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Nach Unfall auf B 252: Anklage gegen 58-Jährigen erhoben

Mittwoch, den 21. Juni 2017 um 14:52 Uhr
BAD AROLSEN/KORBACH. Rund fünf Monate nach dem schrecklichen Unfall auf der Bundesstraße 252 zwischen Twiste und Bad Arolsen mit zwei Toten hat die Staatsanwaltschaft Kassel Anklage wegen fahrlässiger Tötung gegen den 58-jährigen Unfallfahrer erhoben. Nach…
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Landsmann getötet: Anklage gegen Asylbewerber

Mittwoch, den 01. Oktober 2014 um 10:00 Uhr
WALDECK-FRANKENBERG. Die Staatsanwaltschaft hat zwei Anklagen nach heftigen Auseinandersetzungen zwischen Asylbewerbern erhoben. Wegen des Vorwurfs des Totschlags muss sich ein Jugendlicher aus Eritrea demnächst vor dem Landgericht in Kassel verantworten. Das teilte Dr. Götz Wied,…
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Jugendbande klaut Porsche und räumt Tresor aus

Donnerstag, den 21. November 2013 um 18:20 Uhr
WALDECK-FRANKENBERG. Vier junge Männer aus dem Landkreis müssen sich seit Donnerstag vor dem Korbacher Amtsgericht verantworten. Die Liste der Vorwürfe ist lang, unter anderem sollen sie einen Porsche und einen Lkw gestohlen und mehrere tausend…
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Per GPS-Sender gefasst: Anklage gegen Holzdieb erhoben

Sonntag, den 29. September 2013 um 22:14 Uhr
WALDECK-FRANKENBERG. Gegen einen Fuhrunternehmer aus Waldeck-Frankenberg, der im Juni im Vogelsberg im Wald einen mit GPS-Sender markierten Holzpolter entwendete und auf diese Weise überführt wurde, hat die Staatsanwaltschaft Gießen Anklage erhoben. In etwa drei bis…
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Mit dem Fahrrad auf Diebestour

Mittwoch, den 10. April 2013 um 17:40 Uhr

LICHTENFELS/KORBACH. Die Liste der Vorwürfe ist lang. In 18 Fällen soll ein Waldeck-Frankenberger von Juli bis zu seiner Festnahme im Oktober 2012 vor allem in Lichtenfels gestohlen haben und in Gebäude eingebrochen sein. Zu den Tatorten gelangte er mit seinem Fahrrad.

Bargeld, Handys, Digitalkameras, EC-Karten, ein Navigationsgerät: Der 31-jährige Mann erbeutete laut der Anklageschrift Wertvolles, um davon seinen Lebensunterhalt zu bezahlen. Am Dienstag stand er vor dem Amtsgericht in Korbach. Acht der 18 Fälle gestand der Angeklagte.

"Nicht alles geht auf meine Kappe", sagte er. Zum Beispiel den Diebstahl von Bargeld aus den Räumen der evangelischen Kirchengemeinde Sachsenberg stritt er ab. Dagegen gestand er, im August in die Stadtverwaltung in Goddelsheim eingedrungen zu sein und eine Bargeldkasse mit 361,50 Euro gestohlen zu haben. Auch den Einbruch in das Vereinsheim der Kanoniere in Münden räumte er ein. Das war dem Richter und dem Staatsanwalt jedoch zu wenig, um ein Urteil sprechen zu können. Lautete die Aussage des 31-Jährigen während seiner Vernehmung im Oktober doch anders.

"Vor der Polizei haben Sie teilweise abweichende Angaben gemacht", warf ihm der Staatsanwalt vor. Der Angeklagte begründete dies damit, dass er damals unter Einfluss von Drogen stand und verunsichert war. "Ich stand neben mir." Der Druck, immer wieder Drogen für den eigenen Bedarf beschaffen zu müssen, habe ihn dazu gebracht, mehrmals vor allem nachts alleine loszuziehen und Straftaten zu begehen.

"In einer Nacht wachte ich auf, hatte nur noch 30 Euro", sagte der Mann, "aber ich wollte mir Zeugs holen." So beschrieb er die Rauschmittel wie Amphetamin, für die er Geld brauchte. Also setzte er sich aufs Fahrrad und machte sich auf die Suche nach Kupfer, berichtete er am Dienstag. In Rhadern sah er aber ein Auto, in dem ein Portemonnaie und ein Rucksack lagen. Er brach es den Erzählungen zufolge auf, stahl die Dinge und fuhr zurück zu einem Bekannten, wo er übernachtete. Den Aufbruch eines Autos in Rhadern in derselben Nacht bestritt er dagegen. Der Angeklagte ist wohnungs- und arbeitslos. Seit seiner Festnahme befindet er sich in Untersuchungshaft.

Verhandlung ausgesetzt
"Ich war davon ausgegangen, dass der Angeklagte die meisten Fälle gesteht", sagte der Richter in Bezug auf die Anklageschrift. Daher waren keine Zeugen geladen. Jetzt waren sich Richter und Staatsanwalt jedoch einig, dass für die zehn Fälle, die der Angeklagte bestreitet, Zeugen geladen werden sollen. Bis dahin wurde die Verhandlung ausgesetzt. Quelle: HNA

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Prozess drei Jahre nach tödlichem Unfall

Freitag, den 13. Juli 2012 um 14:11 Uhr

KOTTHAUSEN/KORBACH. Drei Jahre nach einem schweren Unfall am Diemelsee, bei dem in der Nacht zum 1. November 2009 ein 22-Jähriger tödliche Verletzungen erlitt, steht der mittlerweile 37 Jahre alte Halter des Wagens im November diesen Jahres in Korbach vor Gericht.

Das teilte der Oberstaatsanwalt Dr. Götz Wied, Sprecher der Kasseler Anklagebehörde, auf Anfrage von 112-magazin.de mit. Das mit den zwei Männern besestzte Audi Cabrio war am frühen Morgen des 1. November 2009 gegen 0.50 Uhr auf der Landesstraße 3393 aus Richtung Diemeltalsperre kommend in Richtung Bontkirchen unterwegs. Der Wagen kam in der Gemarkung Kotthausen von der Fahrbahn ab und prallte gegen mehrere Bäume. Der jüngere der beiden Männer erlitt tödliche Verletzungen, der Fahrzeughalter zog sich schwere Verletzungen zu und wurde noch in der Nacht mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen worden.

Zunächst war nicht bekannt, wer den Wagen gesteuert hatte - die Staatsanwaltschaft ließ daraufhin Gutachten, unter anderem zur Fahrereigenschaft, erstellen. Für die zuständige Kasseler Staatsanwaltschaft steht mittlerweile fest, dass der inzwischen 37 Jahre alte Halter des Wagens auch der Fahrer war. Der Mann habe unter Einfluss von Alkohol gestanden. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage. Dem im Hochsauerlandkreis lebenden Beschuldigten wird der Vorwurf der fahrlässigen Straßenverkehrsgefährdung und fahrlässigen Tötung gemacht. Der Prozess beginnt am Montag, 5. November, um 12 Uhr vor dem Korbacher Amtsgericht. Ursprünglich war der 3. September als Termin angesetzt, dann aber um zwei Monate verschoben worden.


112-magazin.de berichtete über den folgenschweren Unfall:
Cabrio gegen Baum: 22-Jähriger getötet (01.11.2009, mit Video und Fotos)

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