Betrunkener Belgier hinterlässt Spur der Verwüstung

Samstag, den 02. November 2019 um 10:57 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Ein alkoholisierter Belgier flüchtete am Samstag von zwei Unfallstellen. Ein alkoholisierter Belgier flüchtete am Samstag von zwei Unfallstellen. Symbolbild: 112-magazin.de

FRANKENBERG/MOHNHAUSEN. Eine Unfallflucht ereignete sich zunächst am Samstagmorgen gegen 2 Uhr in der Marburger Straße in Frankenberg.

Der zu diesem Zeitpunkt noch Unbekannte befuhr die Kreisstraße 117 in Richtung der Bottendorfer Straße. Der Fahrer verlor in einer Rechtskurve dann die Kontrolle über das Fahrzeug, übersteuerte und kam nach rechts von der Straße ab, sodass er gegen die Leitplanke stieß. 

Durch den Unfall lösten sich Fahrzeugteile. Die Beamten der Frankenberger Polizei fanden vor Ort die Frontstoßstange und die Beleuchtungseinrichtung des Unfallfahrzeugs. Außerdem fanden sie ein belgisches Kennzeichen. Vermutet wurde dort, dass es sich um einen Opel handeln könnte.

Mit dem stark beschädigten Fahrzeug entfernte sich der Verursacher von der Unfallstelle. Es entstanden 2900 Euro Sachschaden.

Nur kurze Zeit später, um 2.24 Uhr, verunfallte der Flüchtige zwischen Römershausen und Mohnhausen dann erneut. Weil der Mann ohne Beleuchtungseinrichtung nicht mehr viel sehen konnte, kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und überfuhr einen Leitpfosten. Im Anschluss fuhr er bis nach Mohnhausen weiter, ohne sich bei der Polizei zu melden. Hier entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1100 Euro.

In Mohnhausen konnten die Beamten den Fahrer in seinem Fahrzeug dann antreffen - der Belgier hatte sich nach seiner augenscheinlich anstrengenden Fahrt ausgeruht und war auf dem Fahrersitz eingeschlafen. Der 31-Jährige war stark alkoholisiert und an seinem beschädigten grünen Opel Vectra waren die Unfallspuren deutlich zu sehen.

Am Unfallfahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Eine Blutentnahme wurde angeordnet, verletzt wurde niemand.

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Zuletzt geändert am Samstag, den 02. November 2019 um 11:55 Uhr
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