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Flechtdorf: Flüchtiger Fahrer schwer verletzt

Donnerstag, den 20. Oktober 2011 um 18:36 Uhr
FLECHTDORF. Der Autofahrer, der bei einem spektakulären Unfall am frühen Sonntagmorgen in der Aar gelandet und anschließend geflüchtet war, hat sich bei dem Unglück schwere Verletzungen zugezogen. Seit Montag liegt der 24-Jährige im Korbacher Krankenhaus, wie…
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Verunglückter Großtanker geborgen / VIDEO

Dienstag, den 26. Oktober 2010 um 10:35 Uhr
FLECHTDORF. Der am Morgen auf einer Einsatzfahrt verunglückte Großtanker ist mit einem Kran geborgen worden - Totalschaden. Zwei Einsatzkräfte der Korbacher Feuerwehr waren mit dem Großtanklöschfahrzeug (TLF 24/50) kurz vor der Einsatzstelle ausgangs einer scharfen…
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FLECHTDORF. Kopfüber ist ein Auto am frühen Sonntagmorgen in der Aar gelandet. Mitten in Flechtdorf war der Audi mit überhöhtem Tempo von der Aartalstraße abgekommen, hatte ein massives Geländer durchbrochen und war ins Wasser gestürzt.…
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Entenjagd

Donnerstag, den 13. Oktober 2011 um 08:48 Uhr

Diemelsee. Entenjagd . Stefan Völlmeke hat zur Entenjagd geblasen und meinen Freund Karl Brocke aus Stormbruch und mich dazu eingeladen. Es regnet in Stömen.  Das Treffen findet in der Jagdhütte bei Padberg statt, schnell wird man auch mit den anderen Jägern bekannt und schon werden die Flinten in´s Auto gepackt, die Hunde dazu und ab geht´s an die Diemel.

Über der Brücke von Padberg nach Marsberg werden die Autos abgestellt, Heribert, der Älteste soll sich unterhalb der Brücke positionieren. Ich denke mir noch ob das bei der Höhe gut geht, da höre und sehe ich auch schon das Heribert mit samt Hund und Waffe eine Bruchlandung gen Diemel macht. Klatschnass richtet sich Heribert auf und versucht ein Lächeln. Der gut gemeinte Rat eines Mitjägers er solle langsam machen, kommt zwar zu spät sorgt aber für Gelächter.

Stefan stellt nun die anderen Jäger an, Karl Brocke steht rechts von mir. Für ihn ist die Entenjagd eine Premiere. Ich wünsche ihm , das er eine oder zwei Enten erlegt. Stefan hat uns einen guten Stand zugewiesen. Nun wird Hero, der DD - Rüde geschnallt, entlang der Diemel sucht der Hund systematich mit hoher Nase  nach Enten und....steht vor. Das Kommando des Rüdeführers "voran ", lässt den Hund in die Uferböschung gleiten und ein Pulk  von Enten steigt in den Himmel. Es fallen 6 Schüsse und 3 Enten verlieren ihr Leben.

Die Enten werden nacheinander von dem DD- Rüden apportiert. Die Dritte muss Heribert selbst mit seiner noch jungen Hünden aus dem Wasser bergen, da er bereits nass bis auf die Haut ist, scheint ihm das nichts mehr aus zu machen. Er freut sich über seine Ente.

Nun ist Eile geboten, der Entenstrich entlang der Diemel wird bei Dämmerung eintreten. Wir verlegen Diemelaufwärts und schnell sind wir wieder in unserem Element. Die ersten Enten streichen auf uns zu. Schüsse fallen, aber... vorbei, vorbei,  vorbei...Die nächsten Enten fallen ein und wieder hallen die Schrotschüsse durch das Diemeltal. Nein, wir haben kein Waidmannsheil mehr, Diana ist uns nicht wohl gesonnen.  Bis zur Dunkelheit bleibt es bei den 3 Enten, trotz allem ein Erfolg, auch für die Hunde, die ganz hervoragend gearbeitet haben.

Durchgefroren und Nass treffen wir gegen 19:30 h bei der Jadghütte  ein. Der Bullerjahn wird mit Holz gefüttert und schon bald hüllt uns eine wohlige Wärme ein. Stefan tischt eine herzhafte Brotzeit auf, ein Bier und ein Schnäppsken lassen die Laune noch besser werden. Es wird philosophiert, die Schussergebnisse, die nötigen Korrekturen usw. besprochen. Ein geselliger Abend halt...

Gegen 23:00 Uhr holt mich meine Frau ab und ein schöner, erfolgreicher  Jagdabend neigt sich dem Ende .

Ich sage dem Beständer Stefan Völlmecke,  Heribert, Uwe, Theodor, Elmar und Christian herzlichen Dank für diesen Jagdtag

Text: Klaus Rohde                   Bilder: Klaus Rohde

  

 

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Anderthalb Kilometer lange Güllespur gezogen

Donnerstag, den 29. September 2011 um 07:03 Uhr
HERINGHAUSEN. Ein Landwirt hat versehentlich auf einer Länge von etwa anderthalb Kilometern Gülle auf die Straße laufen lassen. Mehrere Feuerwehren waren im Einsatz, um die Fahrbahn zu reinigen. Unfälle passierten durch den schmierigen Belag nicht.…
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Zusammenstoß: Schwer verletzt eingeklemmt / VIDEO

Montag, den 28. März 2011 um 15:28 Uhr
FLECHTDORF. Ein 30-Jähriger hat am Nachmittag einen Frontalzusammenstoß verursacht. Er wurde in seinem Auto eingeklemmt. Der Mann aus Korbach erlitt bei dem Unfall auf der Aartalstraße zwischen Flechtdorf und Adorf schwere Verletzungen. Die Fahrerin des…
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Lkw überholt, gegen Wasserdurchlass: 23-Jährige verletzt

Dienstag, den 20. September 2011 um 06:18 Uhr
VASBECK. Eine junge Frau aus Willingen hat am Dienstagmorgen auf der Strecke zwischen Adorf und Vasbeck einen Kieslaster überholt und dabei die Kontrolle über ihren VW Polo verloren. Der Wagen kam von der Straße ab,…
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Übungen: Mehr als 100 Einsatzkräfte

Sonntag, den 18. September 2011 um 16:24 Uhr
DIEMELSEE. Bei zwei Alarmübungen haben die Feuerwehren aus mehreren Ortsteilen der Großgemeinde Diemelsee ihr Können und ihre Zusammenarbeit unter Beweis gestellt. In beiden Szenarien standen landwirtschaftliche Gebäude in Brand. Zunächst wurden die Feuerwehren aus Stormbruch,…
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Traktor verliert Öl: Wehr streut Fahrbahn ab

Freitag, den 16. September 2011 um 19:15 Uhr
FLECHTDORF. Eine rund 50 Meter lange Ölspur haben Feuerwehrleute am Freitanachmittag auf der Landesstraße 3076 abgestreut. Laut Polizei hatte vermutlich ein landwirtschaftliches Fahrzeug den Schmierstoff verloren. Die Leitstelle alarmierte die Feuerwehren aus Adorf und Flechtdorf…
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Sauen im Revier

Donnerstag, den 08. September 2011 um 16:00 Uhr

STORMBRUCH .   Nun hat sich der Sommer verabschiedet und es wird langsam herbstlich am Diemelsee.

Das Getreide  der Bauern ist  geerntet und die Nil und Kanadagänse laben sich an den Resten der Frucht auf den Feldern.

Die Buchen und Eichen werfen bereits seit einigen Tagen ihre Mast ab und in mir werden alte Erinnerungen geweckt. Vor zwei Jahren hatten wir einen  ebenso reich gedeckten Tisch durch die Bucheckern  und  Eicheln, so dass die Sauen sich aus den Fichtendickungen in NRW in die Eschenseite verabschiedeten. Hier fanden sie tonnenweise Futter, teils lagen die Eicheln auf dem Waldboden 2 cm hoch. Wer hatte da schon an´s Kirren gedacht ? Wohl niemand. Heute ist es wieder so und ich beschließe in den Morgenstunden des 07.09.2011 auf Sauen zu jagen.

Natürlich regnet es in strömen als ich mich um 04:00 Uhr aus dem Bett quäle. So richtig Lust habe ich bei diesem Wetter nicht. Aber, gesagt, getan, einen Kaffee aufgebrüht, Zähne geputzt und den Waffenschrank aufgeschlossen. Die Hunde stehen schon Gewehr bei Fuss und als ich meine Mauser 03 aus dem Schrank hole, wissen die beiden, was die Stunde geschlagen hat. Voller Erwartung springen sie in den Geländewagen, die Waffe verstaut, die Muntion  in der Tasche , den Lodenmantel übergeworfen und schon sind wir in der Dunkelheit bei starkem Wind auf dem Weg in´s Revier. Bis zur Jagdhütte sind es etwa 10 Minuten.

Dort angekommen lade ich die Waffe, nehme meine Hunde und setzte mich auf einen Holzstapel und warte bis es heller wird. Ich prüfe den Wind und bin mir sicher, dass ich bei diesem Wechselwind kein Jagdglück  haben werde. Die Vögel beginnen ihr Morgenlied und so mache ich mich auf den Pirschgang durchs Revier um zur Hohen Leiter zu gelangen.

Die Wege liegen voller Eicheln  und man kann deutlich erkennen, dass hier die Sauen in den letzten Tagen ordentlich Mast aufgenommen haben. Eine Fuchsfähe kreuzt meinen Weg und verschwindet in den Buchenrauschen. 50 Meter vor mir hat Förster Schwalm in diesem Frühjahr einige Buchen schlagen lassen. Dort werde ich mich positionieren und einen Halt einlegen. Die Hunde sind eingespielt und wissen sofort, dass sie sich ablegen müssen. Hier muss ich nichts mehr sagen. 10 Minuten werden zur Ewigkeit und ich setze meinen Weg fort.

Die Uhr zeigt mittlerweile 6:30 an,  ich muss mich beeilen um die Leiter  an dem Eichenwäldchen zu erreichen. Nur die alte Hündin bockt , bleibt stehen und will nicht weiter. Sie windet in Richtung Hütte und signalisiert mir dass dort Wild steht. Aber da kommen wir doch gerade her denke ich mir und da sehe ich, dass einige Überläufer 4 oder 5 Stück den Weg überqueren . Diese Saubande hat mich doch tatsächlich in´s Leere laufen lassen.

Nun werde ich lebendig. Die Schwarzkittel müssen durch einen Schlauch an der Waldkante um in den Einstand zu gelangen.  Die Hunde lasse ich ablegen. Dazu den Lodenmantel und das Glas .Die Hunde  müssen warten. Mit meinen 50 Lenzen und der Waffe geht´s im Laufschritt paralel zur Waldkante  . Ausser Athem gelange ich an den Waldsaum und werfe mich in das nasse Gras. Wenn die Bande in den Einstand wechseln will, muss sie in ca. 50 Metern an mit vorbei. Der Wind steht ungünstig und ich weiss, das dass trotzdem mein Vorteil sein wird. Nun heisst es warten.

Und sie kommen... Mein Puls hat sich in den 3 Minuten beruhigt. Die Mauser angebackt,  den Sicherungshebel umgelegt und das Leuchtabsehen eingeschaltet. Nun schiebt sich die erste Sau in meine Richtung, die Grösse passt, ca. 35 Kg. und.....bleibt abrupt stehen, sie hat Wind bekommen. Das ist meine Zeit. Der Leuchtpunkt steht auf der zweiten Sau und im Abdrücken erkenne ich, dass sie zeichnet. Die restlichen 4 Sauen sind von der Bildfläche verschwunden. Die Bühne ist leer.

Immer das gleiche Prozedere, die gleichen Gedanken, das gleiche Zittern in den Gliedern. Hat der Schuss tödlich gesessen ? Wo ist der Schweiss ? Verdammtes Jagdfieber... Ich suche nach Schweiss in dem Laub, finde aber nicht das geringste Tröpfchen. Verdammt, ich hab doch gesehen, das die Sau fiel. Weit und breit nicht`s  zu sehen. Macht nicht `s, der Tag ist eh versaut, zur Arbeit kann ich jetzt nicht, muss die Sau nachsuchen.   

Nach 5 Minuten Fussmarsch komme ich bei den braven Hunden an. Der Schuss hat auch bei Ihnen einen Adrenalinschub verurschat. Auch die Zittern am ganzen Körper. Die junge Hündin in den Wagen, die Alte an den Schweissriemen gelegt, finden wir den Anschuss mit dem Schweiss  sehr rasch, heller Schweiss, das bedeutet mindestens einen Lungentreffer. Die Hündin arbeitet die Wundfährte sehr langsam aber zielorientiert, der erste Haken wird genommen, der zweite und nach ca. 100 Metern stehen wir an der toten Sau. Ich lobe meine treue Hündin und mache mich auf den Weg zum Auto. Dort wartet die kleine und ab geht es zur Sau um diese aufzubrechen und zu versorgen. Das Herz und die Leber gehört den Hunden, der Rest ist mein Eigentum.

Bericht und Fotos : Klaus Rohde

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