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Jeep kracht gegen Mülllaster

Dienstag, den 09. August 2011 um 17:23 Uhr
WETTERBURG. Ein Geländewagen ist mit einem Mülllaster zusammengestoßen. Der Autofahrer und seine Tochter wurden verletzt. Der 49 Jahre alte Autofahrer aus einem Twistetaler Ortsteil war am Dienstagmittag gegen 13 Uhr auf dem Weg von Wetterburg…
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Gummihunde gegen neue Motorräder getauscht

Samstag, den 25. Juni 2011 um 16:01 Uhr

WALDECK-FRANKENBERG. Die Polizei im Kreis hat die Umstellung auf die neuen silber-blauen BMW-Dienstkräder abgeschlossen. Die Bad Arolser Polizeistation hat als letzte Dienststelle im Landkreis Ende Juni ihre bisherige - immerhin 20 Jahre alte - grün-weiße Maschine bei Präsidium in Kassel gegen das neue silber-blaue Dienstkrad eingetauscht. Damit verfügen die vier Polizeiwachen in Arolsen, Bad Wildungen, Korbach und Frankenberg sowie der Regionale Verkehrsdienst Waldeck-Frankenberg über die neuen Motorräder vom Typ BMW R900 RT, wie Verkehrsdienstleiter Ottmar Müller gegenüber 112-magazin.de bestätigte.

Hatten die alten "Gummihunde", wie BMW-Maschinen einst abwertend bezeichnet wurden, nur 75 PS und wenig moderne Technik, so sind die neuen Maschinen mehr als 80 PS stark und verfügen über so manche Raffinesse: So lässt sich die Frontscheibe in der Höhe verstellen, "um den Beamten dahinter zu schützen", erklärt der Arolser Polizist und Dienstkradfahrer Jürgen Wehrmann. Außerdem ist die eigens von BMW für den Polizeigebrauch gebaute R900 RT mit LED-Blaulichtern und einer für den künftigen Digitalfunk vorbereiteten Technik ausgestattet, hat ein verbessertes Anti-Blockier-System (ABS) und einen geringeren Spritverbrauch. Lack und Beklebung passen zur aktuellen Farbgebung der hessischen Polizei. Besser zu beladende und größere Staufächer würden einen weiteren Vorteil im täglichen Dienst darstellen, sagte Wehrmann. Er hat die grüne Leder- inzwischen gegen eine blaue Goretexkombi getauscht. Anfang der Woche holte er die Arolser Maschine in Kassel ab und machte sich zwischenzeitlich mit dem neuen Motorrad vertraut.

Auch als Polizist auf Motorrad ein Vorbild
"Man muss ein guter Motorradfahrer sein, um ein Dienstkrad benutzen zu können", erklärt der 48-jährige stellvertretende Dienstgruppenleiter. Schließlich seien Schutzleute auf Dienstmaschinen ein Vorbild. In den ersten Tagen stellte Wehrmann zudem fest, dass die "Silber-Blaue" bei der Bevölkerung noch mehr auffällt als die Vorgänger-Maschine: "Die Leute drehen sich nach der Maschine um und gucken lange hinterher".

Von hinten sehen vor allem Verkehrssünder die neuen Maschinen künftig. Denn im normalen Streifendienst eingesetzt, könne man sich rasch und flexibel vor ein anzuhaltendes Fahrzeug "setzen", um dieses per Handzeichen zu stoppen. Motorräder im Dienst würden aber noch weit mehr Vorteile darstellen, bekräftigt Jürgen Wehrmann. Bei der Absicherung von Sportveranstaltungen beispielsweise sei der Einsatz wegen Wendigkeit und geringer Breite unverzichtbar. "Man kann sehr schnell von hier nach da verlegen, hat eine ganz andere Beschleunigung und kann auch dort rasch wenden, wo es mit dem Streifenwagen nicht oder kaum möglich ist" - zum Beispiel auf der schmalen Ederseerandstraße. Bis dort ein Funkwagen auf dem nächsten Parkplatz gewendet hat und die Verfolgung eines Verkehrssünders aufnehmen kann, ist dieser lange weg. "Das ist mit einem Motorrad etwas ganz anderes", warnt der erfahrene Kradpolizist.

Jürgen Wehrmann hat in seiner zehnjährigen Zeit als Kradfahrer bei der Polizei so manche Einsätze gefahren. An einen Triathlon am Twistesee vor drei Jahren, in dessen Rahmen auch die hessischen Polizeimeisterschaften ausgetragen wurden, erinnert er sich aber noch ganz genau. Damals hatte ein Kollege aus Südhessen seinen Fahrradhelm vergessen und hätte um ein Haar nicht teilnehmen dürfen. Wehrmann bot zunächst seinen Motorradhelm an. "Damit hätte der Kollege über Funk sogar die Anweisungen seines Trainers hören können", sagt der Arolser Beamte mit einem Augenzwinkern. Der Kollege aus Südhessen lehnte dies aber ab. Mit dem Dienstkrad "bin ich dann kurzerhand zum nächsten Fahrradladen gefahren, habe einen Radhelm gekauft und dem Kollegen kurz vor dem Start gebracht", sagt der 48-Jährige. "Damit war die Teilnahme am Triathlon gesichert".

112-magazin.de wünscht den Dienstkradfahrern der Polizei im Landkreis allzeit gute und sichere Fahrt mit den neuen Maschinen!

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36-Jähriger bei Zusammenstoß verletzt

Dienstag, den 09. August 2011 um 15:50 Uhr
BRAUNSEN. Ein 36 Jahre alter Beifahrer ist beim Zusammenstoß zweier Autos verletzt worden. Beide Fahrer blieben unverletzt. Wie der Dienstgruppenleiter der Arolser Polizei am Dienstag gegenüber 112-magazin.de berichtete, war es am Sonntagnachmittag gegen 16.50 Uhr…
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Geldbörse aus Einkaufswagen gestohlen

Montag, den 08. August 2011 um 17:38 Uhr
BAD AROLSEN. Beim Einkaufen ist eine 81-jährige Bad Arolserin Opfer eines Diebes geworden. Die Seniorin wollte am Freitag in der Zeit von 11 Uhr bis 11.30 Uhr in einem Supermarkt in der Varnhagenstraße einkaufen. Ihre…
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Einbrecher im Arobella-Fitnesscenter

Freitag, den 05. August 2011 um 15:37 Uhr
BAD AROLSEN. Durch eine eingeworfene Scheibe sind Einbrecher in der Nacht auf Donnerstag ins Arobellabad eingedrungen. Die ungebetenen Gäste kamen n der Zeit von 22 Uhr bis 9 Uhr und warfen die Scheibe einer Zugangstür…
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Viehmarkt: Stabsstelle für Großeinsätze

Donnerstag, den 04. August 2011 um 18:06 Uhr
BAD AROLSEN. Niemand will den "Fall der Fälle", doch die Helfer sind vorbereitet: Zum Viehmarkt gibt es eine Stabsstelle. In einem Schulungsraum im Feuerwehrstützpunkt könnten im Ernstfall alle Fäden zusammenlaufen: Weitab vom Markttreiben auf dem Festplatz…
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LKW versperrt Sicht: Kind gegen Auto

Mittwoch, den 03. August 2011 um 17:01 Uhr
BAD AROLSEN. Ein Sechsjähriger ist mit seinem Fahrrad gegen ein fahrendes Auto geprallt. Ein Lkw hatte die Sicht versperrt. Der Junge war am Dienstagabend gegen 20.45 Uhr mit seinem Fahrrad auf der Tilsiter Straße in…
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Mit Pflasterstein ins Diakoniebüro

Montag, den 01. August 2011 um 14:14 Uhr
BAD AROLSEN. Unbekannte brachen in der Nacht von Freitag auf Samstag ins Büro der Diakonie in der Rauchstraße ein. Die Diebe warfen in der Zeit von Freitag, 18.30 Uhr, bis Samstag, 8.15 Uhr, einen Pflasterstein…
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Wehr finanziert selbst Wärmebildkamera

Sonntag, den 31. Juli 2011 um 12:52 Uhr
MENGERINGHAUSEN. Als erste Ortsteilwehr im Landkreis hat die Feuerwehr Mengeringhausen eine Wärmebildkamera angeschafft. Das Gerät wurde ausschließlich durch Spenden und Fördergelder der Feuerwehrmitglieder finanziert. "Wir wollten schon lange eine eigene Wärmebildkamera haben", erzählt Wehrführer Jörg…
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Dogge fühlt sich wieder pudelwohl

Samstag, den 21. Mai 2011 um 11:54 Uhr

TWISTE. Der Schreck über den körperlichen Schock ihrer Dogge saß tief bei Heike Störmer. Inzwischen geht es Hatari wieder gut. "Vielen Dank. Ich war so froh, dass Hilfe kam." Die Twisterin strahlt über beide Ohren, als sie eine Woche nach der Rettung ihres Haustieres den Bad Arolser Feuerwehrstützpunkt besucht. Sohnemann Christian und die vier Monate alte Dogge Hatari sind nicht minder dankbar. "Kein Problem, das ist doch unser Job", wiegelt Michael Seebold lächelnd ab. Der stellvertretende Arolser Stadtbrandinspektor hatte am 10. Mai die Dogge vor dem Erstickungstod gerettet.

Bei einem Spaziergang war das Tier im Twister Feld zusammengeklappt, weil es einen allergischen Schock erlitten hatte. Gemeinsam mit seinem Feuerwehrkollegen Harald Butterweck, der stellvertretender Wehrführer in der Residenzstadt ist, hatte er das 26 Kilo schwere Tier zum Arzt nach Arolsen gebracht (wir berichteten, hier klicken). Die beiden hatten über Funk von dem ungewöhnlichen Notruf erfahren und waren gerade zufällig in der Nähe. "Als wir ankamen, war Hatari wirklich in einem kritischen Zustand", erinnert sich der Retter - der von Beruf Rettungsassistent ist und somit weiß, wovon er spricht.

 

Dogge hatte Wasser in der Lunge

Auf einer Decke bugsierten Seebold und Butterweck die deutsche Dogge in den "Transporter". Wegen des allergischen Schocks hatte sich Wasser in der Lunge von Hatari gesammelt. "Plötzlich hat sie gewürgt. Allein habe ich meinen Hund nicht mehr bewegt bekommen, sie hatte keinerlei Kraft mehr", erinnert sich die 25-Jährige während des Dank-Besuches, den 112-magazin.de vermittelt hatte.

"Wir sind kurz nach dem Unfall nach Kassel gefahren, um sein Herz untersuchen zu lassen. Es hat sich aber gezeigt, dass keine weiteren Schäden aufgetreten sind", erzählt die Hundebesitzerin.

Ungewiss bleibt bis auf weiteres, was den Schock ausgelöst hat. Trotzdem gehen Hatari und ihr Frauchen wieder "ihre Runde" - allerdings mit einem mulmigen Gefühl im Bauch, gibt die Twisterin zu. Lob gibt es von Feuerwehrmann Seebold für die schnelle Reaktion. "Ohne Medikamente kann man wenig machen." Kritische Stimmen, die den Einsatz für unnötig halten, kann er nicht verstehen. "Jeder wird von uns gerettet, dafür sind wir schließlich da."

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