Artikel nach Markierung anzeigen: Landwirtschaft

Teile von Landmaschinen für 5000 Euro gestohlen

Dienstag, den 14. August 2012 um 09:38 Uhr
HELSEN/WREXEN. Teile von landwirtschaftlichen Geräten sind in Helsen und in Wrexen entwendet worden. Ob beide Taten miteinander in Zusammenhang stehen, muss die Polizei noch ermitteln. Ein Landwirt aus der Wrexen hatte seine Rundballenmaschine am vergangenen…
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Rundballenpresse fängt Feuer: Vollbrand

Freitag, den 03. August 2012 um 16:42 Uhr
RHODEN. Eine Rundballenpresse ist am Freitagnachmittag auf einem abgeernteten Getreidefeld in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen rückten in Richtung Dehausen aus, ebenso die Besatzung eines Rettungswagens. Die Rundballenpresse stand beim Eintreffen der…
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Chemische Reaktion: Einstreu brennt lichterloh

Dienstag, den 26. Juni 2012 um 18:46 Uhr
SCHIFFELBACH. Einen beginnenden Scheunenbrand in Schiffelbach hat die Feuerwehr am Dienstagnachmittag bekämpft. Verletzt wurde niemand, auch Tiere kamen nicht zu Schaden. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Landwirt Stroh und Kalk als Einstreu gemischt. Einige Minuten…
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VASBECK. Vermutlich durch einen technischen Defekt hat ein 44 Jahre alter Landwirt die Kontrolle über seinen Schlepper mit angehängtem Güllefass verloren. Der Traktor kam von der Straße ab und überschlug sich, Hydrauliköl und Gülle liefen…
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20-jähriger fällt beim Abbiegen vom Traktor

Sonntag, den 20. Mai 2012 um 20:55 Uhr
SCHAMEDER. Ein 20-jähriger Traktorfahrer befuhr am Sonntagabend die B 62 aus Richtung Leimstruth in Fahrtrichtung Erndtebrück und beabsichtigte in der Ortsmitte Schameder in Richtung Birkefehl abzubiegen. Auf den Kotflügeln seines Traktors saßen zwei junge Frauen…
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Keine Monokultur - Großbetriebe

Montag, den 30. April 2012 um 08:37 Uhr

26. April 2012 - Mehr als 700 Menschen haben am 27.04.2012 in Konstanz für eine gerechtere Agrarpolitik, eine naturverträglichere Landwirtschaft und gesündere Lebensmittel demonstriert. In einem bunten Konvoi fuhren im Vorfeld mehr als 150 Traktoren nach Konstanz zur Marktstätte. Initiiert wurde die Veranstaltung von der „Aktion Agrarzukunft“. Der Zusammenschluss mehrerer Bauern-, Verbraucher- und Umweltverbände appellierte an die im Konstanzer Inselhotel tagende Agrarministerkonferenz, sich für „Bauernhöfe statt Agrarindustrie“ einzusetzen und einen Kurswechsel in der Landwirtschaftspolitik zu vollziehen. „Wir brauchen eine Agrarpolitik, der die Menschen wieder volles Vertrauen schenken können. Eine Agrarpolitik, die sowohl für gesunde Lebensmittel und eine intakte Natur sorgt als auch für einen fairen Umgang mit den Bauern und eine anständige Tierhaltung“, sagten die Initiatoren der Aktion Agrarzukunft.

Die 16 Landesagrarminister tagen gemeinsam mit Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner bis Freitag, um die Position festzulegen, die Deutschland bei der aktuell anstehenden Reform der europäischen Agrarpolitik (GAP) vertritt. Dabei steht die gesamte EU-Agrarförderung von jährlich knapp 60 Milliarden Euro auf dem Prüfstand. Sie soll nach dem Willen der EU gerechter und ökologischer werden. „Es ist nicht einzusehen, dass weiterhin 80 Prozent der öffentlichen Gelder an nur 20 Prozent der Betriebe fließen. Das Prinzip ‚Wachse oder Weiche‘ müssen wir endlich umkehren in ‚Bauernhöfe statt Agrarindustrie‘, damit auch die bäuerliche Landwirtschaft eine Zukunft hat“, so die Initiatoren.

Die Teilnehmer demonstrierten für faire Preise.

Romuald Schaber, Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM), forderte die tagenden Agrarminister angesichts aktuell massiv fallender Milchpreise auf, marktwirtschaftlich zu handeln und einer Krise vorzubeugen. „Die Länder haben Handlungsmöglichkeiten, die sie aber auch nutzen müssen. Für eine gesellschaftsverträgliche Landwirtschaft ist es zwingend nötig, dass die Bauern vom Verkauf ihrer Produkte überhaupt leben können. Kostendeckende Preise für die Bauern sind die absolute Grundvoraussetzung dafür, dass gesellschaftlich gewünschte Standards bei Umwelt- und Tierschutz geleistet werden können.“

NABU-Landwirtschaftsexperte Matthias Strobl appellierte an die deutschen Minister, sich auch gegen Widerstände der Agrarindustrie und des Deutschen Bauernverbandes dafür einzusetzen, die GAP naturverträglicher zu machen. Die Naturschützer pochen dabei vor allem auf einen wirksamen Schutz von Wiesen und Weiden sowie die Einführung „ökologischer Vorrangflächen“. Auf zehn Prozent jedes Betriebes soll aus Sicht der Umweltverbände dann nicht mehr die Ertragsmaximierung sondern primär der Naturschutz im Fokus stehen. „Die EU-Kommission macht erste zaghafte Schritte in eine naturverträglichere Richtung – und erntet dafür einen Proteststurm von Seiten der Agrarindustrie. Wir fordern Ministerin Aigner auf, der EU auf ihrem Weg den Rücken zu stärken und sich offensiv für eine naturverträglichere GAP einzusetzen: Wir brauchen zehn Prozent ökologische Vorrangflächen, wir brauchen ein Umbruchverbot für Wiesen und Weiden, wir brauchen ein Greening der ersten Säule und eine starke zweite Säule. Wir brauchen es dringend und wir brauchen es jetzt“, forderte Strobl.

Naturschützer wie NABU-Landwirtschaftsreferent Matthias Strobl pochen vor allem auf einen wirksamen Schutz von Wiesen und Weiden.

Anneliese Schmeh von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) setzte sich für eine Agrarpolitik ein, die auch kleineren Betrieben eine Zukunft eröffnet. „Tierfabriken und Monokultur-Großbetriebe dürfen nicht das Modell der Zukunft sein. Besonders deutlich wird der Missstand bei der Futtermittelproduktion. Die Tiere in deutschen Betrieben fressen größtenteils Sojafutter aus Südamerika, wo dafür der Regenwald abgebrannt wird. Das ist Irrsinn. Wir brauchen eine Landwirtschaft, die eine vielfältige Fruchtfolge einhält und so auch heimisches Eiweißfutter bereitstellt. Das ist auch eine Frage der Gerechtigkeit: Es kann nicht sein, dass in den armen Ländern dieser Welt die Bauern Futter für unsere Tiere produzieren und die Menschen am Ackerrand verhungern“, sagte Bioland-Bäuerin Schmeh.

In der Aktion Agrarzukunft haben sich folgende Verbände zusammengeschlossen:
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), Bioland, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Demeter, European Professional Beekeepers Association, Mellifera, Naturschutzbund (NABU), Slow Food Deutschland, Kampagne „Meine Landwirtschaft“.

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Die EU verbraucht zu viel Land...

Freitag, den 20. April 2012 um 15:38 Uhr

Die Europäische Union verbraucht zu viel Land

Wir leben auf zu großem Fuße. Die Europäische Union beansprucht immer mehr Fläche, um der erhöhten Nachfrage nach land- und forstwirtschaftlichen Produkten nachzukommen. Aktuell liegen 60 Prozent der Flächen, die die EU beansprucht, außerhalb Europas. Keine Region der Welt ist so stark von Landflächen im Ausland abhängig wie die Europäische Union.

Dieser große Bedarf an Flächen hat zerstörerische Folgen für Menschen und Umwelt, vor allem außerhalb Europas. Er erhöht die Nahrungsmittelpreise, fördert die illegale Aneignung von Land („Land grabbing“) und wirkt sich negativ auf Artenvielfalt und Klimawandel aus. Auch Konflikte um Ressourcen und die sozialen Ungleichheiten vor Ort verschärfen sich. Falls die EU nicht umdenkt, und eine nachhaltige Strategie zur Landnutzung und Ressourceneffizienz verfolgt, werden diese Konflikte immer weiter zunehmen.

Ab Juni wird eine hochrangige Gruppe von ExpertInnen die Diskussion über Europas Landnutzung und deren Bemessung führen. Der BUND und Friends of the Earth Europe fordern im Namen der europäischen BürgerInnen, dass die EU ihre globale Landnutzung korrekt misst (Land-Footprint) und bis 2013 bindende Ziele festlegt, um die Flächennutzung zu reduzieren.


Der EU-Kommissar für Umwelt, Janez  Potočnik, ist verantwortlich für diese Angelegenheit. Bitte nehmen Sie sich eine Minute Zeit, um unseren Aufruf an ihn zu unterzeichnen.
 Mehr unter :

http://www.bund.net/aktiv_werden/aktionen/vorsicht_verlaufen/

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Miststreuer und Wasserfass von Weide gestohlen

Montag, den 16. April 2012 um 10:11 Uhr
KOHLGRUND. Ein Miststreuer und ein Wasserfass mit Tränke sind von einer Weide bei Kohlgrund gestohlen worden. Der Eigentümer, ein 58-jähriger Landwirt aus Kohlgrund, stellte den Diebstahl am Sonntagmittag fest. Der Miststreuer der Marke Friestein, Baujahr…
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Zwischen Anhängern eingeklemmt: Mann stirbt

Samstag, den 06. August 2011 um 13:58 Uhr
RHODEN. Ein 63-Jähriger ist am Samstag zwischen zwei landwirtschaftliche Anhänger geraten und tödlich verletzt worden. Nach Informationen der Bad Arolser Polizei waren der 63-Jährige und sein Bruder in der Hagenstraße in Rhoden damit beschäftigt, an…
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