Alkohol, Unfall: Auto Schrott, Fahrer mit viel Glück

Sonntag, den 06. März 2016 um 07:37 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Bei der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Polizisten, dass der Fahrer leicht unter Alkoholeinwirkung stand. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Polizisten, dass der Fahrer leicht unter Alkoholeinwirkung stand. Foto: pfa/Archiv

GOLDHAUSEN. Nicht angepasstes Tempo und vermutlich auch die leichte Alkoholisierung eines 52-Jährigen haben am späten Samstagabend zu einem Verkehrsunfall auf der L 3083 am Abzweig nach Goldhausen geführt. Der Korbacher hatte Glück im Unglück und blieb bei dem Unfall unverletzt. Sein Wagen hat jedoch nur noch Schrottwert.

Der 52-Jährige war Polizeiangaben zufolge gegen 22.30 Uhr mit seinem Ford Kuga aus Richtung Medebach kommend in Richtung Kreisstadt unterwegs. Im Streckenabschnitt zwischen Eppe und Lengefeld verlor der Autofahrer in einer langgezogenen Linkskurve am Abzweig nach Goldhausen die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Landesstraße 3083 ab. Der Kuga überfuhr zwei Leuchtpfosten und eine Warnbake, schleuderte über die nach Goldhausen führende Kreisstraße und kam auf der anderen Seite vollends von der Fahrbahn ab. Dort streifte der Ford einen Baum, fuhr eine Böschung hinunter und beschädigte einen Weidezaun auf einer Länge von 50 Metern. Auf einer Wiese kam das Auto schließlich zum Stillstand.

Der Fahrer habe großes Glück gehabt, sagte am Sonntagmorgen der Dienstgruppenleiter der Korbacher Polizei. Hätte der Wagen den Baum getroffen oder hätte ein anderes Auto sich in diesem Moment der Einmündung genähert, so hätte der Verkehrsunfall gravierende Folgen haben können.

Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten der Korbacher Polizeistation, dass der 52-Jährige leicht nach Alkohol roch. Ein Atemalkoholtest bestätigte dies, woraufhin ein Arzt die von der Polizei angeordnete Blutentnahme im Korbacher Krankenhaus durchführte. Der Führerschein des Mannes wurde bislang noch nicht eingezogen, ein Strafverfahren aber bereits eingeleitet. Der Schaden am Fahrzeug beträgt einer ersten Schätzung zufolge 10.000 Euro - die Polizei spricht von Totalschaden.

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Zuletzt geändert am Sonntag, den 06. März 2016 um 22:05 Uhr