Bad Arolsen: Wehren im Dauereinsatz

Mittwoch, den 26. Februar 2020 um 20:25 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Gleich mehrere Einsätze hielten die Wehren am 26. Februar in Atem. Gleich mehrere Einsätze hielten die Wehren am 26. Februar in Atem. Symbolfoto: 112-magazin

BAD AROLSEN. Mehrere Einsätze hatten die Feuerwehren aus Bad Arolsen, Helsen und Mengeringhausen am heutigen Mittwoch zu bewältigen.

Um 10.22 Uhr wurde die Feuerwehr Bad Arolsen zum alten Schwimmbad im Birkenweg alarmiert. Dort hatte eine bislang unbekannter Täter an mehreren Ecken im Gebäude gezündelt, sodass Passanten auf eine starke Rauchentwicklung aufmerksam wurden. Bereits bei der Anfahrt vom Feuerwehrstützpunkt legten die Brandschützer die Atemschutzmasken an. Mit einem schnellen Löschangriff wurden im Inneren der Brandruine ebenerdig mehrere Brandherde bekämpft. Die Flammen hatten sich von einer brennenden Holzplatte, die das wasserlose Bassin abdeckt, über die Holzbinder hochgearbeitet und eine Giebelwand in Mitleidenschaft gezogen. Zudem brannte bei Eintreffen der Einsatzkräfte die Dachkonstruktion und die Zwischendecke. Unter Einsatz der mitgeführten Drehleiter wurde die Dachkonstruktion von oben geöffnet und Glutnester mit Wasser abgelöscht. Die Einsatzleitung hatte Sven Eichweber (SBI 3) übernommen - insgesamt waren 34 Ehrenamtliche der Arolser und Mengeringhäuser Wehren an den Löscharbeiten beteiligt.

Etwa zwei Stunden später, die Kameraden waren gerade mit Nachlöscharbeiten beschäftigt, musste die Besatzung eines Löschfahrzeugs in die Albert-Schweitzer-Straße ausrücken. Wohnungseigentümer hatten einen schmorenden Toaster in ihrer Küche entdeckt und die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmiert. Die Nachschau vor Ort durch ein Team der Feuerwehr brachte für die Bewohner die Gewissheit, dass die Gefahr gebannt ist.

Der dritte Einsatz an diesem Tag führte die Wehren um 13.19 Uhr von Helsen, über mehrere Straßen in Bad Arolsen, bis nach Mengeringhausen. Ein Fahrzeug hatte Betriebsstoffe verloren und eine kilometerlange Ölspur verursacht. Nach Angaben von Zeugen soll es sich beim Verursacherfahrzeug um einen Müllwagen gehandelt haben. Die Feuerwehrleute streuten die   Ölspur ab und nahmen das kontaminierte Granulat wieder auf. Um 14.30 Uhr konnten die Einsatztätigkeiten eingestellt werden. (112-magazin)

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Zuletzt geändert am Mittwoch, den 26. Februar 2020 um 21:18 Uhr