Frankenberg: Hundewelpe aus heißem Auto gerettet

Mittwoch, den 21. Juni 2017 um 09:40 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Die Polizisten schlugen schließlich eine Seitenscheibe des Wagens ein, um das Hundebaby zu retten. Die Polizisten schlugen schließlich eine Seitenscheibe des Wagens ein, um das Hundebaby zu retten. Foto: pfa/Archiv

FRANKENBERG. Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius hat eine Frau (60) einen Hundewelpen im Auto zurückgelassen. Passanten suchten zunächst die Autofahrerin und informierten dann die Polizei. Die Beamten schlugen eine Seitenscheibe ein und retteten das Tierbaby.

Die Hundehalterin ist eine 60-jährige Frankenbergerin, die ihren Wagen während eines Einkaufs am Dienstagnachmittag auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Röddenauer Straße abstellte. "Ihren Hundewelpen ließ sie bei sengender Hitze im Fahrzeug", sagte Polizeisprecher Volker König am Mittwoch.

Eine Stunde lang nach Fahrerin gesucht
Passanten wurden dann auf den stark hechelnden Hund aufmerksam und suchten eine Stunde lang nach der Fahrzeughalterin, ohne sie allerdings zu finden. Aus Sorge um den jungen Hund verständigten sie schließlich die Polizei. Auch den Beamten gelang es nicht, die Fahrzeughalterin ausfindig zu machen.

Um den Hund bei 32 Grad Außentemperatur aus dem im Innenraum noch viel heißeren Auto zu befreien, schlugen die Polizisten schließlich eine Seitenscheibe des Fahrzeuges ein. Kurze Zeit später kehrte dann die Frankenbergerin zu ihrem Fahrzeug zurück. Nach einer eindringlichen Belehrung erhielt sie ihren Hundewelpen zurück. Den Schaden an ihrem Fahrzeug muss die Frau selber tragen. Außerdem erwartet sie eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. (ots/pfa) 

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Zuletzt geändert am Mittwoch, den 21. Juni 2017 um 09:57 Uhr