Millionenschaden bei KBM - Ursache wahrscheinlich technischer Defekt

Mittwoch, den 08. Juli 2020 um 09:34 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Unter Atemschutz bekämpften die Feuerwehren aus Allendorf, Battenberg und Frankenberg den Brand bei der Firma KBM in Battenfeld. Unter Atemschutz bekämpften die Feuerwehren aus Allendorf, Battenberg und Frankenberg den Brand bei der Firma KBM in Battenfeld. Fotos: 112 Magazin

ALLENDORF-BATTENFELD.  Am Dienstag (7. Juli) gegen 2.45 Uhr kam es zu einem Großbrand in der Fertigungshalle einer Haustechnik- und Maschinenbaufirma in Battenfeld. Das Feuer konnte am Dienstagmorgen gegen 4.50 gelöscht werden, bei dem Brand wurden keine Personen verletzt.

Die Ermittlungen zur Brandursache übernahmen die Brandermittler der Kriminalpolizei Homberg, da die zuständigen Brandermittler der Kriminalpolizei Korbach nicht verfügbar waren. Der Brandherd konnte in einer Fertigungshalle lokalisiert werden. Nach den ersten polizeilichen Ermittlungen am Brandort geht die Kriminalpolizei derzeit von einem technischen Defekt als Brandursache aus. Weitere Untersuchungen mit Brandsachverständigen werden aber noch durchgeführt. Nach polizeilichen Schätzungen dürfte der Gesamtschaden deutlich höher als zunächst angenommen sein. Die Kriminalpolizei Homberg schätzt den Schaden auf etwa 1.000.000 Euro.

Was war geschehen?

Wie Gemeindebrandinspektor Horst Huhn an der Einsatzstelle gegenüber 112-magazin.de mitteilte, wurden die Allendorfer Wehren über die Leitstelle mit dem Stichwort "F3, brennt KBM GMBH" alarmiert. Dort angekommen, schlugen bereits Flammen aus dem Dach der Halle 2 an der Tulpenstraße. Mit Unterstützungskräften aus Frankenberg und aus Battenberg, wurde die Löschwasserversorgung zügig aufgebaut, die teilweise aus Hydranten, teilweise aus der Eder und zusätzlich aus einer Zisterne gespeist wurde.

Umgehend wurde die Drehleiter eingesetzt, unter Atemschutz mussten große Mengen an Löschwasser in die Öffnung der Halle gepumpt werden, andere Feuerwehrkräfte drangen unter Atemschutz von der Torseite in das Gebäude ein und löschten vom Boden aus. Wichtig war, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Hallen und den Bürokomplex zu verhindern - dies gelang mit vereinten Kräften.   

Insgesamt waren 65 Feuerwehrleute im Einsatz, um 4.50 Uhr konnte der Gemeindebrandinspektor der Leitstelle und dem anwesenden KBI 2 "Feuer aus" melden. Im Anschluss erfolgten die Nachlöscharbeiten. Verletzt wurde niemand.  (112-magazin.de)

Zuletzt geändert am Mittwoch, den 08. Juli 2020 um 11:40 Uhr

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