufen ist.  Der Kühler und die Motorhaube haben den Crash nicht überlebt, auch ein Licht ist defekt. Nun, ich frage ihn, ob er gesehen habe was er angefahren hat, ausser einem Schulterzucken und  einer Schimpfkanonade auf die Jäger, die zu wenig Wild erlegen, kann der junge Mann keine Angaben machen. Ich bin allerdigs verwundert, das sich der Fahrer in den Wagen setzt und mit quitschenden Reifen einfach davon braust. Nun,  soll nicht meine Sorge sein, wie er der Versicherung den Unfall ohne Bescheinigung erklären will. Vielleicht habe ich doch vorhin eine Alkoholfahne gerochen ? Bin mir aber nicht ganz sicher .  Wie dem auch sei, ich muss das angefahren Wild nachsuchen, Schweiß ( Blut ) oder Schnitthaar kann ich bei der Dunkelheit nicht erkennen . Die alte Hündin muss her, das Brinsel an der Halsung lasse ich die Hündin frei suchen, sie nimmt sofort die kalte Fährte auf, ich mit meiner Waffe hinterher. Nun wird die Hündin laut., ein Zeichen dafür, das das Tier - nicht wie vermutet -  verendet und somit auf den Läufen ist. Standlaut löst den Hetzlaut ab, das Stück Wild ist also noch am Leben und die Hündin bindet das Stück an den Platz. Jetz weiss ich bereits, das es ein Wildschwein sein muss, Rehwild hätte die Hündin längst nieder gezogen und getötet. In dem Nebel komme ich aber nicht schnell genug durch Buchenrauschen, Unterholz und Brombeerranken.  Die steilen Hänge lassen mich immer wieder ausrutschen. Die Hündin hält aber wacker den Schwarzkittel am Platz. Es ist Gott sei Dank so hell, das ich die Waffe nutzen kann und stehe 10 Minuten später im Fichtenhochwald am Ort  des Geschehens. Die Hündin und der Keiler stehen sich gegenüber, der Rotpunkt meines Glases steht direkt oberhalb des rechten Vorderlaufs als das Geschoss den Körper der Sau durchschlägt. Die schwer verletzte Sau ist tot. Ich nehme die Hündin zurück, lasse sie ablegen und  betrachte mir den Keiler von sicherlich 70 - 80 Kilo Gewicht. Bei der Begutachtung der Sau stelle ich eine schwere Fraktur der rechten  Keule fest, auch das Gebräch ist seltsam  verschoben. Durch den Aufprall  ist sicherlich der Kiefer gebrochen worden, die Sau wäre  zur Nahrungsaufnahme nicht mehr in der Lage  und somit einem entsetzlichen Tod ausgeliefert gewesen. Ich nehme die Hündin und die Waffe und gehe den Weg zurück zum Auto . Auf dem Heimweg nach Heringhausen halte ich  oberhalb von Rettungspunkt  KB 108 an und " schieße " ein Foto . Heringhausen liegt im Nebel. Heraus ragt der Eisenberg. Wie einzigartig schön doch die Landschaft um den Diemelsee herum ist. Vielleicht hat sich der Unfallfahrer ja bereits bei der Polizei gemeldet ? Wir werden es erfahren - oder auch nicht -.

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DIEMELSEE/HERINGHAUSEN. Die Windkraftgegner in Diemelsee gaben gestern im Gasthaus zur Linde in Adorf einen Presseerklärung zur aktuellen Lage ab. Anwesend waren ausser den Pressevertretern u. a.  Wolfgang Lehmann vom Naturschutzbund, Frau Dr. med. Almut Finke-Hain , Dipl. Kaufm. Heinrich Hain  und Jürgen Schöder.

Die Unterzeichner der Erklärung wollen den Naturpark erhalten und fordern deshalb auf die Errichtung neuer Windräder im Naturpark zu verzichten. Die Bürgerinitiative hofft , dass die große Zahl der Unterschrieften, die sich gegen weitere WKA's wenden, zu einer Neubewertung der Sachlage durch das Parlament führen wird. "Wir sind sicher, dass die Parlamentarier die vielfältigen Bedenken der Bürger gegen weitere Windkraftanlagen in Diemelsee ernst nehmen werden" erklärte Heinrich Hain. Die Bürgerinitiative verweist darauf , dasss durch ein eindeutiges Votum der Gemeindevertretung gegen Windräder im Naturpark Diemelsee diese auch verhindert werden könnten. Die Entscheidung und damit die Verantwortung in dieser Sache liegt eindeutig beim Parlament der Gemeinde, dem Gemeindevorstand und dem Bürgermeister. Die Initiatoren erklärten, dass bereits heute 73 Windkraftanlagen in der Gemarkung der Gemeinde Diemelsee stehen. Das sind mehr als 10 % aller Anlagen in Hessen und mehr als 50 % aller Anlagen im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Vor diesem Hintergrund ist das Argument des Überlastungsschutzes zielführend.

Im Rahmen des Pressegesprächs erläuterten die Initiatoren die Argumente der Bürgerinitiative. Jürgen Schröder erläuterte, dass das Thema Windkraft in Diemelsee vollkommen neu von der politischen Seite (Parlament, Gemeindevorstand, Bürgermeister) aufgerollt werden muss. Bei Fassung des Aufstellungsbeschlusses zur Änderung des Flächennutzungsplanes konnten die Entscheider auf der politiuschen Ebene noch nicht mit einem derart großen Bürgerprotest rechnen. Diesen Protest muss man erst nehmen; immerhin haben sich 700 Bürger dagegen ausgesprochen.Es muss klar getrennt werden zwischen Gemeinwohl und Einzelinteressen. Die Entwicklung der Gemeinde Diemelsee ist dabei nich taus den Augen zu verlieren. Deshalb geht es lt. Schröder nicht nur um die Verhinderung des Windparks in Rhenegge, sondern um die Verhinderung weiterer Anlagen in Diemelsee (Sudeck,Stormbruch, Herinhausen).......

Dipl.-Kfm. Heinrich Hain ging auf die wirtschaftlichen Gesichtspunkte des Vorhabens ein. Er erläuterte, dass die bisherigen Windkraftanlagen die von der Gemeinde erhofften Einnahmen nicht erbracht hätten. auch für neue Anlagen sollte man die Erwartungen nicht zu hoch schrauben, da die Betr3eiber die ihnen möglichen "steuerlichen Gestaltungsspielräume" nutzen werden um die Steuerbelastung so gering wie möglcih zu halten. Herr Hain verwies zudem darauf dass durch die Errichtung der Windkraftanlagen kein einziger neuer Dauerarbeitsplatz in Diemelsee entstehen wird. Im Gegenzug wird das bestehende Potential der Gemeinde im Hinblick auf einen weiteren Ausbau als Tourismus und Fremdenverkehrsregion stark beeinträchtigt. Er verwies dabei auf ein Positionspapier des Deutschen Tourismusverbandes E.V. (DTV). " Die Chanchen , die sich aus dem Kapital einer intakten Natur und Landschaft für einen naturverträglichen Tourismus eröffnen, müssen gewahrt werden......Die Konzentration von Windenergienanlagen beeinträchtigt die touristischen Potenziale und den hohen Erholungswert vieler gewachsener Kulturlandschaften."

Herr Lehmann vom Nabu Waldeck-Frankenberg beurteilte das Projekt aus naturschutzfachlicher Sicht.

Abschließend verwies Frau Dr.med. Almut Finke-Hain auf die gesundheitlichen Risiken einer weiteren Konzentration von Windkraftanlagen in der Gemeinde Diemelsee . Insbesondere verwies sie auf die bisher nicht ausreichend untersuchten Auswirkungen des sog. Infraschalls, der durch die Windkraftanlagen erzeugt wird. Infraschall sind tieffrequente Schallwellen, die unterhalb der menschlichen Hörschwelle liegen und eine hohe Reichweite ( bis zu 25 km messbar) haben. In verschiedenen Studien gibt es Hinweise auf Schlafstörungen, Konzentrationsminderung, Leistungsabfall, SChwindel, Benommenheit sowie Störungen des nächtlichen Cortisolrhytmus als Indikator für chronischen Stress. Als besonders sensibel gelten Kinder, Schwangere und ältere Menschen. Resonanzphänomene im menschlichen Körper , insbesondere unter der durch die Windkraftalnalgen verursachten Dauerbelastung, sind noch nicht geklärt. Die Belastung steigt mit Zunahme der Anlagen.

Die Bürgerinitiative stellte nochmals klar, dass man grundsätzlich die Bedeutung der Windkraft für eine sichere Energieversorgung nich tin Frage stellt. Es gehe allein darum das rechte Maß zu finden. Die Bewohner von Diemelsee hätten mit den 73 Anlagen in Ihrem Gebiet bereit jetzt ein hohes Maß an Belastung auf sich genommen. Der Naturpark sollte aus den genannten Gründen von Windkraftanlagen frei gehalten werden. Man appelliert an Gemeindeparlament, Gemeindevorstand und Bürgermeister entsprechende Beschlüsse zu fassen.

Die Unterschriftenaktion wird fortgesetzt. Die Unterschriftenlisten liegen in der Apotheke, Geschäften und Arztpraxen in Adorf aus.

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HERINGHAUSEN. Die Eröffnung der Adventure-Golfanlage in Heringhausen ist für den 25. August geplant. An 13 Golfstationen finden die Spieler Highlights vom 63 Kilometer langen Diemelsteig und aus den Ortsteilen der Großgemeinde Diemelsee. So werden ein Modell des Dommelturms oder die nachgebaute Klosterkirche aus Flechtdorf für ein interessantes Spielerlebnis sorgen. Die Gemeinde Diemelsee hat eigens hierfür eine Investitionssumme von 140.000 Euro veranschlagt. 76.000 Euro davon kommen laut Gemeindeverwaltung aus dem EU-Leaderprogramm.

Infos über Adventure-Golf:
Adventure-Golf ist dem klassischen Golf sehr ähnlich und wird auf Basis des Regelwerks des Deutschen Golf Verbandes, jedoch in vereinfachter und verständlicher Form, gespielt. Starke Geländeverformungen sind prägend für die zwischen acht und 30 Meter langen Spielbahnen, wie es auf der Internetseite der ausführenden Firma Kleineberg heißt. Das Spiel bekommt seinen Reiz durch das richtige Lesen der Geländemodellierungen und der eingebauten Hindernisse aus Sandbunkern, Wasserhindernissen und manches Mal auch aus großen Steinfindlingen. Optisch werden die Spielbahnen an der Seite mit einem höherem Rasen (Raff) eingefasst.

Gespielt wird mit handelsüblichen Golf-Puttern oder herkömmliche Minigolf-Schlägern. Die Bahnen sollten mit drei bis fünf Schlägen gespielt werden. Die individuell bedruckbaren Golfbälle sind so gefertigt, dass keine Verletzungsgefahr für die Mitspieler besteht.


Link:
Garten- und Ladschaftsbau Kleineberg

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THW - Höhenrettung an der Diemeltalsperrmauer

Dienstag, den 17. Juli 2012 um 18:03 Uhr
DIEMELSEE- HERINGHAUSEN. Das HR-Fernsehen (Hessischer Rundfunk) drehte am Samstag, dem 14 Juli 2012  zum 100jährigen Jubiläum der Diemeltalsperrmauer einen Bericht über eine Rettungsübung der THW Höhenrettung an diesem Bauwerk. Die THW Höhenrettung simulierte an der…
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Isetta-Treffen am Diemelsee

Montag, den 09. Juli 2012 um 20:49 Uhr

DIEMELSEE - HERINGHAUSEN.

Einladung  zum kleinen Isetta-Treffen am Diemelsee bei Marsberg vom 06. - 08.07.2012

Es war ein gemütliches Treffen am Diemelsee Campingplatz "Hohes Rad" Jedermann -und Frau war herzlich zum geselligen Beisammensein an der Surfhütte eingeladen.  Am Freitag war  eine Diemelsee-Rundfahrt mit der MS Muffert geplant,  gegrillt wurde  auf einem Marsberger Grill, nach dänischer Art. Am Samstag, wurde eine kleine Ausfahrt in´s Waldeckische geplant, ein toller Erfolg für alle Beteiligten.  

 Der Vorsitzende Ernst Jesper war sehr zufrieden mit dem Verlauf und hat dem 112-magazin bereitwillig Auskunft über die Isetta und den Verein gegeben.

Mehr Infos über die Isetta erhalten  sie unter :http://www.isettatreffen-2012.de/

 

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