Feueralarm in Dodenhausen - 150.000 Euro Sachschaden

Sonntag, den 01. März 2020 um 08:41 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Am 29. Februar wurden etwa 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren alarmiert - der Brand in einem  Wohnhaus mit angrenzender Lagerhalle musste gelöscht werden.   Am 29. Februar wurden etwa 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren alarmiert - der Brand in einem Wohnhaus mit angrenzender Lagerhalle musste gelöscht werden. Fotos: 112 Magazin

HAINA-DODENHAUSEN. Rund 90 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehreinheiten und Rettern waren am Samstagabend in Dodenhausen im Einsatz - ein in Vollbrand stehendes Haus musste gelöscht werden, verletzt wurde niemand. 

Nach ersten Erkenntnissen kam die Alarmierung am Samstagabend gegen 20.30 Uhr von der Leitstelle mit dem Hinweis, dass ein Küchenbrand in einem  Wohnhaus mit Lagerhalle in Dodenhausen in der Straße "Am Wüstegarten" gemeldet wurde. Daraufhin setzten sich die Wehren Dodenhausen, Haina (Kloster), Battenhausen, Löhlbach und Schönstein in Marsch. Bereits bei der Anfahrt funkte der Wehrführer von Dodenhausen die Hochstufung auf "F3" zur Leitstelle, somit wurden die Nachbarwehren Sebbeterode, Armsfeld, Halgehausen, Oberholzhausen, Römershausen und Gilserberg nachalarmiert. Auch die Freiwillige Feuerwehr Bad Wildungen rückte mit der Drehleiter an.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus den Fenstern. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, drangen zwei Trupps in das Gebäude ein und führten erste Löschangriffe aus. Ein weiterer Trupp ging von außen gegen die Flammen vor. Eilig wurde die Wasserversorgung über das Hydrantensystem aufgebaut, die Einsatzstelle mit Strahlern ausgeleuchtet und die Einsatzstelle abgesichert. Wichtig war Gemeindebrandinspektor Joachim Gatzke dabei, das ein hinter dem Haus stehender Gastank geschützt wurde.

Nachdem der Brand gelöscht war, wurden Lüfter eingesetzt, um das Gebäude Rauchfrei zu bekommen. Als wären die Bad Wildunger bestellt worden, traf die Drehleiter und ein weiterer Atemschutzgerätewagen pünktlich an der Einsatzstelle ein. Mit Werkzeugen musste von außen das Dach geöffnet werden, um in die Zwischendecken zu gelangen. Dort hatten sich weitere Glutnester angesammelt, die abgelöscht werden mussten. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. Um sich ein Bild von der Lage zu verschaffen, war Kreisbrandinspektor Biederbick auch vor Ort - die Brandabsicherung übernahm das DRK aus Frankenberg.

Protokolliert wurde der Vorgang von der Polizei aus Frankenberg. Nach ersten Erkenntnissen hatte der 28-jährige Mieter Essen auf dem Herd stehen lassen. Über das in Brand geratene Essen wurde die Küche schnell ein Raub der Flammen. Der Mieter konnte noch rechtzeitig und unverletzt ins Freie flüchten. Auf etwa 150.000 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden - das Haus ist unbewohnbar.

Um Mitternacht konnte der Leitstelle "Feuer aus" gemeldet werden. Die Brandwache haben Einsatzkräfte aus Dodenhausen übernommen. (112-magazin)

Zuletzt geändert am Sonntag, den 01. März 2020 um 18:24 Uhr

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