Feuerwehr zieht Audi aus Bachlauf - Gittermast knapp verfehlt

Donnerstag, den 13. Februar 2020 um 15:20 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Am 12. Februar kam es auf der Landesstraße zwischen Nieder-Waroldern und Höringhausen zu einem Alleinunfall auf schneeglatter Fahrbahn. Am 12. Februar kam es auf der Landesstraße zwischen Nieder-Waroldern und Höringhausen zu einem Alleinunfall auf schneeglatter Fahrbahn. Foto: 112-magazin

HÖRINGHAUSEN. Am Mittwochabend erreichte die Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg um 19.30 Uhr die Nachricht, dass sich ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person zwischen Höringhausen und Nieder-Warolden, etwa in Höhe der Rikusmühle ereignet hatte. Daraufhin wurden ein Notarzt, die Feuerwehren Höringhausen und Sachsenhausen, eine Polizeistreife und ein RTW zum Einsatzort geschickt. Bei Eintreffen an der Unfallstelle war schnell klar, dass niemand im Fahrzeug eingeklemmt wurde.

Unfall bei Schneeglätte

Im Bereich der Rikusmühle war ein Audi bei Schneefall auf nasser Straße von der Fahrbahn abgekommen und durch den Seitengraben gefahren. In einem angrenzenden Bachlauf kam das Fahrzeug dann zum Stillstand. Mittels maschineller Zugeinrichtung und Rundschlingen vom HTLF konnte das Fahrzeug aus dem Graben heraus auf den angrenzenden Feldweg gezogen werden. Das Fließgewässer wurde auf ausgetretene Betriebsstoffe überprüft - glücklicherweise fiel das Ergebnis negativ aus. Sowohl der Fahrer (53) als auch der Beifahrer blieben unverletzt.

Um den Einsatzort abzusichern und auszuleuchten, wurden zwei Lichtmasten vom Flutlichtfahrzeug und dem HTLF eingesetzt. Der verunfallte Audi mit Soester Kennzeichen wurde durch ein Bergungsunternehmen abgeschleppt. Während des Einsatzes wurden Verkehrsposten durch die Feuerwehr Höringhausen gestellt, um die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abzusichern. Eine Streifenwagenbesatzung aus Korbach war vor Ort, um den Unfall zu protokollieren - den Schaden am Audi beziffern die Beamten mit rund 2000 Euro.

Insgesamt waren sieben Fahrzeuge der Feuerwehren und 36 Freiwillige am Einsatz beteiligt. Die Leitung hatte Bernd Schäfer. (112-magazin)

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Zuletzt geändert am Donnerstag, den 13. Februar 2020 um 16:34 Uhr
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