Drängeln, Schubsen, Abkürzungen: Gefahren an den Gleisen

Montag, den 29. August 2016 um 10:17 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Über die Gefahren an Gleisen - ob am Bahnhof oder an Bahnübergängen - informierten Bundespolizisten am Montagmorgen Schüler in Volkmarsen. Über die Gefahren an Gleisen - ob am Bahnhof oder an Bahnübergängen - informierten Bundespolizisten am Montagmorgen Schüler in Volkmarsen. Foto: pfa/Archiv

VOLKMARSEN. Pünktlich zum Schulstart nach den hessischen Sommerferien hat die Bundespolizei aus Kassel auf verschiedenen Bahnhöfen Schüler über die Gefahren des Bahnverkehrs informiert - unter anderem auch in Volkmarsen.

Insgesamt 20 Beamte der für den Bahnverkehr zuständigen Bundespolizei waren am frühen Montagmorgen in Nordhessen am Haltepunkt Volkmarsen, in Osthessen am Bahnhof Neuhof und in Mittelhessen am Bahnhof Hungen aktiv. Die häufigsten Fehlverhalten sind laut Bundespolizei verbotene Abkürzungen über die Gleise, Drängeln und Schubsen an der Bahnsteigkante bei einfahrenden Zügen sowie das Umlaufen geschlossener Bahnschranken. "Die Sensibilisierung der jungen Menschen für die von den Bahnanlagen ausgehenden Gefahren genießt bei der Bundespolizeiinspektion Kassel einen sehr hohen Stellenwert", erklärte die Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kassel, Polizeioberrätin Sonja Koch-Schulte.

Im Schülerverkehr kommt es demnach immer wieder zu gefährlichen Situationen am Bahnsteig. Im Kampf um den besten Sitzplatz werde oft gedrängelt und geschubst. Die Bundespolizisten führten zahlreiche Gespräche mit Kindern, die zum Beispiel die weiße Sicherheitslinie nicht beachteten oder die am Bahnsteig durch Umherlaufen Unruhe hervorriefen. Mit ihrer Aktion wollen die Beamten nachhaltig für mehr Sicherheit auf dem Schulweg sorgen. (ots/pfa)  

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Zuletzt geändert am Montag, den 29. August 2016 um 10:39 Uhr