Rohrbruch: Notversorgung mit Feuerwehrschläuchen

Montag, den 13. Februar 2012 um 16:19 Uhr Verfasst von  HNA

DORFITTER. Im Ortsnetz hat es einen Wasserrohrbruch gegeben. Seit Freitag suchen eine Fachfirma und Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde Vöhl nach dem Leck. Am Montagnachmittag haben sie Feuerwehrschläuche von Obernburg nach Dorfitter verlegt, um nahe des Steinbruchs Wasser einzuspeisen.

Die Bewohner in Dorfitter sollen Wasser derzeit sparsam verbrauchen, rät der Vöhler Gemeindebrandinspektor Berthold Schreiber. Seit Freitag gehen pro Stunde etwa drei Kubikmeter Wasser durch einen Rohrbruch verloren.

Das Leck war bis Montagabend noch nicht gefunden. Mit Horchgeräten soll die Stelle geortet werden. An der Gabelung Marbachseite/Rammelsberg suchten sie nach der undichten Stelle. Das Lokalisieren sei schwierig gewesen wegen des gefrorenen Bodens. Nach Angaben des Büroleiters Dirk Beckmann drohte der Hochbehälter für Itter leer zu werden. "Die Notversorgung mit Schläuchen ist nur ein Provisorium", sagte Beckmann. 50 B-Schläuche, Schlauchbrücken und Standrohre haben die Vöhler von der Korbacher Feuerwehr für ihren Einsatz bekommen. Dann galt es, in Obernburg einen Hydranten zu finden, um von dort aus Wasser ins Ortsnetz Dorfitter einzuspeisen.

Schließlich wurden die Schläuche über die Kreisstraße nach Dorfitter verlegt. "Das wäre vergangene Woche nicht möglich gewesen, da es zu kalt war", sagte Berthold Schreiber. "Das Wasser wäre eingefroren." Wann die Stelle des Rohrbruchs gefunden und repariert wird, war am Montag noch unklar.


Quelle: HNA

Zuletzt geändert am Montag, den 13. Februar 2012 um 19:12 Uhr