Gans mit Pfeil beschossen - Jäger schreitet ein

Montag, den 18. Mai 2020 um 13:27 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Ein gut ausgebildeter Jagdhund ist in der Lage eine Ente im Wasser zu greifen und ohne das Tier zu verletzen, dem Hundeführer zu bringen. Ein gut ausgebildeter Jagdhund ist in der Lage eine Ente im Wasser zu greifen und ohne das Tier zu verletzen, dem Hundeführer zu bringen. Symbolfoto: 112-magazin

LENGEFELD. Ein Jagdausübungsberechtigter hat am Wochenende eine angeschossene Gans auf dem Wipperteich gerettet - und damit auch die erst wenige Wochen alten Küken vor dem sicheren Tod bewahrt.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, wurde der Jäger am Samstag zum Wipperteich gerufen, weil dort eine verletzte Kanadagans auf dem Teich gesichtet worden war. Bei Ankunft der Polizei stellte der Waidmann fest, dass ein Pfeil im Flügel des Tieres steckte. Mit gemeinsamen Kräften konnte das Tier gefangen und der Pfeil aus dem Flügel geholt werden. Im Nachgang wurde das Tier zu ihren Küken ins Wasser gelassen, die Wiedersehensfreude war groß.

Um die Sache aufklären zu können, bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Es wird wegen Jagdwilderei ermittelt. Zum genauen Tatzeitraum liegen keine Hinweise vor. Die Kontaktnummer zur Polizei lautet 05631/9710.   (112-magazin)

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Zuletzt geändert am Dienstag, den 19. Mai 2020 um 13:30 Uhr