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Neuer Lehrgang zur Jäger-Ausbildung

Sonntag, den 02. September 2012 um 06:12 Uhr Verfasst von Klaus Rohde

KORBACH*Die Waldeckische Jägerschaft startet einen neuen Ausbildungslehrgang zum Jäger. Der Lehrgang beginnt morgen, 3.9.2012  um 19.00 Uhr im Hotel Touric ( Medebacher Landstr, 10, Korbach). Kurzentschlossene können noch in den angelaufenen Lehrgang einsteigen. Wer Interesse an der Ausbildung zum Jäger hat, kommt am Montag oder Mittwoch jeweils ab 19 Uhr ins Hotel Touric. Darüber steht Ausbildungsleiter Tobias Brun jederzeit als Ansprechpartner unter Tel: 0163 / 777 3005 zur Verfügung. Auch die Internetseite der Jägerschaft (www.waldeckische-jaegerschaft.de) informiert über den Ausbildungsverlauf sowie über die Inhalte des Lehrgangs. 

Maisjagdseminar mit Helmut Hilpisch - Unfälle vermeiden

Samstag, den 25. August 2012 um 16:58 Uhr Verfasst von Klaus Rohde

DREISLAR/MÜNDEN. Bei einem Seminar zum Thema Maisdrückjagden hat der renommierte Berufsjäger Helmut Hilpisch einheimische und aus der Region angereiste Jäger informiert.

Eingeladen hatte Wild und Hund, die Interessengemeinschaft Schwarzwild übernahm die Organisation im Schwerspatmuseum in Dreislar und dem Jagdrevier in Münden. Hilpisch referiert vor 29 Teilnehmern mit einer Powerpoint-Präsentation. Wildmeister Hilpisch erklärt, wie ein Maistreiben vom Anfang bis zum Ende organisiert wird, wie die Schützen abgestellt werden, spricht die rechtlichen Grundlagen und Risiken an, bezieht die Unfall-Verhütungsvorschriften ein und schildert, wie sich Schwarzwild während der Jagd verhält. Im Besonderen wird in seinem Vortrag auf die Jagdleitung und die Jagdorganisation verwiesen. Das Seminar wird in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert.

Berufsgenossenschaften: Ginge es nur nach den Berufsgenossenschaften, wären Maisjagden bereits seit Jahren verboten. Allein in Deutschland, so Hilpich, kommt es jährlich zu 30 Jagdunfällen an Maisschlägen, davon drei bis sieben mit tödlichem Ausgang. Allein die Lobby der Landwirte, deren Wildschaden ohne Maisjagden in astronomische Höhen schnellen würde, verhindert das Verbot. Allerdings, so Hilpisch, werden die Maisschläge immer unübersichtlicher und größer. Der größte Maisschlag befindet sich derzeit in Brandenburg und hat einen Umfang von 500 Hektar. Da ist eine erfolgreiche Jagd nicht möglich. Zu den häufigsten Unfallursachen gehören:

Fehlende -und mangelhafte Planung und Organisation
Falsches Abstellen der Schützen
Schießen ohne Kugelfang
Schießen in den Maisschlag
Verlassen des Standes ohne Genehmigung des Jagdleiters
Durchgehschützen mit Langwaffen
Keine ausreichende Warnkleidung

Planung einer Maisjagd: Der Erfolg einer Maisjagd hängt, so Hilpich, von einer guten Planung ab. Dazu gehört, dass der Jagdleiter das Revier und die räumlichen Begebenheiten sehr gut kennt. Kopierte Revierkarten, in denen die Stände eingezeichnet und nummeriert sind und Drückjagdböcke, die ein erhöhtes Sicht -und Schussfeld bieten, sollten zum Standard gehören und schnell verfügbar sein. Der Rettungspunkt muss in der Revierkarte ebenso angegeben sein. Im Straßenbereich müssen sogenannte Warntafeln auf die Drückjagd hinweisen. Wichtig: Jeder Schütze und jeder Treiber muss ein Exemplar der Revierkarte besitzen.

Das Angehen an den Maisschlag: Zu den größten Fehlern gehört das laute Angehen der Schützen, Treiber und Hunde an den Maisschlag so der Wildmeister. Wenn man es ganz gründlich vermasseln will, fährt man mit den Autos direkt an den Rand des Maisschlages und geht dann auch noch mit dem Wind an, damit auch die letzte Sau sich auf die Situation einstellen kann. Richtig ist, die Einweisung mit Hilfe der Revierkarten aus großer Entfernung durchzuführen und gegen den Wind den Maisschlag angehen. Die Pkw Kolonne muss in ausreichendem Abstand unsichtbar abgestellt werde. Erst wenn die Anstellschützen stehen, begibt sich die Hunde und Treiberwehr auf den Weg - ebenfalls gegen den Wind.

Das Anstellen der Schützen: Immer wieder, so der Berufsjäger, sieht man Maisdrückjagden, in denen Schützen in kurzen Abständen direkt an den Mais platziert werden. Hier ist die Erfolgsaussicht eine Sau zu strecken gleich Null, dafür aber die Gefahr, einen Jagdunfall zu produzieren sehr hoch. Die Schützen sollten an Fernwechseln abgestellt werden, diese können ruhig bis zu 500 Meter vom Maisschlag entfernt stehen. Die Erfahrung so Hilpich zeigt, dass die Sauen, die aus den Maisschlägen auswechseln die ersten 50 Meter in hohem Tempo absolvieren. Da bedarf es schon eines Kunstschützen wie Buffallo Bill, einen sicheren Schuss anzutragen. Die Sau hat auf Grund ihrer physischen Voraussetzung keine Möglichkeit über eine längere Distanz ein hohes Tempo zu laufen und kommt dem Schützen an dem Fernwechsel oft sehr langsam auf sichere Schussdistanz. Zusätzlich kann das Stück Schwarzwild genau angesprochen werden. Also, hier ist mit weinigen Schützen an strategischen Punkten eine Maisjagd am erfolgreichsten.

Die Hunde: Weniger ist oft mehr, so Hilpich und bezieht sich auf seine Erfahrungen mit "schnellen Hunden" Deutsch - Drahthaar und Co haben bei Maisjagden nichts verloren. Diese sind zu unbeweglich und werden schnell von schweren Sauen geschlagen. Zu seinen Favoriten gehören kurzläufige Hunde, Terrier und auch der Deutsche Wachtelhund. Hier sind wenige einzeljagende Hunde, die den nötigen Respekt vor den Sauen mitbringen, trotzdem aber die erforderliche Schärfe besitzen und wendig sind das richtige Mittel um die Rotten zu sprengen. Darüber hinaus müssen die Hunde laut jagen, stumme Hunde gehören nicht in den Mais. Die eingearbeitete Meute, die mit bis zu 30 Hunden einen Maisschlag verstänkert und dazu noch viel Geld kostet ist eher kontraproduktiv. Grundsatz: Die erste halben Stunde entscheidet über den Erfolg bei der Maisjagd. Wurde in der Zeit keine Sau aus dem Schlag gedrückt wird es sehr schwierig, fast unmöglich die Rotten zu sprengen und Beute zu machen.

Die Schützen: Sinnvoll ist es, sich einen Pool von ausgesuchten Schützen aus der näheren Umgebung anzulegen. Die Telefonnummern oder E -Mail Adressen sollten vorher ausgetauscht und die Trefffpunkte bereits festgelegt sein. Immer wieder so Hilpisch kommt es vor, dass der " jagdliche Volkssturm " aufgeboten wird und Heerscharen von Jägern, die mit Drilling und Co. anreisen die komplette Jagd bereits im Ansatz zunichte machen. Grundsätzlich sollten die Jäger in Schießkinos ihre Fertigkeiten mit der Waffe festigen, dazu zählt nicht nur die Handhabung der Waffe sondern auch das Ansprechen von alten oder jungen Sauen. Denn eines ist klar, die Maisjagden werden ausschließlich auf Frischlinge durchgeführt. Die Gewichtsobergrenze sollte 40 Kilogramm betragen. Wir schießen grundsätzlich braun vor schwarz, so Hilpisch.

Die Treiber: Die Treiberwehr besteht aus volljährigen Männern und Frauen. Kinder oder Jugendliche haben hier nichts verloren so Hilpisch. Geführt wird die Treiberwehr von dem Treiberführer, dieser untersteht grundsätzlich dem Jagdleiter. Die strategische Umsetzung im Maisfeld bespricht der Treiberführer im Vorfeld mir dem Jagdleiter. Als Waffe werden die Saufeder oder das Waidblatt und eventuell die Kurzwaffe empfohlen. Ein ausgewachsener Mann muss in der Lage sein so Hilpisch, eine 40 Kg Sau mit der kalten Waffe abzufangen. Langwaffen wie Repetierer oder Pump Guns dürfen bei Maisjagden nicht geführt werden. Abgesehen davon, dass diese Waffen zu unhandlich sind, besteht ein hohes Risiko damit einen Jagdunfall zu provozieren.

Die Sauen: Immer wieder, so Wildmeister Hilpisch, hört man von den schlechten Augen der Sauen. Das ist absolut falsch, die Sauen, die am äußeren Rand des Maisschlages die Schützen sehen, werden das Maisfeld auf keinen Fall verlassen. Die kleinste Bewegung wird von Sauen wahr genommen. Und, die Sauen kommunizieren miteinander. Informationen werden schnell weitergegeben und die Leitbache, die das Spiel bereits kennt fordert die Rotte auf die Nerven zu behalten. Je länger die Maisjagd dauert umso besser stellt sich die Rotte auf die Situation ein.

Der Jagdleiter: Der Jagdleiter ist in der Regel der Beständer (Jagdpächter) selbst. Er ist rechtlich gesehen der Ansprechpartner bei Jagdunfällen, da er die Verantwortung für die Jagdgesellschaft hat. Er kann aber auch eine andere versierte Person mit der Jagdleitung beauftragen, dies muss allerdings öffentlich bei der Begrüßung angesprochen werden. Der Jagdleiter hat ohne Ausnahme das Sagen während der Jagd. Seinen Anweisungen ist uneingeschränkt Folge zu leisten. Selbst der Jagdpächter untersteht dem Jagdleiter während dieser Zeit. Sollten sich Wild oder Jagdunfälle ereignen, hält sich die Polizei und die Staatsanwaltschaft an den Jagdleiter.

Bei Jagdunfällen: In Deutschland sind die sogenannten Rettungspunkte (Grünes Schild mit weißem Kreuz) zum Beispiel KB - 208 seit einiger Zeit an markanten gut zugänglichen Straßen positioniert. Der Rettungshubschrauber oder der Notarzt fährt nicht wie so oft vermutet in die Wälder und Felder und sucht den Unfallort, sondern fährt oder fliegt grundsätzlich die Rettungspunkte an. Jeder Schütze sollte also die Rettungspunkte kennen um bei Jagdunfällen schnell die Notrufnummer 112 zu wählen und den RP angeben. Nur so ist eine koordinierte Rettungsaktion erfolgreich durchzuführen. Mit der Antwort "Wir sind hier bei Münden am Maisfeld und ein Schütze hat einen Schuss abbekommen" kann der Rettungsdienst nichts anfangen, da es allein in Münden und Umgebung 20 bis 30 Maisschläge gibt. Hier sollten die 5 W eingesetzt werden:

Wann: Um 12:50 Uhr
Wer: Junger Mann
Wie: Angeschossen
Wo: Rettungspunkt KB - 208
Was: Oberschenkeldurchschuss / Starke Blutung

Nach Abgabe dieser Meldung wird der Verletzte sofort nach der Erstversorgung zum Rettungspunkt transportiert. Wichtig: Eine Verbandstasche sollte bei Gesellschaftsjagden immer zur schnellen Verfügung stehen. Hat z. B. eine Sau einen Treiber geschlagen muss dieser sofort "erstversorgt" werden.

Fazit: Am Ende des Seminars waren sämtliche Teilnehmer um einige Erfahrungen reicher. Es wurde bereits bei Helmut Hilpisch nachgefragt, ob denn weitere Seminare wie zum Beispiel die Wildbretversorgung oder ein Anschussseminar möglich seien. Mit großer Erwartung sehen wir der hoffentlich positiven Antwort von Wildmeister Hilpich entgegen. Hilpich bedankte sich bei Alfons Brocke für die organisatorische Meisterleistung und bei den Mündener Pächtern für das zur Verfügung gestellte Revier.

Bürgerinitiative - Offener Brief an Dr. Kubat

Samstag, den 25. August 2012 um 07:12 Uhr Verfasst von Klaus Rohde

DIEMELSEE. Das Bürgerforum für den Erhalt des Naturparks Diemelsee hat sich heute in einem offenen Brief an Herrn Landrat Dr. Kubat gewandt. 112-magazin veröffentlicht diesen Brief unverändert. 

Bis dato haben mehr als 850 Personen dem Aufruf, der sich gegen weiter Windkraftanlagen im Naturpark wendet, unterschrieben.
Die Unterschriften werden vor der nächsten, anstehende Sitzung der Gemeindevertretung an Herrn Bürgermeister Becker und die Vorsitzende des Gemeindeparlaments Frau Hannelore Behle übergeben. Ein genauer Termin muß noch abgestimmt werden.
Das Ziel ist die Überreichung von 1000 Unterschriften !

Die jeweils aktuellen Informationen stehen auf der neuen Internet Seite: www.diemelsee.jimdo.com .

Offener Brief                                                                                                23.08.2012                                                                               

 An Herrn Dr. Kubat

als Landrat des Kreises Waldeck- Frankenberg,

als Mitglied des "Verbandsvorstandes des Zweckverbandes Naturpark Diemelsee" als Vorstandsmitglied der "Region Naturpark Diemelsee e.V.“

sowie als Vorsitzender des Aufsichtsrates der EWF

 

 Sehr geehrter Herr Dr. Kubat, 

mit großer Sorge beobachten wir die Entwicklung um die Planung weiterer Windenergieanlagen (WEA) in Diemelsee, hier vor allem im Naturpark Diemelsee.

 Wir sind, wie viele der über 700 Diemelseer, die sich bis jetzt per Unterschrift gegen die weiteren WEA´s ausgesprochen haben, bisher stolz darauf gewesen, dass hier bei uns so viel Strom aus Windenergie erzeugt wird. Sogar dem Briloner Bauausschuss wurden die ersten Windparks auf dem Zollhaus und in Flechtdorf als beispielhaft für das gemeinsame Bestreben mehrerer Bauwilliger vorgestellt.

 Aber mit jedem neuen Windpark wuchs die Unsicherheit, wie viele Anlagen vertragen die Natur, die Landschaft und wir Menschen hier noch. Tröstlich war bei den Mengen an WEA´s, dass immer feststand, keine WEA´s im Naturpark Diemelsee entstehen zu lassen. - Nachdem nun die neuesten 10 Riesenanlagen zwischen Adorf, Giers-hagen und Borntosten nahezu fertig montiert sind, kippte bei vielen Diemelseern endgültig die Stimmung, denn nun wird der gesamte Horizont von Flechtdorf, über Wirmighausen und die Vasbecker Höhe bis zur K 83 nach Giershagen von WEA´s dominiert. Ruhe finden Auge und Ohr dort nicht mehr- bei Tage nicht- und im Dunklen auch nicht.- Wer ändert eigentlich ohne uns zu fragen die Farbe unseres Sternenhimmels in rot blickende Lichter??

 Nun ist geplant, entlang des westlichen Horizontes von Adorf in einer wunder-schönen, kleingliedrigen Landschaft mit bewaldeten Bergkuppen, Wiesen und Feldern auf einer Länge von knapp 3 km ca. 10 weitere dieser Riesen entstehen zu lassen, sodass dann das im Tal liegende Adorf zu 220 Grad von WEA´s eingekesselt wäre.- Ein bedrückendes Szenario! Die WEA´s sollen mit knapp 200 m Höhe sogar noch höher werden, als die zuletzt errichteten. Auch unserem touristischen Schwerpunkt Heringhausen wird dadurch die wichtigste Grundlage, die intakte Natur entzogen. Die geplanten WEA´s wären vom Diemelsee, den Campingplätzen, dem Hotel und weiteren Pensionen zu sehen und zu hören. Damit sind Arbeitsplätze in Gefahr!

 

Aber auch andere Diemelseer Orte sind schon jetzt überlastet! Wenn man nahe der Anlagen spazieren geht- und das sind nun große Bereiche unserer Feldflur, fühlt man sich durch den Flügel- und Schattenschlag und die massig wirkenden Bauwerke nicht mehr wohl. Schöne, relativ schmale Feldwege, die häufig einen Grünmittel-streifen aufwiesen, wurden stark aufgeschottert und verbreitert und laden nicht mehr zum Spazieren, Rad fahren und Reiten ein. Extensivstreifen neben und auf den Feldwegen sind gerne genutzte Unterschlupfmöglichkeiten für zahlreiche Lebewesen und auch Pflanzen in den intensiv bewirtschafteten Feldfluren. Ebenso wirken die im Gelände modellierten großen Plattformen und Wendeplätze abschreckend. Die Beeinträchtigung der Natur und Landschaft ist doch erheblich größer, als es auf einem Plan aussieht, wo nur die eigentlichen WEA- Standorte eingetragen sind.

 Am 17.08.2012 stellte der NABU in Usseln eine mögliche, groß angelegte Projektarbeit im und mit dem Naturpark Diemelsee vor- der Naturpark lebt doch (auch wenn einige Diemelseer Politiker behaupten, dass es ihn im Prinzip nicht mehr gäbe) und wir Diemelseer wollen uns unser Tafelsilber, unsere Landschaft im Naturpark nicht nehmen lassen und nicht von den Projekten im Naturpark abgekoppelt werden! Schnell besteht die Gefahr, dass es heißt, Projektinvestitionen lohnen erst hinter dem Windmühlenland Diemelsee, also z.B. in Willingen. Die Projekte können in Zusammenarbeit von Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus eine gute Zukunftsperspektive bilden.

 Im Edertal wird inzwischen mit den Weißstörchen geworben und hier, wo Wanderer die sehr scheuen Schwarzstörche sehen können, besteht die riesige Gefahr sie zu vertreiben!!

 Wir wollen aber nicht nur über Naturschutz reden- die Menschen selbst, darunter auch viele, in Hinblick auf Energieerzeugung technikbegeisterte mit sehr verantwortlichem Gedankengut fühlen sich beim Anblick der vielen WEA´s überlastet. Das Wohlfühlen in unserer Gegend nimmt ab.

 Sie, Herr Dr. Kubat, reden von Landflucht und wie man dem begegnen und neue Menschen hier ansiedeln kann: nicht wenige haben wegen der herrlichen Landschaft hier Häuser gekauft oder alte Gebäude saniert. Teils nehmen sie dafür lange Wege zur Arbeit in Kauf- aber womit sollen wir dann demnächst werben?- Gewiss nicht mit einer zugespargelten Landschaft!!- Ach ja und übrigens lassen all diese Menschen auch ihr Geld in der Region und zahlen Steuern.

 Für uns ist auch klar, dass jeder seinen Beitrag zur Energiewende leisten muss, aber wir alle und unsere Gemeinde haben schon viel zugelassen mit 10 % aller hessischen Anlagen, bzw. der Hälfte aller Anlagen unseres Landkreises.

 Wir sehen Sie, sehr geehrter Herr Dr. Kubat, in der Pflicht, für alle Bürgerinnen und Bürger da zu sein. Daher unsere Aufforderung an Sie: Bitte sorgen Sie als Landrat für eine gerechtere Verteilung der WEA´s in unserem Kreis und in Nordhessen und sprechen Sie sich mit uns gegen den Bau von WEA´s im wunderschönen Naturpark Diemelsee und der gesamten Gemeinde Diemelsee aus! Als Mitglied des "Verbandsvorstandes des Zweckverbandes Naturpark Diemelsee" wissen Sie doch am besten, dass dieser nicht erst südwestlich des Diemelsees Richtung Willingen beginnt und schützenswert ist, sondern ebenso hier bei uns in der Gemeinde Diemelsee. Bei uns beginnt die von Einheimischen und Touristen gleichermaßen geliebte Landschaft unseres Naturparkes! Hier bei uns kann man anschaulich den Übergang zweier Landschaftstypen erkennen.

 Gerade weil Sie in einer Person sowohl Landrat, als auch Vorstandsmitglied des Naturparkes und -vereins und noch Vorsitzender des Aufsichtsrates der EWF sind, sollten Sie sehr sorgfältig abwägen, ob Sie die EWF / VEW weiter veranlassen, diese Projekte, zurzeit vor allem jenes bei uns im Naturpark durchzusetzen- gegen den Widerstand vieler Menschen. Wir erinnern an das gegebene Wort des VEW- Projektleiters für Windenergie Stefan Kieweg, anlässlich der Infoveranstaltung in Rhenegge am 17.1.2012, dass sich die VEW bei Widerstand aus dem Projekt zurückziehen werde.

 Sie sollen wissen:

Wir leben gerne in dieser Region und unser Überleben hängt nicht von der Existenz von WEA´s ab, sondern der intakte Naturpark ist das Fundament für eine nachhaltige Regionalentwicklung.

Reden wir also die Qualitäten unserer Region nicht klein, denn durch die Mischung Gewerbe, Landwirtschaft, Handwerk, Dienstleister, Angestellte etc. brauchen wir die Zukunft nicht zu scheuen.

 Im Übrigen ist es erschreckend zu sehen, dass noch wesentlich mehr Menschen gegen die Anlagen sind, als die über 700 Unterzeichner.Sie halten sich jedoch teils wegen befürchteter Anfeindungen und Ausgrenzung zurück.

 Wir Menschen in dieser Region sind über alle Maßen geduldig, aber nun ist das Maß voll!!

 

Wir fordern weiterhin:

Schützen Sie die Menschen in Diemelsee vor der Überlastung durch weitere Windenergieanlagen!

Setzen Sie sich für den Schutz und die Stärkung des gesamten Naturparks Diemelsee ein!

Informieren Sie die Bevölkerung frühzeitig, klar und nachvollziehbar!

Stellen Sie Ihre Entscheidungen transparent dar!

 Gerne besichtigen wir mit Ihnen zusammen die vorhandenen und die geplanten Standorte. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir freuen uns auf ein Gespräch.

 Mit freundlichen Grüßen

  Dr. med. Almut Finke- Hain, Heinrich Hain (Dipl.- Kfm.), Knappstraße 14,

34519 Diemelsee- Rhenegge 

Adriane Plewka (Dipl.-Ing.), Heimberg 18a, 34519 Diemelsee- Adorf

Arno Schröder (Dipl.- Chem.), Giershagener Straße 6a, 34519 Diemelsee- Adorf 

10. Korbacher Gesundheitstag

Mittwoch, den 22. August 2012 um 16:49 Uhr Verfasst von Klaus Rohde

KORBACH. Am Samstag, 25.August 2012 findet in der  Fußgängerzone der 10. Gesundheitstag statt. Über 25 heimische Firmen  rund um das körperliche  Wohlergehen präsentieren sich und ihre Leistungen von 10:00 Uhr  bis 17:00 Uhr in der Korbacher Innenstadt, kostenlose Gesundheits-Checks, Blutdruck - und Blutzuckermessung stehen genauso wie Krankengymnastik und Information rund um   Demenz und Pflege auf dem Programm.  Nutzen Sie die Möglichkeiten in Ihrer Einkaufsstadt für Tipps und Informationenen rund um Ihre Gesundheit, denn von den Kleinsten bis hin zu den Senioren ist für jeden etwas dabei. Die   Diemelspatzen werden zusätzlich  Ihren Einkaufsbummel mit flotten Melodien begleiten. Das Akkordeon-Orchester sorgt beim Sommerkonzert für eine gute Stimmung und mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl.

Der Wald ruft - Holzwerber müssen sich bis zum 15.11.2012 melden

Mittwoch, den 22. August 2012 um 14:01 Uhr Verfasst von Klaus Rohde

 

WALDECK - FRANKENBERG. Die lodernden Flammen geben ein schönes Farbspiel und erzeugen wohlige Wärme – heizen über einen Kamin ist „in“. Kaum noch ein privates Eigenheim, das nicht zumindest ergänzend per Kamin geheizt wird. Doch dafür braucht es Holz, und das ist über die zuständigen Forstämter zu bekommen.

Das Forstamt Diemelstadt (Tel.: 05694/99163 - 0) bietet im Winter 2012 / 2013 im Rahmen der örtlichen Verfügbarkeit folgende Brennholzsortimente an:

Sortiment 1 - entastetes Holz, in langer Form, am festen Weg lagernd
Sortiment 2 - gefälltes Holz, im Waldbestand liegend
Sortiment 3 - Kronenrestholz, im Waldbestand liegend

Laubholzpreis Nadelholzpreis
Sortiment 1: Hartlaubholz (Buche, inkl. Esche und Ahorn):
58 € / Festmeter
Eiche:
53 € / Festmeter
42 € / Festmeter
Sortiment 2: 45 € / Festmeter 26 € / Festmeter
Sortiment 3: 25 € / Raummeter 16 € / Raummeter

Holzbestellung:
Bestellungen sind bitte bis 15.11.2012 in schriftlicher Form bei dem für Ihren Wohnsitz zuständigen Forstbeamten zu stellen.

Es besteht kein Anspruch auf Holzlieferung aus einem bestimmten Revier.

Arbeitssicherheit:
Jeder, der im Wald Brennholz aufarbeitet, benötigt einen Motorsägenschein für "liegendes" Holz.

Bei der Arbeit mit der Motorsäge ist das Tragen der persönlichen Sicherheitskleidung bindende Vorschrift.

Revierförstereien
Adorf Thomas Schulte Zur Harbecke 2 59929 Brilon - Bontkirchen 06963/1349
Bad Arolsen Dieter Kisselbach Eichenweg 8 34454 Bad Arolsen 05691/6536  
Dehringhausen Peter-Jürgen Scholl Am Hammertal 1 34513 Waldeck 05695/299  
Eppe Peter Frese Neerdartalstraße 26 34508 Willingen 05632/1082  
Landau Dirk Raude Am Grafenschloß 2a 34454 Bad Arolsen 05696/995271  
Korbach Balkenholl, Bernd-Jorgen Am Paulacker 4 34497 Korbach 05631/501217
501322
0160/4707501
Neerdar Andreas Mann Upländer Straße 30 34497 Korbach-Rhena 0160/4707884
05631/921371
0160/4707884
Rhoden Lukas Burschel Rießenstr. 9 34474 Diemelstadt 05694/1013  
Stormbruch/Schwalefeld Dennis Schwalm In der Lauke 5 34519 Diemelsee Stormbruch 05633 – 1275  
Twiste Dietmar Pieper Auf dem Hohendorn 14 34474 Oberwaroldern 05695/991516  
Volkmarsen Rolf Henkel Zum Bicketal 1 34454 Bad Arolsen 05691/806277  
Willingen Michael Brüggemann Mühlenkopfstr. 9 34508 Willingen 05632/6189  
 
Quelle: Hessen - Forst

 

Kostenloses Angebot von 112-magazin.de nutzen.

Mittwoch, den 22. August 2012 um 08:31 Uhr Verfasst von Klaus Rohde

WALDECK - FRANKENBERG. Liebe Leserinnen und Leser von 112-magazin.de. Seit einiger Zeit haben sie die Möglichkeit ihre Termine im 112-magazin zu veröffentlichen. Dazu zählen auch die Vereine in Waldeck - Frankenberg. Teilen sie uns ihr Dorffest mit, auch Selbsthilfegruppen können ihre Termine  oder Veranstaltungen veröffentlichen. Senden Sie bitte eine Mail ( gern auch mit Bild ) an   Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  . Herzlichen Dank. Ihr Team von 112-magazin.de

Und hier ein Beispiel vom heutigen Mittwoch:

HERINGHAUSEN. Die Feuerwehr Heringhausen unternimmt vom 19. bis 21. April 2013 eine Feuerwehrfahrt zu der alle Mitglieder herzlich eingeladen sind. Info und Anmeldung unter www.feuerwehr-heringhausen.mein-verein.de, im Aushang in den Gaststätten Seeblick und Sonnenschein sowei beim Vorsitzenden.

Kontakt: Rainer Fischer,   Telefon: 05633 - 993923    Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Neue Osteopathiepraxis - Heilende Hände in Korbach

Dienstag, den 21. August 2012 um 15:00 Uhr Verfasst von Klaus Rohde

 

VÖHL. Maik Oeldemann aus Louisendorf  bei Frankenau hat sich einen lang gehegten Wunsch erfüllt und seine Praxis für Osteopathie in Korbach eröffnet. Der gelernte Physioterapheut konnte nach seiner Ausbildung im Krankenhaus Korbach seine Fähigkeiten weiter ausbauen  und hat sich im Juni 2006 mit einer Kollegen selbständig gemacht. Allerdings musste er erkennen, dass die Physiotherapie allein an ihre Grenzen stößt und hat deshalb eine sechs Jahre dauernde Ausbildung und Weiterbildung zum Osteopath absolviert. Unterstütz wird Maik Oeldemann von seiner Frau Christiane, die gelernte Krankenschwester ist . Mit seiner ganzheitlichen Medizin, die lebendig und bewegend ist, werden Funktionsstörungen aller Gewebe, Organe und Gelenke im anatomischen und biochemischen Zusammenhang erkannt und behoben. Termine bitte nur nach Vereinbarung unter:

 

 

Tel.: 05631 – 620 9777

 

D1 : 0151 – 61 31 36 79

 




 

 

Weißstörche machten Rast in Korbach

Sonntag, den 19. August 2012 um 07:18 Uhr Verfasst von Sascha Pfannstiel

KORBACH. Übernachtung, Frühstück, Bankgeschäfte: Mit diesem Stationen könnte man den Besuch zahlreicher Weißstörche in der Kreisstadt umschreiben. Am Donnerstagabend kreisten die imposanten Vögel über mehreren Wohngebieten und ließen sich schließlich unter anderem auf dem Conti-Schornstein und einigen Häusern an der Arolser Landstraße zur Nachtruhe nieder. Bereits bei Tagesanbruch am Freitag waren sie aber schon wieder in der Luft. Später sichteten viele Korbacher die Störche unter anderem auch auf dem Dach der Sparkasse. Um sich für die Weiterreise per Flügelschlag zu stärken, wählten einige der weiß-schwarz gefiederten Großvögel einen Acker bei Nordenbeck. Dort zupften sie Regenwürmer aus dem frisch gepflügten Erdreich.

WILLINGEN

Donnerstag, den 16. August 2012 um 07:26 Uhr Verfasst von Klaus Rohde

WILLINGEN* Eine naturkundliche , etwa zwei- bis dreistündige Wanderung für Groß und Klein mit den Willinger Waldläufern beginnt heute (16.8) um 10 Uhr am Parkplatz Gutshof Itterbach im Stryck.

Die Kurkapelle spielt heute (16.8) von 15 bis 17 Uhr im Willinger Kurgarten.

 

Notfalldarsteller: Erfolgreich ins zweite Jahr

Mittwoch, den 15. August 2012 um 17:02 Uhr Verfasst von Mark Hiller

WALDECK-FRANKENBERG/OCHSAUERLANDKREIS. Vor gut einem Jahr berichtete 112-magazin.de über den Start der Gruppe "Screaming Rescuers – Notfalldarstellung". Seitdem ist um die junge Truppe viel passiert.

Die Notfalldarsteller zählen nun 55 Gesamtmitglieder und haben ihre professionelle Schminkausbildung noch weiter optimiert. Die Screaming Rescuers erhalten mittlerweile Anfragen aus ganz Deutschland. Von der kleinen Darstellung bishin zur Katastrophenschutzübung zeigen die Notfalldarsteller professionell geschminkte Verletzungen.

Fester Bestandteil bei Aufträgen ist für die junge Truppe das Malteser Bildungszentrum in Wetzlar, wo das Team für die Rettungssanitäter und -assistenten in den praktischen Prüfungen für die notwendige Realität sorgt.

Aber nicht nur die Malteserschule gehört zu den Stammauftraggebern, ebenso der DRK Landesverband Westfalen-Lippe und deren Kreisverbände.

Wer sich näher über die Notfalldarsteller informieren möchte, kann deren Homepage auf www.srt-nd.de besuchen.

 

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