Feueralarm bei Hettich - Produktion wird hochgefahren, Sachschaden 6000 Euro

Freitag, den 01. März 2019 um 11:30 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Am 28. Februar wurde bei Hettich in Frankenberg Feueralarm ausgelöst - der Sachschaden ist gering, verletzte Personen sind nicht zu beklagen Am 28. Februar wurde bei Hettich in Frankenberg Feueralarm ausgelöst - der Sachschaden ist gering, verletzte Personen sind nicht zu beklagen Symbolfoto: 112-magazin

FRANKENBERG. In der modernsten Magnesiumgießerei Deutschlands kam es am Donnerstagabend zu einem Feueralarm der Kategorie F3 - heute konnte Hettich Geschäftsführer Michael Schran einige Fragen zum Brand in der Produktionshalle an der Siegener Straße beantworten.

Eines vorweg: Es wurden keine Personen verletzt, der Sachschaden an der Maschine beträgt etwa 6000 Euro. Um 21.46 Uhr wurde von der Leitstelle die Alarmierung an die Frankenberger Wehr mit dem Alarmkürzel "F3" herausgegeben. Diese Stufe steht für Großbrände in Industrieanlagen, sodass Stadtbrandinspektor Martin Trost mit 60 Feuerwehrleuten aus Frankenberg, Rodenbach, Röddenau und Schreufa zur Einsatzstelle ausrückte - im Schlepptau die Drehleiter.

Dort angekommen, fanden die Brandschützer eine völlig verrauchte Halle vor. Unter Atemschutz drang ein Trupp in die Halle vor und erkundete die Lage. Schnell war klar, dass es sich nicht um einen Aluminiumbrand handelt, sondern um eine Überspritzung an einer Maschine  - dadurch wurde ein Kabelstrang an der Decke entzündet, der zu einer starken Rauchentwicklung führte. Die erst im Jahr 2015 eingeweihte Produktionshalle (Castwerk) verfügt über exzellente Brandschutzmaßnahmen, daher wird bei Auslösen eines Alarms automatisch die komplette Produktion heruntergefahren. 

Wie Michael Schran mitteilte, konnte die Firma auch von den eigenen Mitarbeitern profitieren: "Einige sind ebenfalls bei der Feuerwehr und unterstützten die Einsatzkräfte tatkräftig. Unter anderem wurde ein Staplerfahrer mit Atemschutz ausgerüstet, der die Kameraden mit der Teleskopgabel zur Decke beförderte, damit genügend Löschpulver zum Brandherd gelangen konnte", so der Geschäftsführer.  

Nachdem der Brand gelöscht war, wurde mit der Drehleiter das Dach kontrolliert, weitere Glutnester oder Hitzeentwicklungen konnten nicht lokalisiert werden. Eingesetzte Hochdrucklüfter sorgten für frische Luft und gute Sicht. Gegen 23.45 Uhr konnte die Einsatzstelle an den Fertigungsleiter übergeben werden. Nach Angaben von Michael Schran wird die Produktion heute (1. März 2019) um 14 Uhr wieder hochgefahren. (112-magazin)

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Zuletzt geändert am Freitag, den 01. März 2019 um 12:40 Uhr