Bundespolizei ertappt Schienendiebe bei Wega auf frischer Tat

Samstag, den 06. Juni 2020 um 09:50 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Altmetalldiebe gefasst haben Beamte der Bundespolizei am 4. Juni bei Bad Wildungen. Altmetalldiebe gefasst haben Beamte der Bundespolizei am 4. Juni bei Bad Wildungen. Symbolfoto: 112-magazin

BAD WILDUNGEN/WEGA. Die Bundespolizei in Kassel ermittelt seit gestern Donnerstagnachmittag gegen drei Tatverdächtige wegen Bandendiebstahl, die größere Mengen Altmetall der Deutschen Bahn AG gestohlen haben sollen.

Im Rahmen einer Überwachung an der Bahnstrecke zwischen Bad Wildungen und Wega, ertappten Bundespolizisten drei Männer im Alter zwischen 19 und 33 Jahren offensichtlich beim Diebstahl von zurückgebauten Schienenmaterial.

Die mutmaßliche Diebesbande wurde vorläufig festgenommen. Einen Eigentumsnachweis konnten die Verdächtigen nicht erbringen. Das Schienenmaterial sowie das Transportfahrzeug der aus Bulgarien stammenden Männer haben die Bundespolizisten sichergestellt. Das Trio kam nach den polizeilichen Maßnahmen wieder frei.

Das Material steht im Eigentum der Deutschen Bahn AG. Diese hatte an der Bahnstrecke zwischen Bad Wildungen und Wega rund 900 Meter Schienen demontiert und in Kleinteile zerlegt.

Die weiteren Ermittlungen führten zu einem nordhessischen Altmetallhändler. Der steht im Verdacht rund zwei Tonnen des Diebesgutes angekauft zu haben. Auf richterliche Entscheidung folgte die Durchsuchung des Betriebsgeländes des Unternehmers. Auf dem Gelände des Händlers fanden die Bundespolizisten große Mengen des offensichtlich gestohlenen Schienenmaterials sowie dazugehöriges Kleinmaterial. Das Material haben die Polizisten in Container verladen und ebenfalls sichergestellt.

Die Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Kassel gegen die Diebesbande und den tatverdächtigen Altmetallhändler dauern noch an. (ots/r)

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Zuletzt geändert am Samstag, den 06. Juni 2020 um 10:16 Uhr