Motor geplatzt: 1000 Kilogramm Bindemittel gestreut

Donnerstag, den 06. Juni 2013 um 10:31 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel

RHODEN. Nach einem Motorplatzer auf der A 44 bei Rhoden sind am Mittwochabend mehrere Feuerwehren auf die Autobahn und auf die Bundesstraße 252 ausgerückt.

An einem Lkw, der von der Raststätte Biggenkopf Süd in Richtung Kassel auffuhr, platzte nach Angaben der Feuerwehr offenbar der Motor. Daraufhin floss Motoröl auf den Beschleunigungsstreifen und weiter auf die Fahrbahn - der Lkw-Fahrer setzte seine Fahrt mit dem beschädigten Motor bis nach Rhoden zum SVG-Hof fort.

Zunächst wurde daraufhin nur die Feuerwehr Rhoden gegen 20.45 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass die Spur in der gemeldeten Länge vorhanden und zwei Meter breit war. "Wir entschieden und aufgrund dieses Ausmaßes dazu, die Feuerwehren aus Ammenhausen, Dehausen und Wrexen nachalarmieren zu lassen", sagte Feuerwehrsprecherin Steffi Tepel gegenüber 112-magazin.de. Insgesamt waren daraufhin rund 40 Einsatzkräfte mit der Beseitigung der Spur beschäftigt.

Während die Feuerwehren aus Rhoden, Ammenhausen und Dehausen vom Biggenkopf in Richtung Rhoden fegten, beseitigten die Wrexer Kameraden die Verunreinigung vom Abzweig der B 252 nach Wrexen in Richtung A 44.

53 Säcke Bindemittel verbraucht
Die Wehren verbrauchten insgesamt 53 Säcke Ölbindemittel zu je 20 Kilogramm. Während des Einsatzes war der rechte von zwei Fahrstreifen voll gesperrt. Der Einsatz der Feuerwehren war gegen 23.15 Uhr beendet.

Bereits am Dienstagmorgen waren die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Rhoder Altenheim alarmiert worden. Dieses entpuppte sich jedoch als ein Fehlalarm.

Zuletzt geändert am Donnerstag, den 06. Juni 2013 um 18:24 Uhr