Artikel nach Markierung anzeigen: Deutscher wachtelhund

Jagdhunde wohlbehalten zurück

Sonntag, den 01. Dezember 2019 um 08:51 Uhr
GEMBECK/FREDERINGHAUSEN. Die beiden Jagdhunde Emma und Haska sind wieder in der Obhut des Besitzers gelandet. Während einer Jagd auf Schwarzwild in der Gembecker Feldgemarkung drückten die beiden Wachtelhunde am Samstagvormittag eine Rotte Sauen aus dem…
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Verdorbenes Fleisch ausgelegt - Polizei ermittelt

Freitag, den 02. August 2019 um 15:53 Uhr
KORBACH. Am heutigen Freitagmorgen fand eine Hundebesitzerin ein rohes, verdorbenes Stück Fleisch in der Korbacher Altstadt. Vermutlich wurde es absichtlich ausgelegt, um Hunden Schaden zuzufügen. Die Polizei warnt Hundebesitzer vor weiteren ausgelegten Ködern und sucht…
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Nächtlicher Einsatz der Polizei: Wachtel auf A 44 unterwegs

Donnerstag, den 14. Februar 2019 um 15:51 Uhr
DIEMELSTADT-WREXEN. Die Polizei aus Bad Arolsen und Einsatzkräfte der Autobahnpolizei waren in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Einsatz, um zwei ausgebüxte Wachtelhunde einzufangen. Die Besitzerin der beiden Rüden und viele Helfer beteiligten sich…
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Wachtelhündin gefunden

Sonntag, den 03. Juni 2012 um 17:04 Uhr

MARSBERG. Am Abend des 23. Mai wurde an der B7, aus Richtung Scherfede, in Westheim am Orsteingang, eine junge Wachtelhündin aufgefunden. Sie war naß vom Regen, weil zuvor ein Gewitter war. Inzwischen befindet sich die Hündin in einer Hundepension. Sie scheint sehr jung zu sein, ist verträglich mit allen Hunden, ist sehr verspielt und temperamentvoll, sehr freundlich.

Sie ist nicht gechipt und nicht tätowiert. Sie trug kein Halsband.

Wir bemühen uns seit dem 23.5. um das Auffinden eines Besitzers, was uns bisher nicht gelungen ist. 

Wir bitten Sie um Hilfe. 

Freundliche Grüsse

Elke Heinemann

Tierschutzverein Marsberg e.V.

Tel. 02994/908372 od. 0151 191 117 17

 

www.tierschutz-marsberg.de

 

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DIEMELSEE - SAU TOT

Samstag, den 02. Juni 2012 um 12:26 Uhr

DIEMELSEE. Der Anruf von Karl Brocke aus Stormbruch erreicht mich um 07:15 Uhr . Gestern Abend habe ich im " Finger " einen etwa 2 -jährigen Bock gestreckt und ich kam lange Zeit nicht zur Ruhe, da das Adrenalin noch Stunden nachher in mir wirkte. Erst gegen 04:00 Uhr am Morgen schlief ich ein...

Wie gesagt, der Anruf von Karl kam mir ungelegen, Karl hatte eine Sau in der Eschenseite  beschossen und benötigte meine Hilfe. Gesagt, getan, übermüdet gerade mal über die Zähne geputz nehme ich meine  Büchse ( Mauser 66 ) aus dem Waffenschrank, das Waidblatt, Schweißhalsung und Riemen  und meine beiden Hunde um zur Eschenseite zu fahren. Erst müssen die Hunde sich lösen, Hektik ist jetzt nicht angesagt, das überträgt sich sofort auf die Hunde. Am Anschuss angekommen zeigt mir Karl den Ort, wo er die Sau ( eine von dreien ) beschossen hat. Ich suche angestrengt nach Schweiss, Schnitthaar und Kugelriss, kann aber nichts finden. Damit dürfte feststehen, dass die Nachsuche nicht leicht wird. Also, die erfahrene Hündin KIRA muss ran.  Die kleine Hündin EMMA lasse ich besser im Auto, bei Schwarzwild weiss man nie, was so passieren kann. Schwarzwild ist angeschossen sehr agressiv.

Die erfahren Hündin bewindet den ( nicht vorhandenen ) Anschuss, bögelt sich aber gleich ein und verfolgt eine imaginäre Fährte ca. 50 Meter in einen Fichtenaltholz- Bestand. Ruhig und Zielstrebig geht es weiter durch Farne und Buchenaltholzreste ehemals  gefällter Baumriesen. Nach ca. 100 Meter- bis jetzt habe ich weder ein Wundbett noch Schweiss gesehen- kommen wir an eine alte Suhle, hier sind deutlich die Fährten der drei Sauen zu erkennen, 2 Sauen sind nach rechts , 1 Sau nach Links in die Buchenrauschen abgebogen. Welches ist die Kranke ? Nach rechts oder nach links....Die Hündin entscheidet sich für die einzelne nach Links verlaufende Fährte . Ich sehe immer noch keinen Schweiss, das dichte Laubwerk macht mir mit der Waffe so meine Schwierigkeiten . Die Hündin wartet aber immer wieder auf mich. Einer ehemalige Rückeschneise folgen wir ca. 20 Meter als die Hündin wieder in die Buchenrauchen eindringt. Nach weiteren 30 Metern bleibt die Hündin stochsteif stehen. Das ist für mich das Signal " Alter, da ist sie drin " Nun löse ich die Schweisshalsung, lade die Waffe durch und mit dem Kommando " voran " rauscht die Hündin in den urwaldähnlichen Baumbestand. Das Totverbellen meiner treuen Jagdgefährtin zeigt mir an: Sau Tot, wir sind am Ziel. Mein Schuss aus der 8x68 S lässt meinen Jagdfreund heraneilen. Ich überreiche ihm seinen Bruch, und gemeinsam brechen wir die Sau auf. Die Hündin erhält natürlich ihren Anteil an der Beute. Das Herz  gehört ihr...

Lieber Karl, Waidmannsheil zu deinem Schwein, du hast es dir verdient.

Text und Bild©: Klaus Rohde www.112-magazin.de

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Die Hasenschleppe

Dienstag, den 13. März 2012 um 15:11 Uhr

DIEMELSEE* Die Hundeausbildung geht in die nächste Phase. Nachdem die junge Wachtelhündin "  Kira  " am Apportierbock durchgearbeitet wurde beginnt nun das Bringen von Hase, Fasan  oder Ente im Feld. Hierzu wird der Anschuss mit ein paar Drehungen des Wildes auf der noch feuchten  Wiese vollzogen um der Hündin den Anfang der Schleppe zu deuten. Danach wird  an der langen Leine der Hase ca. 300 Meter mit zwei  75 ° Haken über die Wiese gezogen ohne das die Hündin  den Verlauf der Schleppe sieht.

Die Hündin wird am Riemen zum " Anschuss " gebracht, dort geschnallt und nun muss sie dem Geruch des Hasen ca. 300 Meter folgen um diesen zu finden und den Hasen apportieren.

Das Bild zeigt die 14 Monate alte Hündin beim freudigen Apportieren des Hasen.

Bild© und Text© : Klaus Rohde

 

 

 

 

 

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