Schlägerei bei Viehmarkt: 24-Jähriger in Klinik

Sonntag, den 28. August 2011 um 05:44 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Die Polizei versucht, Licht ins Dunkel einer Viehmarkt-Schlägerei zu bringen. Die Polizei versucht, Licht ins Dunkel einer Viehmarkt-Schlägerei zu bringen. Foto: pfa/Archiv

LANDAU. Nach einer Schlägerei am Rande des Landauer Viehmarktes ist ein 24-Jähriger ins Bad Arolser Krankenhaus eingeliefert worden. Insgesamt waren rund zehn Personen an der handfesten Auseinandersetzung am frühen Sonntagmorgen beteiligt.

Mehrfach musste die Polizei in der Nacht zu Sonntag nach Landau ausrücken, weil es immer wieder Ärger unter den zumeist betrunkenen Besuchern gekommen war. Zu der Schlägerei mit rund zehn Beteiligten war es dann gegen 4 Uhr gekommen. Dabei trug ein 24-jähriger Landauer mehrere Verletzungen, unter anderem Platzwunden im Gesicht, davon. Die Besatzung eines Rettungswagens versorgte den jungen Mann und brachte ihn anschließend zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus der Residenzstadt.

Warum es zu der Schlägerei in der Nähe des Festzeltes gekommen war, weiß die Arolser Polizei nicht. Der 24-Jährige gab an, etwa zehn andere Gäste hätten ihn im Verlaufe des Streits zunächst geschubst. Einer aus der Gruppe, ein 20 Jahre junger Mann aus Landau, soll dann zugeschlagen haben. Die Kontrahenten des Geschlagenen tischten den Polizisten erwartungsgemäß eine andere Version auf. Für die Beamten ist es schwer, Licht ins Dunkel der Kirmes-Klopperei zu bringen - nicht nur, weil alle Beteiligten betrunken waren. "Es standen so viele Leute drumherum, aber keiner will etwas gesehen haben", sagte der Dienstgruppenleiter am Sonntagmorgen gegenüber 112-magazin.de. Zeugen sind aufgefordert, sich unter der Rufnummer 05691/9799-0 bei der Arolser Polizei zu melden.

Knapp eine Stunde nach der Schlägerei, gegen 4.50 Uhr, wurden die Ordnungshüter erneut nach Landau gerufen - wieder war es zu einer handfesten Auseinandersetzung am Rande des Viehmarktes gekommen. Doch als die Streife eingetroffen war, hatten sich die Streithähne bereits aus dem Staub gemacht.