Niederländerinnen schweben weiter in Lebensgefahr

Freitag, den 07. März 2014 um 17:54 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Auch drei Tage nach dem schweren Verkehrsunfall auf der B 480 bei Winterberg schweben zwei Frauen aus den Niederlanden noch immer in Lebensgefahr. Auch drei Tage nach dem schweren Verkehrsunfall auf der B 480 bei Winterberg schweben zwei Frauen aus den Niederlanden noch immer in Lebensgefahr. Fotos: Matthias Böhl

WINTERBERG/WALDECK-FRANKENBERG. Auch drei Tage nach dem schweren Verkehrsunfall auf der B 480 bei Winterberg schweben zwei Frauen aus den Niederlanden noch immer in akuter Lebensgefahr.

Das teilte Polizeisprecher Ludger Rath von der Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises am Freitag auf Anfrage von 112-magazin.de mit. Die 55 und 26 Jahre alten Frauen aus den Niederlanden waren mit Rettungshubschraubern in Spezialkliniken geflogen worden. Der Zustand der beiden Frauen sei unverändert lebensbedrohlich, sagte der Polizeisprecher.

Zu dem schweren Verkehrsunfall mit insgesamt elf Verletzten war es am Dienstagnachmittag auf der Bundesstraße 480 zwischen Niedersfeld und Winterberg gekommen. Ein 44-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, der mit einem 22-jährigen Beifahrer unterwegs war, soll den Unfall verursacht haben. Aus noch ungeklärten Gründen war der 44-Jährige in einer langgezogenen Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geraten.

Dort kam es zum Zusammenstoß mit zwei entgegenkommenden Autos aus den Niederlanden und aus Belgien, in denen insgesamt neun Personen saßen und verletzt wurden. Auch der 44-Jährige und sein Beifahrer, die in einem Firmenwagen eines Waldeck-Frankenberger Unternehmens unterwegs waren, wurden verletzt. Eine weitere Autofahrerin, 32 Jahre alt, fuhr durch die Trümmerteile, wurde jedoch nicht verletzt.

Zur Versorgung der Verletzten war ein Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz. Zum Transport der am schwersten verletzten Personen waren drei Rettungshubschrauber angefordert worden.

Was letztlich zu dem schweren Verkehrsunfall führte, ist noch immer nicht vollends geklärt. "Die Ermittlungen dauern an", sagte Rath.


112-magazin.de berichtete am Dienstag über den Verkehrsunfall:
Schwerer Unfall: Elf Verletzte, drei Rettungshubschrauber (04.03.2014, mit Fotos)

Zuletzt geändert am Freitag, den 07. März 2014 um 18:17 Uhr