Waldstück brennt bei Nieder-Waroldern

Dienstag, den 20. November 2018 um 10:36 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Am 19. November rückten die Wehren an den Ortsrand von Nieder-Waroldern aus - dort brannte ein Waldstück Am 19. November rückten die Wehren an den Ortsrand von Nieder-Waroldern aus - dort brannte ein Waldstück Fotos: 112 Magazin

NIEDER-WAROLDERN. Gegen böigen Ostwind und ein in Brand geratenes Waldstück kämpften Montagabend die Wehren aus Nieder-Waroldern, Ober-Waroldern, Elleringhausen und Berndorf an. Dabei wurden sie von Landwirten mit einem Weidemann Hoftrac und einem Schlepper mit Wasserfass unterstützt.

Die Alarmierung der Twistetaler Wehren erfolgte um 19.06 Uhr mit dem Alarmkürzel "F1-Rückerweg-Feuerschein", sodass  der Twistetaler Gemeindebrandinspektor Stefan Rößner mit 33 Brandschützern kurze Zeit später den Einsatzort bei Nieder-Waroldern erreichte. Bei Eintreffen der ersten Wehr stand ein Waldstück, in dem auch Strauchschnitt abgeladen wurde in Vollbrand.

Ein starker Ostwind trieb das Feuer weiter in Richtung Rudolfshagen und auf einen dort stationierten Telekommunikationsmast zu. Während die Einsatzstelle ausgeleuchtet wurde, übernahm ein Trupp unter Atemschutz den ersten Löschangriff um ein weiteres Ausdehnen des Feuers auf den Wald zu verhindern. Ein zweiter Trupp legte nach einem Löschangriff einen Schaumteppich auf das brennende Gestrüpp. Unterstützt wurden die Brandschützer von einem zugeführten Radlader, der die brennenden Holzstücke und das Geäst auseinanderzog um es besser ablöschen zu können. Schnell merkte die Einsatzleitung, dass das im Pendelverkehr transportierte Löschwasser knapp wurde. Hilfe bot daher ein Landwirt aus Elleringhausen an, der gegen 20.30 Uhr mit seinem Schlepper und einem 9000 Liter Fass rückwärts an die Brandstelle heranfuhr (siehe Video) und einen Großteil des Feuers ablöschen konnte.

Im Nachgang wurde ein großer Schaumteppich aufgelegt, mit Feuerhaken nach weiteren Glutnestern geschaut und mit der Motorsäge die noch glimmenden Baumstämme abgesägt. Um 21.45 Uhr wurden die erschöpften Männer und Frauen aus dem Einsatz gezogen um sich aufwärmen zu können. Der Einsatzleiter gab das Ende der Brandbekämpfung mit 0.45 Uhr an.

Wie das Feuer entstanden war, steht noch nicht fest. Die Brandursache konnte noch nicht ermittelt werden. (112-magazin)

Zuletzt geändert am Sonntag, den 25. November 2018 um 15:30 Uhr

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