"Promille-Pilot" gerät in Routinekontrolle: Karte weg

Samstag, den 03. September 2011 um 12:04 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Die Polizei stoppte in Gemünden ein Auto - der Fahrer war betrunken. Die Polizei stoppte in Gemünden ein Auto - der Fahrer war betrunken. Foto: Polizei

GEMÜNDEN. Ein betrunkener 27 Jahre alter Autofahrer ist in der Nacht zu Samstag in eine Routinekontrolle der Polizei geraten. Die Beamten rochen eine Alkoholfahne und stellten den Führerschein des Gemündener sicher.

Eine Polizeistreife war nach Angaben des Dienstgruppenleiters wenige Minuten nach Mitternacht in der Wohrastadt unterwegs und stoppte in der Wohraer Straße ein Auto zu einer Routinekontrolle. "Es lag kein besonderer Grund vor", sagte der Beamte. Immer wieder würden die Streifen Fahrzeuge zu stichprobenartigen Kontrollen anhalten. In diesem Fall endete die Kontrolle mit dem Entzug des Führerscheins und einer Blutentnahme im Krankenhaus. Bei der Kontrolle des 27-Jährigen nämlich hatten die Polizisten Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrers "gewittert".

Der Gemündener musste sein Auto der Kompaktklasse stehen lassen und in den Streifenwagen umsteigen. Nicht nur der Führerschein ist nun erst einmal futsch, der Mann muss sich im Rahmen eines Strafverfahrens auch vor Gericht für die Fahrt unter Alkoholeinfluss verantworten.

Zuletzt geändert am Mittwoch, den 05. November 2014 um 17:52 Uhr