Wildunfall: Reh zerstört Front, Haube und Scheibe

Samstag, den 02. März 2013 um 07:59 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel

BRAUNAU/BERGFREIHEIT. Deutlich mehr Wildunfälle als üblich hat die Wildunger Polizeistation in der Nacht zu Samstag verzeichnet. Dabei starben mehrere Rehe und ein Waschbär. Bei dem schwersten Zusammenstoß mit einem Tier am frühen Samstagmorgen entstand an einem Auto ein Schaden von 5000 Euro.

Ein 43 Jahre alter Autofahrer war gegen 5 Uhr aus Richtung Wildungen kommend in Richtung Gemünden unterwegs und befuhr die Landesstraße 3296. Als zwischen Braunau und Bergfreiheit mehrere Rehe die Fahrbahn kreuzten, bremste der Wildunger seinen Opel Astra stark ab - dennoch erfasste er das letzte der Tiere, das gegen Front, Motorhaube und Windschutzscheibe prallte. Das Reh verendete, der 43-Jährige erlitt laut Polizei ein Knalltrauma durch die sich öffnenden Airbags.

An dem Wagen seinen Stoßstange, Scheinwerfer, Motorhaube und Frontscheibe stark beschädigt worden, sagte der Dienstgruppenleiter der Wildunger Station am Morgen gegenüber 112-magazin.de. Der Betroffene "konnte mit Ach und Krach seine Fahrt zur Arbeit in Gemünden fortsetzen", sagte der Polizist weiter.

Im Dienstbezirk der Wildunger Wache war es in der ganzen Nacht zu mehreren weiteren Wildunfällen gekommen, bei denen mindestens fünf Rehe und ein Waschbär ihr Leben ließen. Bei keinem der Zusammenstöße wurden Menschen verletzt, hieß es. Die Polizei erinnerte in diesem Zusammenhang an die Pflicht der Autofahrer, nach Wildunfällen die Polizei oder einen Jagdausübungsberechtigten zu informieren. Immer mehr Autofahrer würden verletzte Tiere nach Kollisionen einfach liegen lassen, hatte kürzlich ein Beamter der Arolser Polizeistation gegenüber 112-magazin.de beklagt.

Zuletzt geändert am Samstag, den 02. März 2013 um 10:13 Uhr