Pferd stürzt in Grube - Feuerwehr, Tierärztin und Bagger im Einsatz

Donnerstag, den 27. Juni 2019 um 12:33 Uhr Verfasst von  HNA-Frankenberger Allgemeine
Ein Sportpferd musste am 26. Juni mit Hebegurten aus einem Keller gehoben werden. Ein Sportpferd musste am 26. Juni mit Hebegurten aus einem Keller gehoben werden. Symbolfoto: 112-magazin

BATTENBERG-LAISA. Auf einem Hof in Laisa im Kreis Waldeck-Frankenberg ist am Mittwoch ein Pferd in den Keller einer Scheune gefallen. Dank der Feuerwehr und mit einem Bagger konnte es befreit werden. „Pferd in Grube" lautete die Alarmierung der Leitstelle um 17.23 Uhr. Die Feuerwehren aus Laisa und Battenberg rückten mit 18 Einsatzkräften unter der Leitung des SBI Michael Wenzel an – die Laisaer Wehr hatte es nicht weit: Der Unglücksort liegt nur zwei Häuser neben dem Gerätehaus, schreibt die HNA auf ihrer Webseite.

Das Pferd – ein ungarisches Sportpferd – war in der Scheune durch ein etwa ein Mal ein Meter großes Loch gefallen, das zu einem Keller des landwirtschaftlichen Anwesens führt. Dort stand es nun relativ unverletzt, kam aber nicht mehr ohne Hilfe heraus. Wie die Frankenberger Polizei berichtete, wurde eine Tierärztin gerufen, der dem Wallach ein Beruhigungsmittel spritzte. Dann wurde das Kellerloch mit einem Stemmhammer erweitert – und zwar so schonend, dass das Pferd nicht weiter verängstigt wurde.

Die Feuerwehrleute besorgten den Bagger des städtischen Bauhofs, banden Schlaufen hinter den Vorderläufen und vor den Hinterläufen um den Körper des Pferdes und hoben es mit dem Bagger aus dem Loch. Der Wallach habe einige Schrammen und zwei tiefe Wunden davongetragen, berichtete der Besitzer nach der Rettungsaktion. Ansonsten habe das Tier den Sturz halbwegs gut überstanden. (HNA)

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Zuletzt geändert am Donnerstag, den 27. Juni 2019 um 12:49 Uhr