Unfall auf A 44 - Wehren und Retter im Einsatz

Dienstag, den 21. Mai 2019 um 16:40 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Am 20. Mai mussten die Wehren aus Rhoden und Wrexen zur A 44 ausrücken. Am 20. Mai mussten die Wehren aus Rhoden und Wrexen zur A 44 ausrücken. Foto: Feuerwehr Diemelstadt

DIEMELSTADT. Wahrscheinlich führte nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn am Montagabend zu einem Alleinunfall auf der A 44 im Nahbereich der Autobahnausfahrt Diemelstadt.

Alarmiert wurden die Wehren aus Rhoden und Wrexen um 21.12 Uhr durch die Leitstelle mit dem Stichwort "Unfall A 44, eingeklemmte Person im Sprinter", sodass sich die Wehren unter dem Einsatzleiter Jörn Ständecke mit Blaulicht und Martinshorn auf den Weg zur Autobahn begaben.

Bei Eintreffen der 23 Ehrenamtlichen zeichnete sich ein düsteres Bild ab: Ein weißer Sprinter mit Delmenhorster Zulassung war auf dem Weg von Dortmund in Richtung Kassel ins Schleudern geraten, hatte sich auf der Mittelleitplanke aufgeschaukelt und war anschließend auf der gesamten Fahrbahnbreite, auf der Seite liegengeblieben. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der verletzte Fahrer bereits eigenständig aus dem Fahrzeug befreit. Ein Lkw-Fahrer führte als Helfer vor Ort Erste-Hilfe-Maßnahmen durch, bis der Notarzt und eine RTW-Besatzung aus Marsberg den Patienten versorgten.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr säuberten die Fahrbahn und leiteten den Verkehr in Absprache mit der Autobahnpolizei um, bis ein Kranwagen den mit Fahrzeugersatzteilen vollbeladenen Sprinter abtransportieren konnte. An dem Sprinter entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der Fahrer des Sprinters musste in die Klinik nach Marsberg transportiert werden. 

Um 22.30 Uhr war der Einsatz beendet.  (112-magazin)

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Zuletzt geändert am Dienstag, den 21. Mai 2019 um 17:29 Uhr