Gegen Schranke geprallt: Auto bleibt auf Gleisen stehen

Freitag, den 13. Mai 2016 um 21:20 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Die Fahrt einer 33-Jährigen endete an diesem Bahnübergang in der Röddenauer Straße. Die Fahrt einer 33-Jährigen endete an diesem Bahnübergang in der Röddenauer Straße. Fotos: Michael Fraenkel

FRANKENBERG. Beim Abbiegen die Kontrolle über ihr Auto verloren hat am Freitag eine 33 Jahre alte Frau aus Aschaffenburg: Der Wagen kam in der Röddenauer Straße von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Schranken des Bahnübergangs, schleuderte herum und kam schließlich quer auf den Gleisen zum Stehen.

Der Unfall, der sich aus nicht bekannten Gründen ereignete, passierte gegen 14 Uhr: Zu diesem Zeitpunkt wollte die 33-jährige Fahrerin eines Mitsubishi Space Wagon vom Bahnhof kommend an der Kreuzung am Frankenberger Tor nach links in die Röddenauer Straße abbiegen. Dabei verlor sie jedoch die Kontrolle über das Auto, das in der Kurve nahezu geradeaus fuhr, von der Fahrbahn abkam und schließlich gegen einen Schrankenbaum und einen Schaltkasten prallte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde nicht nur das linke Vorderrad des Wagens nahezu abgerissen, das Auto "hüpfte" auch um 90 Grad herum und blieb quer zur Fahrtrichtung mit den Hinterrädern auf den Schienen stehen.

Bei dem Unfall blieb die 33-Jährige unverletzt. Mit im Wagen saßen drei Kinder und eine weitere Frau - sie zog sich eine Schnittwunde an der Lippe zu. Die Kinder blieben unversehrt.

Das Auto war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Den Schaden an der Schranke und dem Schaltkasten schätzte die Polizei auf 10.000 Euro. Weitere 5000 Euro sind im Polizeibericht für den Mitsubishi angegeben.

Zuletzt geändert am Freitag, den 13. Mai 2016 um 22:54 Uhr