Verpuffung in Holzofen: Zimmer völlig verqualmt

Freitag, den 12. Juni 2015 um 16:47 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Die Wehren aus Willingen und Schwalefeld rückten nach der Verpuffung in die Upländer Straße in Schwalefeld aus. Die Wehren aus Willingen und Schwalefeld rückten nach der Verpuffung in die Upländer Straße in Schwalefeld aus. Foto: pfa/Archiv

SCHWALEFELD. Nach einer Verpuffung in einem Holzofen in einem Wohnhaus in Schwalefeld sind am Freitagmittag Feuerwehr und Rettungsdienst ausgerückt. Die Brandschützer räumten den Ofen aus und belüfteten das Gebäude. Ein Brand war nicht entstanden.

Kurz nach 12 Uhr wurden die Feuerwehren aus Wilingen und dem Ortsteil Schwalefeld alarmiert, ebenso wegen der zunächst unklaren Lage die Besatzung des in Usseln stationierten DRK-Rettungswagens und der Korbacher Notarzt. "Bei unserem Eintreffen war der Raum, in dem der Ofen steht, komplett verraucht", berichtete Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl gegenüber 112-magazin.de. Eine zum Zeitpunkt der Verpuffung anwesende Frau, die das Feuer im Ofen offenbar kurz zuvor entfacht hatte, und ihre Tochter hatten das Gebäude in der Upländer Straße bereits verlassen.

Ein Trupp unter Atemschutz ging in den verrauchten Raum vor, entfernte den Inhalt des Ofens und brachte das noch glühende und brennende Material in einer Metallwanne nach draußen. Anschließend brachten die Einsatzkräfte einen Hochdrucklüfter in Stellung, um das Wohnhaus wieder rauchfrei zu bekommen. Schaden im Raum war laut Querl durch die Verpuffung nicht entstanden.

Der Notarzt drehte bereits auf der Anfahrt die Alarmfahrt ab, die RTW-Besatzung brauchte auch niemanden zu behandeln oder gar ins Kankenhaus zu bringen. Nachdem das Haus belüftet war, rückten die insgesamt 23 Feuerwehrleute wieder ab.

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Zuletzt geändert am Freitag, den 12. Juni 2015 um 18:53 Uhr
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