Studentin im Zug nach Korbach sexuell belästigt

Montag, den 30. Mai 2016 um 14:14 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
In einem Zug (Symbolbild) ist eine 20 Jahre alte Studentin von einem Unbekannten begrapscht worden. Die Bundespolizei ermittelt wegen sexueller Belästigung. In einem Zug (Symbolbild) ist eine 20 Jahre alte Studentin von einem Unbekannten begrapscht worden. Die Bundespolizei ermittelt wegen sexueller Belästigung. Foto: pfa/Archiv

WETTER/KORBACH. Opfer einer sexuellen Belästigung ist eine 20-jährige Studentin aus Olsberg während der Zugfahrt von Gießen nach Korbach geworden. Die Bundespolizei sucht nun Zeugen, die Angaben zum Täter machen können - es soll sich um einen extrem fettleibigen und vermutlich türkischstämmigen Mann handeln.

Laut Polizeibericht von Montag ereignete sich der Vorfall bereits am vergangenen Dienstag, 24. Mai, zwischen 10.30 und 11 Uhr, während der Zugfahrt von Gießen nach Korbach. Nach dem Umsteigen im Bahnhof Marburg setzte sich der bislang Unbekannte neben die 20-Jährige aus dem Hochsauerlandkreis. Nach Abfahrt im Bahnhof Wetter bedrängte der Mann die Studentin und schob seine Hand unter das Gesäß der Frau. Zudem versuchte der Unbekannte, sein Opfer im Intimbereich zu berühren.

Erst als der Zugbegleiter zur Fahrscheinkontrolle kam, ließ der Mann von der jungen Frau ab. Die 20-Jährige setzte sich anschließend auf einen anderen Platz um. In Korbach sei der Mann ausgestiegen. Warum die 20-Jährige nicht den Zugbegleiter informiert hatte, ging aus der Polizeimeldung von Montag nicht hervor.

Personenbeschreibung
Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um einen türkischstämmigen, 1,75 Meter großen und extrem fettleibigen Mann gehandelt haben. Er hatte schwarze Haare und war bekleidet mit einer schwarzen Jogginghose und einem schwarzen T-Shirt. Angaben zum geschätzten Alter liegen nicht vor.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Wer Hinweise zu dem Täter geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/81616-0 oder der kostenfreien Rufnummer 0800/6888000 zu melden.

Zuletzt geändert am Montag, den 30. Mai 2016 um 14:31 Uhr